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Politik

EU-Frequenz-Harmonisierung für kleine drahtlose Geräte

Damit der Garagentoröffner im Ausland nicht aus dem Tritt kommt. Die EU-Kommission will eine europaweite Harmonisierung der Frequenzbänder vorantreiben, die von drahtlosen Geräten des täglichen Gebrauchs genutzt werden. Dazu gehören so banale Dinge wie Garagentoröffner, Alarmanlagen, Baby-Überwachung, schnurlose Kopfhörer, aber auch RFID-Etiketten.

Urheberrechtsabgaben: Brüssel macht Rückzieher

Gerätehersteller künden Klagen an. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso legt die Pläne von Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy zur Reform der Urheberrechtsabgaben in Europa auf Eis. Die 80 größten europäischen Hersteller von Haushaltselektronik und Computern haben daraufhin angekündigt, die Regierungen von Frankreich, Deutschland, Spanien und der Niederlande wegen der dortigen Abgaben zu verklagen, berichtet die New York Times.

EU fördert Forschung zum Phishing-Schutz

Forschung und Unternehmen entwickeln gemeinsam. Die Europäische Kommission hat ein Anti-Phishing-Projekt ins Leben gerufen, bei dem Forschungseinrichtungen und Firmen Mechanismen gegen derartige Angriffe entwickeln. Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird von der Europäischen Kommission gefördert.

T-Mobile macht Auslandsgespräch um zehn Cent billiger

Tarif Relax Holiday bis 30. Juni 2007 verlängert. T-Mobile will ab 1. Januar 2007 die Tarife für Handytelefonate innerhalb der EU und Kroatien von 69 auf 59 Cent senken. Der neue Preis soll zu jeder Uhrzeit sowohl für abgehende als auch eingehende Anrufe im Tarif T-Mobile Weltweit gelten. Gleichzeitig hat der größte deutsche Netzbetreiber den Tarif Relax Holiday bis Ende Juni 2007 verlängert. Wer dieses Minutenpaket in Höhe von zehn Euro bucht, telefoniert für 33 Cent pro Minute in die EU-Länder.

Urheberrecht: Kritik an Zypries aus den eigenen Reihen

Auch der Deutsche Kulturrat fordert Änderungen am Gesetzentwurf. Der Deutsche Kulturrat hat die Abgeordneten des Bundestages aufgefordert, dem Gesetzesentwurf zum neuen Urheberrecht nicht zuzustimmen. Kritik am Entwurf von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) kommt auch aus den Reihen der SPD-Bundestagsfraktion.

Strato: Filter erkennt Bilder-Spam

Kooperation mit der Humboldt-Universität. Der Internetdienstleister Strato verwendet so genanntes Fingerprinting, um zuverlässig auch Spam-Botschaften zu erkennen, die statt mit Text mit Bildern versehen sind. Das von der Berliner Humboldt-Universität entwickelte Verfahren erkennt gleichartige Bilder in E-Mail-Nachrichten und merkt so anhand der für Spam-Botschaften großen Menge, dass es sich hierbei um nicht erwünschte E-Mail-Werbung handelt und sortiert diese entsprechend aus.

Google startet Patentsuche

Suchmaschine für US-Patente mit 7 Millionen Einträgen. In den USA geht Google mit einer speziellen Suche nach Patenten an den Start. Damit soll das Auffinden von Patenten vereinfacht werden, indem langfristig alle beim US-Patentamt eingetragenen Patente gefunden werden können. Die aus Googles Büchersuche bekannten Funktionen stehen auch in der Patentsuche zur Verfügung.

RFID-Sender in Auto-Kennzeichen zur (Diebstahl-) Überwachung

Malaysia führt funkende Kennzeichen ein. In Malaysia werden jeden Tag rund 30 Fahrzeuge gestohlen, die meisten davon aus dem gehobenen Preissegment. Mit RFID-Tags in den Kennzeichen neu zugelassener Fahrzeuge will das Land die Fahrzeuge nun automatisch erfassen. Wie die New Strait Times aus Malaysia berichtet, sollen dazu die winzigen Mikrosender in versiegelte Kennzeichen eingebettet werden. Sie enthalten Informationen über den Halter und das Fahrzeug.
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Freenet hat grünes Licht für Fusion mit Mobilcom

Ein Kläger auf Seiten Mobilcoms steht der Fusion noch entgegen. Die Freenet.de AG hat sich auf Anregung des Landgerichts Hamburg mit dem letzten der insgesamt sieben Kläger, die Anfechtungsklagen gegen den Verschmelzungsbeschluss der Hauptversammlung 2005 erhoben haben, auf einen Vergleich geeinigt. Auf Seiten von Mobilcom gibt es allerdings noch Anfechtungskläger, was die Fusion der beiden Unternehmen aufhält.

EWE Tel bei WiMAX-Versteigerung ausgeschieden

Clearwire, DBD und Inquam bieten für bundesweite Lizenzen. Bei der Versteigerung von BWA-Frequenzen durch die Bundesnetzagentur ist mit EWE Tel der erste Bieter ausgeschieden. Fünf weitere Bieter sind noch im Rennen um die unter anderem für WiMAX geeigneten Frequenzen.

Mit 1700 eBay-Bewertungen wird man nicht automatisch Händler

LG Coburg sieht in hoher Bewertungszahl allein keinen Hinweis auf Gewerbe. Nach einem schon rechtskräftigen Urteil des Landgerichts Coburg (Az: 1 HK O 32/06) sind auch über 1.700 Bewertungen für Verkäufe auf eBay kein Grund dafür, dass ein Verkäufer gewerblich tätig ist. Ein Gewerbetreibender, der selbst über eBay Modeartikel verkauft, hatte gegen den vermeintlichen Rivalen geklagt. Seine Klage hatte keinen Erfolg.

Bericht: "Online-Hausdurchsuchung" vom BGH gestoppt

Durchsuchung von Festplatten per Internet für illegal erklärt. Einem Bericht der taz zufolge hat der Bundesgerichtshof die bisher bereits mehrfach eingesetzte Praxis für illegal erklärt, die Festplatte eines Verdächtigen über seine Internetverbindung zu durchsuchen. Die Bundesregierung plant jedoch, die bisherige Gesetzeslage zu ändern, um die Online-Durchsuchungen legal zu machen.

Windows-Chef findet Macs ganz toll

Allchin: "Ich würde einen Mac kaufen, würde ich nicht für Microsoft arbeiten.". In einem laufenden Kartellrechtsverfahren kam eine E-Mail eines hohen Microsoft-Mitarbeiters aus dem Jahre 2004 zum Vorschein, in der sich dieser klar für die Mac-Plattform aussprach. Zugleich findet sich in dieser E-Mail ein Vorwurf an Bill Gates und Steve Ballmer, dass Microsoft die Wünsche der Kunden nicht achte.

Frequenz-Versteigerung für WiMAX startet

Regulierer erhofft sich zusätzlichen Wettbewerb im Breitbandmarkt. Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, hat heute in Mainz die Versteigerung der Frequenzen für breitbandigen drahtlosen Netzzugang, Broadband Wireless Access (BWA), im Bereich 3,5 GHz eröffnet. Die Frequenzen können für WiMAX und andere drahtlose Breitbandangebote genutzt werden.

US-Anbieter von Prepaid-Handy verklagt Regierung

Ausnahmebestimmung soll gekippt werden. Der größte Anbieter von Prepaid-Telefonkarten in den USA, TracFone Wireless, wehrt sich vor Gericht gegen die gesetzliche Erlaubnis zum Knacken von Simlock-Sperren. Das US-Copyright-Office will Kunden den Wechsel des Mobilfunkanbieters erleichtern und hat dazu eine entsprechende Ausnahme im Urheberrecht geschaffen.
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Code v2 frei verfügbar

Neue Version von "Code and Other Laws of Cyberspace" entstand online. Im Jahr 1999 hat Lawrence Lessig die erste Version seines Buches "Code and Other Laws of Cyberspace" veröffentlicht. Im März 2005 begann die Arbeit an einer neuen Version: Code v2. Teile des neuen Buches wurden in einem offenen Prozess über Wiki geschrieben. Nun ist Code v2 fertig und kann gekauft, aber auch unter einer Creative-Commons-Lizenz kostenlos heruntergeladen werden.

Nintendos Wiimote soll Patent verletzen

Interlink Electronics verklagt Nintendo. Die Firma Interlink Electronics beschäftigt sich nach eigenen Angaben mit der Entwicklung von Eingabelösungen und -technologien. Nun verklagt das Unternehmen Nintendo, denn deren Controller der neuen Spielekonsole Wii soll gegen ein Interlink-Patent verstoßen.

TKG-Novelle: Ist das letzte Wort noch nicht gesprochen?

