
Die ersten Satelliten sollen in wenigen Monaten ins All fliegen. Jetzt geht es um den Bau der Infrastruktur auf der Erde: SpaceX hat bei der US- Regulierungsbehörde FCC den Bau von Bodenstationen für das Satelliteninternet-System Starlink beantragt.

Das Erdmagnetfeld macht nicht das, was Geoforscher erwartet hatten - Nachjustierungen am irdischen Magnetmodell sind erforderlich.
Ein Bericht von Dirk Eidemüller

Eigentlich hatte Facebook mit Drohnen- und Satelliteninternet abgeschlossen. Aber ein Bauprojekt des Tochterunternehmens Pointview Tech auf einem Berg in Kalifornien legt nahe, dass Facebook sich weiterhin mit der Technik beschäftigt, um Daten per Laser aus dem Orbit zur Erde zu übertragen.

Das Satelliten-Breitbandnetz Iridium Certus hat seine Testphase abgeschlossen. Zunächst startet der Dienst, der eine hohe weltweite Abdeckung bieten soll, mit zwei mittleren Geschwindigkeitsstufen für Nutzer auf dem Land und auf der See.

Einige Monate nach dem Tod des Gründers Paul Allen hat das Unternehmen Stratolaunch seine Geschäftsstrategie verändert: Es will sich auf Raketenstarts von seinem Riesenflugzeug aus konzentrieren und stellt die Entwicklung eigener Raketen ein. Damit einhergeht eine drastische Verringerung der Zahl der Mitarbeiter.

Es hat einen Geburtsfehler und immer wieder mal Schluckauf: Kürzlich hat es erneut ein technisches Problem beim Weltraumteleskop Hubble gegeben. Doch die Hubble-Wissenschaftler sagen, dass das Teleskop noch bis Mitte des kommenden Jahrzehnts einsatzfähig ist.

Feuer vom Himmel regnen lassen will das japanische Unternehmen ALE: Es will von einem Satelliten kleine Kugeln aussetzen lassen, die in der Atmosphäre verglühen und als farbige Streifen am Himmel zu sehen sind.

SpaceX will Geld sparen, um die vielen Projekte umsetzen zu können, die geplant sind - und reduziert seine Mitarbeiterzahl. Die Grundziele: globales Internet aus dem Weltraum und interplanetare Raumfahrzeuge.

Schluss mit Google+, Cambridge Analytica und Microsofts deutscher Cloud.
Im Jahr 2018 wurden viele Programme eingestellt, Unternehmen mussten aufgeben und Raketen stillgelegt werden.
Von Oliver Nickel

50 Jahre nach den ersten Menschen auf dem Mond sollen vier Raumsonden dort landen. Die Amerikaner planen derweil, im Jahr 2019 Menschen wenigstens bis zur ISS zu fliegen. Andere hoffen auf schnelles Satelliteninternet und Steine von weit, weit weg.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

So ungewöhnlich es klingt, die neue Rakete von SpaceX soll aus Stahl gebaut werden. Dabei ist das in der Raumfahrt nichts Neues. Tests der Triebwerke und eines Raumschiffprototypen sind schon in den nächsten Monaten geplant.

Viele haben das Projekt belächelt oder als Unsinn abgetan. Die Kritiker von The Ocean Cleanup könnten Recht behalten: Das System, das Plastikmüll im Pazifik sammeln soll, funktioniert nicht wie geplant. Initiator Boyan Slat hält das Problem für lösbar.

Die EU hat sich auf vereinfachte Regeln für das grenzüberschreitende Bereitstellen von Fernseh- und Radioinhalten geeinigt. Eine Reihe von Ausnahmen begrenzen den Vorteil für Verbraucher aber.

Ein Rover, der selbst weiß, was zu tun ist: Die Nasa plant, den Rover, der 2020 auf den Mars geschossen werden soll, mit KI auszustatten. Das soll den Rover selbstständiger machen.

Bekommen künftige Kolonisten auf dem Mars und dem Mond frische Tomaten? Das DLR will den Anbau von Nutzpflanzen unter der Schwerkraft testen, wie sie auf den beiden Himmelskörpern herrscht, auf denen Menschen in Zukunft landen sollen. Eine wiederverwendete Rakete von SpaceX wird den Satelliten ins All bringen.

Ein großer und 30 kleine: Die indische Raumfahrtagentur ISRO hat eine Rakete mit 31 Satelliten an Bord gestartet. An den eigenen Rekord kommt die ISRO damit jedoch nicht heran.

Wetterbeobachtung, Kommunikation, Aufklärung: Die Boeing-Tochter Aurora Flight Sciences hat ein unbemanntes Flugzeug für Langzeiteinsätze gebaut. Dabei fliegt es sauber: Der Strom für die Propeller wird aus Sonnenlicht erzeugt.

Dass Vögel wandern, ist seit langem bekannt. Wir haben auch eine Idee, wohin sie ziehen. Aber ganz genau wissen wir es nicht. Das wird sich ändern: Im Rahmen des Projekts Icarus wollen Forscher viele Tiere mit kleinen Sendern ausstatten und so ihre Wanderrouten verfolgen. Die Daten kommen über die ISS zur Erde.
Ein Bericht von Werner Pluta

Der Telefónica-Deutschland-Chef macht sich darüber lustig, dass es gutes Netz sogar im Wald geben soll. Für den flächendeckenden 5G-Ausbau fehlen die Mittel.

Nach zwei Testflügen hat die neuseeländische Kleinrakete Electron ihren ersten regulären Flug absolviert. Mit an Bord sind sieben Satelliten gewesen, darunter ein deutsches Weltraumsegel.

Laut einem Bericht plant Sky, seine HD-Angebote für alle Zuschauer freizuschalten. Dann werden 14 SD-Sender abgeschaltet.

Raketen, die starten und wieder landen, kennt man längst von SpaceX. Aber auch in China wird an der Technologie gearbeitet. Aufnahmen des chinesischen Staatsunternehmens CASC zeigen bei einem Testflug eine erfolgreiche Landung.

Die Zhuque-1 hat es nicht in den Orbit geschafft: Beim Zünden der dritten Raketenstufe kam es zu Problemen. Bei einem Erfolg wäre der Hersteller Landspace das erste von rund 60 kommerziellen chinesischen Unternehmen gewesen, das einen Satelliten ins All gebracht hätte.

BBWF Ein staatliches FTTH-Netzwerk für fast alle in Australien bis 2017 war einst das Ziel. Doch davon ist beim (NBN) National Broadband Network nicht mehr viel übrig geblieben. In Berlin wurde eine Zwischenbilanz gezogen.

Hubble kommt wieder in den normalen Betrieb. Einmal aus- und wieder einschalten. Kräftig durchschütteln. Läuft wieder. Aber auch mit ausgefallenem Kompass wäre Hubble nicht verloren gewesen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Die Deutsche Bahn setzt auf IoT über ein globales Satellitennetzwerk von Kepler Communications. Darüber sollen Waren weltweit beim Transport mit Güterzügen verfolgt werden können.

Laser könnten Daten von Satelliten viel besser übertragen als Radiowellen. Aber was tun bei schlechtem Wetter? Forscher aus der Schweiz haben einen Weg gefunden und machen sich dabei jahrzehntealte Forschung zunutze.

Massenproduktion senkt die Stückkosten, das gilt auch für Raketen. Die neuseeländische Firma Rocketlab hat eine Fabrik eröffnet, in der Raketen in Serie produziert werden sollen.

Sie ist stoß- und schlagsicher nach einem Standard der US Army, hat eine lange Akkulaufzeit und kann Nachrichten und Navigation: Garmin hat die besonders für Outdoorfans gedachte Sportuhr Instinct angekündigt.

Landspace, der chinesische Hersteller von Raketen, präsentierte sich auf dem Internationalen Astronautischen Kongress in Bremen. Mit ambitionierten Raketenplänen und staatlicher Unterstützung will das Unternehmen internationale Kunden bedienen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Richard Branson freut sich auf seinen ersten Flug in den Weltraum. Der werde in wenigen Monaten stattfinden, hat der Gründer von Virgin Galactic angekündigt. Er wollte schon vor fünf Jahren fliegen.

Weil ein weiteres Instrument zur Ausrichtung von Hubble ausfiel, ist das Weltraumteleskop in einen abgesicherten Modus versetzt worden und außer Betrieb. Das Problem hatte sich bereits abgezeichnet.

Start und Landung in Vandenberg: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat erstmals eine Falcon-9-Rakete auf kalifornischem Festland landen lassen. Außerdem gibt es einen Termin für den ersten bemannten Flug zur ISS.

Der Satellitennetzbetreiber Iridium Communications hat sich dem Partner-Programm von Amazons Cloud-Dienst AWS angeschlossen. Mit dem neuen Cloud-basierten Satellitensystem CloudConnect will das Unternehmen AWS' IoT-Anwendungen auch in Gegenden bringen, die bisher keine Netzabdeckung haben.

Beim Einsammeln von Weltraumschrott hat ein europäisches Projekt einen Erfolg verbucht: Es hat einen kleinen Satelliten mit dem Netz eines großen eingefangen. So sollen künftig Schrottteile und kaputte Satelliten aus dem Orbit entfernt werden.

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Ein riesige Menge an Plastikmüll hat sich mitten im Pazifik in einem Wirbel angesammelt. Das von dem Niederländer Boyan Slat gegründete Projekt The Ocean Cleanup will den Nordpazifikwirbel davon befreien. Es lässt ein großes Müllsammelsystem auf den offenen Pazifik schleppen.

Der öffentliche Rundfunk der Schweiz muss sparen, das wenig genutzte Antennenfernsehen wird darum schon im kommenden Jahr ersatzlos eingestellt. DVB-T2 findet in der Schweiz nicht statt.

Die Europäische Union will Großbritannien nach dem Brexit vom wichtigsten Dienst von Galileo ausschließen. Die Regierung in London will deshalb ein eigenes Satellitennavigationssystem aufbauen.

Das größte Flugzeug der Welt soll im Flug Raketen ins Weltall starten. Was fehlte, war die Rakete. Jetzt ist klar: Das Unternehmen wird sie selbst bauen. Golem.de schreibt, warum sich der Start vom Flugzeug lohnt.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Der neue Mondrover ist fertig: Die chinesische Raumfahrtbehörde CNSA hat das Fahrzeug präsentiert, das demnächst die dunkle Seite des Mondes erforschen soll. Was noch fehlt, ist ein Name.

Auf Kreuzfahrtschiffen ist ein Mobilfunknetz verfügbar, das aber über Satellitentechnik ermöglicht wird. Nach ein paar Youtube-Videos können über 11.000 Euro auf der Mobilfunkrechnung stehen.

Ein Cubesat auf Sabotagekurs: Noch ist das nur ein Science-Fiction-Szenario. Doch drei US-Wissenschaftler warnen, dass die Satelliten gehackt und auf Kollisionskurs mit anderen Raumfahrzeugen geleitet werden könnten. Sie fordern, dass sich Raumfahrtunternehmen dazu verpflichten, Minisatelliten mit Verschlüsselungssystemen auszustatten, um das zu verhindern.

Die verbesserte Falcon-9-Rakete soll öfter fliegen und schneller wiederverwendet werden können. Der erste Flug einer wiederverwendeten Block-5-Raketenstufe zeigt aber, dass dafür noch viel zu tun ist.

Die USA haben SpaceX und Blue Origin, China hat Landspace: Das private chinesische Raumfahrtunternehmen hat den ersten Start einer Rakete für dieses Jahr angekündigt. Der Nachfolger ist schon in Arbeit.

Mit 26 Satelliten um die Welt: Die Esa schießt am 25. Juli vier weitere Satelliten für Galileo in den Orbit. Damit ist die Konstellation groß genug, um mit dem europäischen Satellitennavigationssystem allein auf der ganzen Welt zu navigieren.

Online auf dem Boot in der Karibik oder im Flugzeug über dem Atlantik das Internet nutzen: Dafür hat das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX einen Satelliten für die Datenkommunikation ins All geschossen. Telstar 19V ist - fast - der schwerste Nachrichtensatellit im Orbit.

Satelliteninternet kann mit DVB-S2X und Beam Hopping sehr viel mehr als bisher. Das will das Fraunhofer IIS bewiesen haben.

Zwar ist Onboard-Internet schon lange möglich und vor allem in den USA weit verbreitet, in Europa aber bleiben viele Airlines skeptisch.