
Die Deutsche Telekom darf den Mobilfunkbetreiber Sprint in den USA kaufen. Nach der Zustimmung durch das US-Justizministerium sind noch Klagen von mehreren US-Bundesstaaten gegen die Übernahme anhängig.

Ein unglückliches Zusammentreffen mehrere Ereignisse hat zum Ausfall des europäischen Satellitennavigationssystem Galileo geführt. In dem einen Kontrollzentrum war ein System ausgefallen, das andere war durch eine Software-Aktualisierung lahmgelegt.

Die Zustimmung zur Übernahme des dritt- und des viertgrößten Mobilfunkbetreibers hat einen Preis: Sprint muss seinen Mobilfunkprovider Boost Mobile an Dish Network abgeben. Zusammen mit wertvollen Funklizenzen der Partner.

Bei der Telekom steht ein Treffen des Spitzenmanagements an. Es geht um die Genehmigung der Übernahme von Sprint durch die Telekom vom US-Justizministerium. Doch es gibt ein weiteres Problem.

Neue Lösung für den städtischen Verkehr: Ein autonomer Bus rollt abwechselnd über die Straße oder ist als Seilbahn unterwegs. Eine Kupplung, entwickelt für Satelliten, macht den schnellen Wechsel möglich.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

Das Equiano-Seekabel von Google wird einen Abzweig an die Insel St. Helena machen. Doch die Kapazität übersteigt den Eigenbedarf bei weitem, weshalb die Saints zahlende Mitbenutzer suchen: Satellitenbetreiber.

Dank Indiens neuer GSLV-Rakete besteht Chandrayaan-2 nicht nur aus einem Orbiter, sondern bringt auch einen Lander mit Rover auf den Mond. Nach dem erfolgreichen Start soll die Sonde am 6. September 2019 in der Nähe des Südpols landen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Nach rund einer Woche funktioniert das europäische Satellitennavigationssystem Galileo wieder. Laut der zuständigen EU-Behörde GSA kann es aber noch zu Schwankungen kommen. Grund für den Ausfall waren technische Probleme in den beiden Kontrollzentren.

Satelliten beobachten die Erde über einen langen Zeitraum und erfassen dabei auch Veränderungen, die auf bevorstehende Vulkanausbrüche hinweisen. Forscher aus Berlin und Potsdam haben ein KI-System entwickelt, das die Daten auswertet und rechtzeitig vor einem Ausbruch warnen kann.

In wenigen Jahren sollen in Frankreich Güter- und Personenzüge automatisiert fahren. Einen wichtigen Fortschritt hat die Bahngesellschaft SNCF erzielt: Sie hat einen Zug in einem Pariser Vorort ferngesteuert fahren lassen.

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.

Ab Oktober soll Spektr-RG erstmals den gesamten Himmel im mittleren Röntgenspektrum kartographieren. Das Projekt ist in der Sowjetunion schon 1987 geplant gewesen, doch chronische Finanzprobleme haben es immer wieder verzögert.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Das Nato-Mitglied Frankreich möchte sich besser vor Angriffen in und aus dem Weltraum schützen. Dazu will Präsident Emmanuel Macron innerhalb der Luftwaffe ein Raumfahrtkommando aufbauen.

Es war der letzte und der wichtigste Test: Virgin Orbit hat erstmals seine Rakete Launcher One vom Trägerflugzeug ausgeklinkt. Nachdem das geklappt hat, kann das Raumfahrtunternehmen in absehbarer Zeit seinen kommerziellen Betrieb aufnehmen.

Eine europäische Vega-Rakete sollte in der Nacht zu Donnerstag den Militärsatelliten Falconeye1 für die Vereinigten Arabischen Emirate starten. Nach 14 erfolgreichen Flügen hat es dabei den ersten Fehlstart gegeben.

Die beiden ersten Versuche der Planetary Society mit segelnden Satelliten waren nicht von Erfolg gekrönt. Mit der Mission Lightsail-2 will die Gesellschaft zeigen, dass der Segelantrieb im All funktioniert. Bisher läuft alles nach Plan.

Überlastetes Wi-Fi in Hotels nervt viele Gäste. Da hilft am besten FTTH, doch das gibt es zu wenig in Deutscland.

Die Esa will Space 4.0 haben und das spanische Unternehmen PLD Space freut sich über die Unterschrift unter einem "vorläufigen Übereinkommen zur Untersuchung der Möglichkeit", ihre Raketen in Französisch-Guayana starten zu dürfen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Ende Mai hat SpaceX die ersten 60 Satelliten für seine Satelliteninternet-Konstellation Starlink ins All geschossen. Den meisten Satelliten geht es gut, 45 sind in ihrem endgültigen Orbit. Allerdings hat das Raumfahrtunternehmen drei Ausfälle zu verzeichnen.

In Europa sollen wiederverwendbare Raketen nach amerikanischem Vorbild gebaut werden. Doch die Beteiligten unter Führung des deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt haben SpaceX gründlich falsch verstanden.
Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Jahrtausende lang haben sich Menschen beim Navigieren an der Sonne orientiert. Heutzutage nutzen wir Satelliten, was uns aber vollständig abhängig von deren Betreibern macht. Das will ein junges Designerteam ändern und hat ein Navigationsgerät entwickelt, das transparent und dezentral ist.

24 Nutzlasten wurden erfolgreich ausgesetzt, allein drei davon zur Erprobung neuer Antriebe im Weltraum. Mit der Landung der Zentralstufe hatte SpaceX wieder kein Glück, aber eine Nutzlastverkleidung wurde auf dem Meer aufgefangen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Für die Nasa ist nicht nur der Mars von Interesse, sondern auch die Sonne: Zwei künftige Missionen sollen die Sonnenwinde untersuchen. Die Weltraumorganisation verspricht sich dadurch ein besseres Verständnis, wie sich die Sonnenaktivität auf die Atmosphäre der Erde auswirkt.

Am 21. Juni 2019 sollte eigentlich das deutsche Röntgenteleskop Erosita von Baikonur aus in die Umlaufbahn geschossen werden. Die russische Trägerrakete kann aber aufgrund eines technischen Problems nicht abheben, der Start wurde verschoben - vorerst auf den Folgetag.

Das Universum dehnt sich immer schneller aus. Der Motor dafür wird - mangels besseren Wissens - als Dunkle Energie bezeichnet. Ein deutsch-russischer Satellit mit einem in Deutschland entwickelten Röntgenteleskop an Bord soll Erkenntnisse über die Dunkle Materie liefern.

Quantenverschlüsselte Kommunikation hat bisher nur über Glasfaser oder aufwendige Bodenstationen mit Satelliten und Flugzeugen funktioniert. Inzwischen reicht aber auch eine Drohne.

Nach dem ersten erfolgreichen Flug konnte Stratolaunch keine Aufträge für das Trägerflugzeug erhalten. Mittlerweile plant das Unternehmen laut internen Quellen, die Operation einzustellen und erwägt Strategien, aus dem Geschäft auszusteigen. Der Flieger bleibt dafür im Hangar.

Die Mondmission der Nasa heißt nun offiziell Artemis. Der Auftrag für den Bau der Antriebssektion des Lunar Gateway ist auch schon vergeben. Aber der Koordinator trat schon nach 44 Tagen im Amt zurück und das Geld kommt aus einem Programm für Studentenkredite.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Die 60 Starlink-Satelliten waren zuerst ein spektakulärer Anblick. Inzwischen sind sie meistens kaum noch sichtbar. Dennoch wird über den Einfluss auf den Nachthimmel diskutiert.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Die US Air Force braucht neue Raketen und gibt dafür viel Geld aus. SpaceX will Geld für die Entwicklung seines Starship haben und klagt vor Gericht gegen die Verteilung der Fördersummen. Mit Beschwerden über unfairen Wettbewerb ist die Firma aber nicht allein.

Die Starlink-Konstellation soll weltweit Internetverbindungen mit Satelliten möglich machen. Am Freitag sind die ersten Prototypen gestartet. Golem.de erklärt, was es mit der Konstellation auf sich hat.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Wo wird besser gearbeitet: in Texas oder in Florida? Elon Musk hat bestätigt, dass SpaceX ein weiteres Starship an einem weiteren Standort baut. Beide Teams wetteifern darum, welches effektiver arbeitet.

Der Start der Internetsatellitenkonstellation von SpaceX rückt näher. Ein großer Stapel dicht gepackter Satelliten wurde auf einer Falcon 9 montiert.

