Abo
  • Services:
Anzeige
Für LibreSSL gibt es viele konkrete Pläne.
Für LibreSSL gibt es viele konkrete Pläne. (Bild: Bob Beck)

Nach OpenSSL-Fork: LibreSSL-Entwickler ziehen erstes Fazit

Einen Monat nach dem OpenSSL-Fork gibt OpenBSD-Foundation-Vorstand Bob Beck einen Lagebericht ab. Das Projekt suche weiter nach einer Finanzierung, habe den Code aber weiter verbessert und Fehler behoben.

Anzeige

Nach Bekanntwerden der Heartbleed-Lücke in OpenSSL überprüften die OpenBSD-Entwickler den Code, kamen dabei zu dem Schluss, dass dieser nicht zu reparieren sei, und gründeten den Fork LibreSSL. Der Vorstand der OpenBSD-Foundation, Bob Beck, zieht nun etwa einen Monat nach dem Entstehen von LibreSSL auf der Konferenz BSDCan 2014 eine weitgehend positive Bilanz.

OpenSSL ist weiter problematisch

Zu OpenSSL erläutert Beck, dass vorhandener Code, der Fehler behebe, nicht eingepflegt würde. Darüber hinaus seien die Probleme mit der internen Speicherzuweisung bereits seit vier Jahren bekannt. Zudem habe die OpenSSL-Foundation den Anschein eines gewinnorientierten Unternehmens, das FIPS-Beratungen vornehme.

Ziel sei es weiterhin, Fehler zu beheben, mehr Entwickler für den Code zu finden sowie die API und ABI zu OpenSSL stabil zu halten, was aber nicht immer einfach sei. Ebenso sei aber auch viel Code entfernt worden, etwa der "#ifdef Horror". Außerdem hätten die Entwickler sämtliche Quellen für Entropy auf das Betriebssystem ausgelagert.

Als Quelle für mögliche Fehler diene den LibreSSL-Entwicklern der OpenSSL-Bugtracker. Das OpenBSD-Team habe viele Fehler daraus behoben und Nutzer fragten mittlerweile das LibreSSL-Team direkt, gefundene Fehler zu beheben.

Neues für LibreSSL

Das LibreSSL-Team habe verschiedene neue Cipher in den Code integriert, dazu zählten Brainpool, Chacha oder Poly1305. Darüber hinaus strebe LibreSSL nicht an, FIPS-Algorithmen zu verwenden, da dies "schädlich für die Sicherheit der Bibliothek sei."

Zusätzlich plane das Team, die API zu verkleinern, nichtkryptografische Bestandteile aus Libcrypto zu entfernen sowie diese selbst von Libssl zu trennen. Einige größere Teile des Codes müssten außerdem komplett neu geschrieben werden. Um das zu finanzieren, suche die OpenBSD-Foundation nach wie vor nach Sponsoren. Es sollen mehrere Entwickler entscheidende Stellen der Software neu schreiben und auch die Portierbarkeit des Codes soll von dem Sponsoring profitieren. Zwar habe das Team dazu die Linux-Foundation angefragt, die habe das jedoch bisher abgelehnt.


eye home zur Startseite
daniel.ranft 21. Mai 2014

Oh was ich den Beitrag feiere :) Echt cooler Stil

GodsBoss 20. Mai 2014

Da dürften doch haufenweise Schnittstellen anders sein. Ich nehme mal an, würde man...

GodsBoss 20. Mai 2014

Aus dem Artikel: "Zu OpenSSL erläutert Beck, dass vorhandener Code, der Fehler behebe...

bstea 20. Mai 2014

Was heißt hier dreist? Der Müll existiert seit Jahren nur kann man eben nicht jedes...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. A. Kayser Automotive Systems GmbH, Einbeck
  2. Vaisala GmbH, Hamburg, Bonn (Home-Office möglich)
  3. T-Systems International GmbH, München
  4. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. (alle Angebote versandkostenfrei, u. a. Watch_Dogs 2 für 29,99€)
  2. 47,00€
  3. 33,00€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. Atom-Unfall

    WD erweitert Support für NAS mit Intels fehlerhaftem Atom

  2. SecurityWatchScam ID

    T-Mobile blockiert Spam-Anrufe

  3. AT&T

    USA bauen Millionen Glasfaserverbindungen

  4. Super Mario Run

    Nintendo bleibt trotz Enttäuschung beim Bezahlmodell

  5. Samsung

    Galaxy Note 7 wird per Update endgültig lahmgelegt

  6. The Ringed City

    From Software zeigt Abschluss von Dark Souls 3 im Trailer

  7. Dieter Lauinger

    Minister fordert Gesetz gegen Hasskommentare noch vor Wahl

  8. Die Woche im Video

    Cebit wird heiß, Android wird neu, Aliens werden gesprächig

  9. Mobilfunkausrüster

    Welche Frequenzen für 5G in Deutschland diskutiert werden

  10. XMPP

    Bundesnetzagentur will hundert Jabber-Clients regulieren



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
D-Wave: Quantencomputer oder Computer mit Quanteneffekten?
D-Wave
Quantencomputer oder Computer mit Quanteneffekten?
  1. IBM Q Qubits as a Service
  2. Rechentechnik Ein Bauplan für einen Quantencomputer

Nier Automata im Test: Stilvolle Action mit Überraschungen
Nier Automata im Test
Stilvolle Action mit Überraschungen
  1. Nvidia "KI wird die Computergrafik revolutionieren"
  2. The Avengers Project Marvel und Square Enix arbeiten an Superheldenoffensive
  3. Nintendo Switch erscheint am 3. März

NZXT: Lüfter auch unter Linux steuern
NZXT
Lüfter auch unter Linux steuern
  1. Creoqode 2048 Tragbare Spielekonsole zum Basteln erhältlich
  2. FluoWiFi Arduino-kompatibles Board bietet WLAN und Bluetooth
  3. Me Arm Pi Roboterarm zum Selberbauen

  1. Re: Es werden keine Rundfunkfrequenzen belegt...

    Eik | 17:05

  2. Re: Benutzung elektromagnetische Schwingungen

    111000110010 | 17:00

  3. Re: Ich finde das ausnahmsweise gut

    Kakiss | 16:59

  4. Re: 1 Millisekunde

    Eheran | 16:46

  5. Re: "Ein Träumchen!"

    oliver.n.h | 16:39


  1. 14:32

  2. 14:16

  3. 13:00

  4. 15:20

  5. 14:13

  6. 12:52

  7. 12:39

  8. 09:03


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel