Starlink: Nächster Satellit durch "Anomalie" verloren gegangen
Wie Starlink(öffnet im neuen Fenster) via X mitteilte, ist am 29. März der Kontakt zu Satellit 34343 verloren gegangen. Er befand sich währenddessen in einer Höhe von 560 km und soll keinerlei Risiko für anstehende Weltraummissionen darstellen. In der Nacht zum 2. April öffnet sich ein neues Startfenster für die Mondmission Artemis II.
Zwar verliert Starlink regelmäßig Satelliten, weil die Verweildauer im niedrigen Erdorbit begrenzt ist, aber der aktuelle Vorfall ist anders gelagert. Parallel zum Verlust vermeldete Leolabs(öffnet im neuen Fenster) , ein US-Unternehmen, das die Aktivitäten im Orbit überwacht, dass die Ursache kein Zusammenstoß mit Weltraumschrott sei, sondern von der internen Energiequelle ausgehen dürfte.
Radarüberwachung lässt Auseinanderbrechen vermuten
Wie das Unternehmen mitteilte, konnte die Radarstationen auf den Azoren im Atlantik eine Vielzahl kleiner Objekte in der Bahn des Satelliten aufspüren. Dabei dürfte es sich um die Fragmente handeln, die nach dem Auseinanderbrechen übrig blieben.
Bereits am 17. Dezember 2025 soll Starlinks Satellit Nummer 35956 auf vergleichbare Weise verloren gegangen sein. Damals teilte Starlink mit(öffnet im neuen Fenster) , dass ein unerwartetes Problem zur Entlüftung des Tanks für die Steuerdüsen geführt habe. Ebenso hätten sich zahlreiche Teile gelöst.
Der Satellit sei danach noch intakt gewesen, jedoch nicht mehr manövrierbar und dürfte mittlerweile in der Atmosphäre verglüht sein. Auch die jetzt dokumentierten Trümmer werden in den nächsten Wochen verglühen.
Vorfälle häufen sich
Nach dem Verlust im Dezember gab Starlink an, dass nach einer schnellen Lösung für das Problem gesucht wird. Ob der neue Vorfall ähnlich ablief oder der Verlust auf eine andere interne Ursache zurückzuführen ist, ist noch nicht geklärt.
Gleichzeitig häufen sich Vorfälle mit Weltraumschrott oder durch parallele Raketenstarts . Anfang 2026 kündigte Starlink an , das gesamte Netzwerk absenken zu wollen, um die Wahrscheinlichkeit von Kollisionen mit Weltraumschrott zu minimieren.
Mittlerweile gibt es erste Bemühungen, alte Satelliten gezielt zum Absturz zu bringen. In anderen Projekten wird zum Beispiel Holz als Rahmenmaterial für Satelliten eingesetzt, um die Gefahr durch wiedereintretende Trümmer zu verringern.
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