Blue Moon heißt die neue Mondlandefähre des reichsten Mannes der Welt, Jeff Bezos. Sie ist vor exklusivem Publikum und ohne Möglichkeit von Rückfragen vorgestellt worden. Wann sie fliegen soll, ist unklar.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Bei einem Triebwerkstest ist ein SpaceX-Raumschiff auf dem Teststand explodiert. Das Raumschiff wurde dabei vollständig zerstört.

Das Bild des schwarzen Lochs von M87 ging um die Welt. Aber es ist kein Foto. Niemand kann wissen, wie das Objekt wirklich aussieht. Denn acht über die Erde verteilte Radioteleskope machen die Erde nicht zu einem großen Radioteleskop.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Eine große Konstellation aus kleinen Satelliten: Airbus arbeitet mit dem US-Unternehmen Oneweb am Satelliteninternet. Der Chef der Airbus-Raumfahrtsparte sieht zudem weitere Anwendungsmöglichkeiten für die Kleinsatelliten. Für die interessiert sich unter anderem die Darpa.

Erst beim zweiten Versuch gelang SpaceX die Landung der Zentralstufe einer Falcon Heavy auf einem Drohnenschiff im Atlantik. Gestern ist sie auf dem Weg zurück umgekippt. Die teure Nutzlastverkleidung der Rakete wurde dagegen erstmals erfolgreich geborgen.

Testflug erfolgreich, aber niemand weiß, wozu er dient. Das größte Flugzeug der Welt ist erstmals geflogen. Die Raketen, die damit gestartet werden sollten, werden aber nicht gebaut.

Die größte Rakete der Welt fliegt wieder. Diesmal mit voller Leistung, einem Satelliten und einer gelungenen Landung im Meer. Die Marktbedingungen sind für die Schwerlastrakete Falcon Heavy in nächster Zeit allerdings eher schlecht.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Die nächste Konstellation für Satelliteninternet wird vorbereitet: Amazon will über 3.000 Satelliten für die Datenübertragung in den Orbit schießen.

Der Test einer Anti-Satelliten-Waffe in Indien soll lediglich der Verteidigung dienen, sagte Premierminister Narmeda Modi. Das Land sei nun in die Weltraum-Superliga aufgestiegen und will sich an Abrüstungsverhandlungen zur Verhinderung eines Rüstungswettlaufs im Weltraum beteiligen.

Im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages war die Rolle der Air Base Ramstein im US-Drohnenkrieg ein wichtiges Thema. Nun muss sich die Regierung genauer anschauen, wen die USA mit ihren Drohnen wirklich töten.

Ob es am Vorweihnachtsstress lag? Beinahe unbemerkt explodierte Mitte Dezember ein Meteor über der Beringsee. Erst drei Monate später wurde das Ereignis bekannt - inklusive Foto.

Onewebs Satelliteninternet ist "unvermeidlich": Das US-Unternehmen hat in der vierten Finanzierungsrunde genug Geld eingenommen, um seine Konstellation mit mehr als 600 Satelliten bis 2021 zu komplettieren und dann weltweit schnelles Internet anzubieten.

Das nächste private Raumfahrtunternehmen aus China ist startklar: Onespace will in den kommenden zwei Wochen erstmals eine Rakete in die Erdumlaufbahn schießen.

Am 27. Februar 2019 sollen die ersten Satelliten des US-Unternehmens Oneweb ins All geschossen werden. Sie bilden den Beginn einer mehrere Hundert Satelliten großen Konstellation für Internetdienste aus dem All.

Zusammen mit einem Satelliten ist Israels erster Mondlander an Bord einer Falcon-9-Rakete gestartet. Bisher verläuft die prestigeträchtige Mission nach Plan.

Um Schrott aus der Erdumlaufbahn zu entfernen, haben sich europäische Wissenschaftler in Kooperation mit Airbus ein kreatives Konzept einfallen lassen: Sie wollen alte Satelliten und anderen Weltraumschrott mit einer Harpune aufspießen. Ein erster Test verlief erfolgreich.

Die Esa versucht sich an einem neuen Ansatz: der Kooperation mit privaten Unternehmen in der Raumforschung. Die PT Scientists aus Berlin-Marzahn sollen dafür bis 2025 einen Mondlander liefern.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer