Podcast Besser Wissen: Europas Raketen

Wir werfen in unserem Podcast einen Blick auf die Geschichte und die aktuellen Probleme der Esa.

Artikel veröffentlicht am , Martin Wolf
Raumfahrt ist teuer - zu teuer für Europa?
Raumfahrt ist teuer - zu teuer für Europa? (Bild: KI-generiert mit Stable Diffusion / Golem.de)

Vor der europäischen Weltraumorganisation Esa gab es seit den 1960er Jahren bereits zwei weitere Gemeinschaftsprojekte für die Erforschung des Alls. Die Esro baute wissenschaftliche Satelliten und die Eldo sollte sie mit einer selbst entwickelten Rakete in die Umlaufbahn bringen.

Neben den maßgeblichen Beitragszahlern Deutschland und Frankreich waren auch Italien, Belgien, Großbritannien, die Niederlande und Australien vertreten. Letztere vor allem deshalb, weil sich im militärischen Sperrgebiet Woomera ein Startplatz befand.

Die mit Millionen Mark, Franc und US-Dollar finanzierten europäischen Raketen waren jedoch allesamt Fehlschläge. Selbst der damalige deutsche Wissenschaftsminister spottete 1972, die Geschosse dienten eher der Meeresforschung, weil sie nach kürzester Zeit ins Wasser fielen und dort tief untertauchten.

Die 1975 gegründete europäische Weltraumorganisation hatte also einen schweren Start aus den Ruinen der beiden Vorgängerprojekte, die nun unter einem Dach vereint eine bessere Rakete und deren Nutzlasten entwickeln sollten. Mit den Ariane getauften neuen Modellen konnte sich die Esa allerdings bald einen Namen machen. Sie waren dank der großzügigen Subventionen auch preiswerter als die Nasa-Konkurrenz.

Wieso die Esa trotzdem derzeit Kritik auf sich zieht und wie unser Raumfahrt-Redakteur Frank Wunderlich-Pfeiffer die Aussichten der europäischen Raumfahrt einschätzt, besprechen wir in der aktuellen Folge unseres Podcasts.

Mit unserem Podcast Besser Wissen informieren wir unterhaltsam über Technologie- und Wissenschaftsthemen. Wir reden mit der Golem.de-Redaktion und führen Interviews mit externen Expertinnen und Experten. Pro Folge greifen wir ein spezifisches Thema auf und beleuchten es aus verschiedenen Perspektiven. Wir veröffentlichen wöchentlich neue Folgen von Besser Wissen auf Golem.de, diese sind aber auch auf den Plattformen Spotify, Google Podcasts, Deezer, Apple Podcasts und Podigee zu finden; der Feed ist hier. Wer uns abonniert, erhält Zugriff auf die aktuelle Episode, sobald wir sie veröffentlichen.

Wir freuen uns über Feedback! Themenanregungen, Kritik und Blumensträuße nehmen wir unter podcast@golem.de entgegen.

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