Länder fordern Anrufung des Vermittlungsausschusses. In Sachen VDSL-Regulierung ist das letzte Wort offenbar noch nicht gesprochen, die Bundesländer Niedersachsen und Hamburg haben sich in einem Antrag an den Wirtschaftsausschuss des Bundesrates dafür ausgesprochen, wichtige Punkte der TKG-Novelle zu ändern. Die Telekom-Konkurrenten zeigen sich erfreut.

Urheberrecht: Gowers-Bericht löst gemischte Reaktionen aus

British Library erfreut, Cliff Richard empört. Nach gut einem Jahr Arbeit hat der ehemalige Journalist und Financial-Times-Redakteur Andrew Gowers am 6. Dezember seinen Bericht zum gegenwärtigen Zustand und zur Zukunft des britischen Systems des geistigen Eigentums (IP) vorgelegt. In seinen Schlussfolgerungen erteilt er radikalen Schritten eine Absage und spricht sich stattdessen für Reformen und eine bessere Balance zwischen den Interessen der Besitzer von geistigem Eigentum und den Bedürfnissen der Öffentlichkeit aus.

Online-Durchsuchung durch BKA und Polizei?

In Einzelfällen sollen Computer über das Internet durchsucht worden sein. Das BKA soll nach dem Willen des Bundesinnenministeriums künftig verdächtige Computer über das Internet ausspähen dürfen. Die Ermittler sollen online auf Rechner zugreifen und die Festplatte durchsuchen dürfen, beispielsweise bei Verdacht auf Landesverrat. Die Polizei mache dies schon heute, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Killerspiele: Deutscher Alleingang zum Scheitern verurteilt?

Florian Müller: EU könnte eine Lockerung der deutschen Regeln bringen. Ein Verbot von "Killerspielen", wie es der bayerische Innenminister Dr. Günther Beckstein fordert, könnte akuten Handlungsbedarf auf EU-Ebene auslösen und letztlich sogar dazu führen, dass in Deutschland mehr Computerspiele als bisher frei verkauft werden dürften, warnt Spieleentwickler Florian Müller, der sich mit seinem Einsatz gegen die Einführung von Softwarepatenten in Europa einen Namen machte.

Verstößt ein Killerspielverbot gegen die Grundrechte?

BIU kritisiert "offen zu Tage tretende Unkenntnis" auf Seiten der Politik. Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) stellt sich, wie zu erwarten war, gegen den Plan, so genannte Killerspiele zu verbieten. Der Verband sieht in dem Vorschlag von Bayerns Innenminister Günther Beckstein einen rechtswidrigen Eingriff in die Grundrechte der Produzenten und einen möglichen Verstoß gegen das Zensurverbot des Grundgesetzes.

Privatkopie jetzt auch in Australien erlaubt

Australien setzt bilaterales Handelsabkommen mit den USA gesetzlich um. Australier, die sich eine CD auf den MP3-Player kopieren oder sich eine Fernsehsendung auf Video aufnehmen, machen sich demnächst nicht mehr strafbar. Bisher waren derartige Handlungen illegal, wovon sich allerdings die meisten Australier nicht abhalten ließen.

Microsoft startet Büchersuche

Buchsuche deckt Titel ohne Urheberrechte ab. In den USA hat Microsoft eine Buchsuche gestartet, die vorerst nur englischsprachige Literatur abdeckt und sich daher vor allem an US-Kunden richtet. Alle online verfügbaren Werke können im Volltext durchsucht werden und stehen als PDF-Dokument zum Komplett-Download bereit.

Regierung verteidigt Gesetzentwurf zur Computerkriminalität

Software-Analyse von Sicherheitslücken soll erlaubt bleiben. Mit ihren Plänen zur Bekämpfung von Computerkriminalität ist die Bundesregierung auf heftige Kritik gestoßen. In einer Gegenäußerung zur Stellungnahme des Bundesrates weist die Bundesregierung die Kritik in weiten Teilen zurück. Befürchtungen, Software-Analyse von Sicherheitslücken werde kriminalisiert, seien nicht zutreffend.

Kritik an Becksteins Verbotsvorschlägen für "Killerspiele"

Killerspielverbot: Hilflos und an den wahren Ursachen vorbei. Bayerns Innenminister Günther Beckstein stößt mit seinem Plan, Killerspiele durch eine Veränderung des § 131 StGB zu verbieten, auf teilweise heftige Kritik. Es sei "ein Irrglaube anzunehmen, dass sich durch Verbote von Spielen Amokläufe verhindern ließen", heißt es von Seiten der Grünen.

Grundverschlüsselung: ProSiebenSat.1 setzt nicht auf Dolphin

Bundeskartellamt stellt Verfahren gegen RTL und ProSiebenSat.1 ein. ProSiebenSat.1 macht bei seinen Plänen zum Thema Grundverschlüsselung eine Kehrtwende. Gegenüber dem Bundeskartellamt erklärte das Fernsehunternehmen, man habe die Absicht aufgegeben, ein digitales grundverschlüsseltes Fernsehen auf der Grundlage eines entgeltlichen Geschäftsmodells einzuführen. Dies sei aber keine Entscheidung gegen eine Grundverschlüsselung, so ProSiebenSat.1 gegenüber Golem.de.

Beckstein formuliert Gesetzentwurf für "Killerspielverbot"

Haftstrafe für Gewalt gegen menschenähnliche Wesen in Spielen? Im Zusammenhang mit dem Amoklauf eines erwachsenen Schülers im November 2006 in Emsdetten rückten wieder einmal Computer- und Videospiele ins Rampenlicht, gepaart mit der Forderung eines Verbots von Killerspielen. Auch wenn das Bundesinnenministerium hier keinen Handlungsbedarf sieht, werden die Verbotspläne von Bayerns Innenminister Günther Beckstein konkreter - gegenüber Spiegel Online erläuterte der CSU-Politiker nun seine Pläne.

Nokia lizenziert Wi-LAN-Patente

Wi-LAN hat rund 140 Unternehmen im Visier. Das US-Unternehmen Wi-LAN hat mit Nokia einen ersten Lizenznehmer für sein Patent-Portfolio gewonnen. Wi-LAN verfügt nach eigenen Angaben über fundamental wichtige Patente in den Bereichen CDMA, WLAN, WiMAX und ADSL und will diese ggf. auch vor Gericht durchsetzen.

BREKO findet die "letzte Meile" zu teuer

Verband scheitert mit seinem Antrag bei der Bundesnetzagentur. Angesichts der Rabatte, die die Telekom Resellern wie United Internet und Freenet gewährt, hatte der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) bei der Bundesnetzagentur eine vorzeitige Neuregelung der Mietpreise für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) beantragt. Anbieter mit eigener Infrastruktur seien ob der vergleichsweise hohen TAL-Miete gegenüber den Telekom-Resellern im Nachteil, so die Argumentation. Doch die Bundesnetzagentur sieht dies anders.

Gerüchte um Apples iPhone verdichten sich

Neues Patent nährt Spekulation um mögliches Apple-Handy. Apple hat in den USA ein neues Patent beantragt, das ausdrücklich die Gehäusestruktur eines Handys beschreibt. Die Bilder der Patentschrift erinnern dennoch sehr an einen iPod - was die US-Wirtschaftspresse zu neuen Vermutungen um ein iPhone angestachelt hat.

Studie: Marktstruktur der E-Mail-Anbieter in Deutschland

3.200 Unternehmen erwirtschaften 3,7 Milliarden Euro. Die Bundesnetzagentur hat erstmals den E-Mail-Anbietermarkt in Deutschland analysieren lassen. Demnach bieten zurzeit rund 3.200 Unternehmen in Deutschland E-Mail-Dienste an und generieren sie zusammen mit verbundenen Diensten - wie zum Beispiel Internetportalen, Webhosting oder Internetzugangsdiensten - ein Marktvolumen von rund 3,7 Milliarden Euro im Privatkundengeschäft.

Deutscher IT-Gipfel fast ohne Zivilgesellschaft?

Technische, wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Fragen hängen zusammen. In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisieren Vertreter der deutschen Zivilgesellschaft die konzeptionelle Ausrichtung und eine mangelnde Einbindung der Zivilgesellschaft in den so genannten deutschen IT-Gipfel. Dieser findet am 18. Dezember 2006 im Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam unter der Schirmherrschaft von Angela Merkel statt.

Razzia wegen Kinderporno-Versand per Handy

Bundesweite Durchsuchungsaktion erfolgreich. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt hat eine bundesweite Durchsuchungsaktion gestartet, die vom Bayerischen Landeskriminalamt (LKA) koordiniert wird, bei der es gegen Verbreiter kinderpornografischer Inhalte per Handy geht. Im Rahmen der Ermittlungen wurden bundesweit 13 Wohnungen von insgesamt zwölf Tatverdächtigen durchsucht.

Tauziehen um europäisches Patentwesen

Softwarepatente durch die Hintertür? Mittelstandsvereinigungen werfen einer EU-Arbeitsgruppe zu Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) falsches Spiel und Zensur vor. EU-Binnenmarktkommissar McCreevy verfolgt seinen softwarepatentfreundlichen Kurs weiter. Und das europäische Patentamt geht seine eigenen Wege.

Viel Kritik für neues Telekommunikationsgesetz

Lex-Telekom und mangelnder Verbraucherschutz kritisiert. Am Donnerstag hat der Bundestag Änderungen am Telekommunikationsgesetz (TKG) beschlossen, die unter anderem das VDSL-Netz der Telekom aus der Regulierung herausnehmen, was schon im Vorfeld von Seiten der Telekom-Konkurrenzen hart kritisiert wurde. Aber auch von Seiten der Verbraucherschützer kommt Kritik: Die ganze Branche lebe von fehlender Preistransparenz, meint der vzbv.

Noch eine Niederlage für SCO

Software-Anbieter darf Klage gegen IBM nicht ausweiten. Im Prozess gegen IBM um geistiges Eigentum von SCO im Linux-Kernel musste das US-Unternehmen nun eine weitere Niederlage einstecken. So darf SCO nun keine weiteren Punkte für die Klage einbringen und das Verfahren somit ausdehnen.

Software Freedom Law Center zweifelt E-Learning-Patent an

Patent der Firma Blackboard soll erneut geprüft werden. Das Software Freedom Law Center (SFLC) hat beim US-Patentamt die erneute Überprüfung des so genannten Blackboard-Patentes beantragt. Dieses behandelt internetbasierte Lehrmethoden und wird von Blackboard bereits für Klagen gegen Mitbewerber eingesetzt. Das Patentamt hat drei Monate Zeit, um über eine Prüfung zu entscheiden.

Urheberrechtsabgaben: Druck aus Brüssel

Nationalen Verwertungsgesellschaften droht Entmachtung. EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy stellt sich in der Frage der urheberrechtlichen Geräteabgaben auf die Seite der IT-Industrie, berichtet der belgische EUobserver. In einer gestern gehaltenen Rede machte er deutlich, dass er im derzeit existierenden System aus Geräteabgaben und Verwertungsgesellschaften zu deren Verteilung ein Hindernis für den einheitlichen Markt sieht: "Wir sind sehr besorgt, dass einige der gegenwärtig praktizierten Verfahren zur Kompensation der Rechteinhaber den Handel im Binnenmarkt stören." Stattdessen sollten DRM-Technologien eine größere Rolle spielen.

SCO erleidet Niederlage

Unternehmen soll Auflagen des Gerichts nicht erfüllt haben. Das US-Unternehmen SCO hat die für den Prozess gegen IBM notwendigen Beweise noch immer nicht geliefert und damit den Auflagen des Gerichtes nicht entsprochen, entschied der zuständige Richter Kimball. Einen weiteren Einspruch darf SCO nicht geltend machen, was allerdings nicht dazu führt, dass das Verfahren schneller voran geht.

Fahrplan für den 23. Chaos Communication Congress ist fertig

23C3 findet vom 27. bis 30. Dezember 2006 in Berlin statt. Auch 2006 findet der Chaos Communication Congress des Chaos Computer Clubs (CCC) wieder vom 27. bis 30. Dezember im Berliner Congress Centrum statt. Nun wurde das Programm für den 23C3 veröffentlicht, in dem wie immer neben technischen Themen auch Politik und der Schutz der Privatsphäre einen Platz haben.

Urheberrecht: Wissenschaftsschranken und Privatkopie

Expertenanhörung zum zweiten Korb der Urheberrechtsnovelle. Am Montag letzter Woche wurden die Anhörungen zum zweiten Korb der Urheberrechtsnovelle fortgesetzt. Hierbei ging es vor allem um besondere Schranken für Bildung und Wissenschaft, die Zukunft der Privatkopie und die Einführung einer Bagatellklausel.

Notebooks werden bei USA-Einreise gefilzt

Verschlüsselung kein Allheilmittel. US-amerikanische Zoll- und Einwanderungsbeamte haben das Recht, Notebooks sowie andere Datenträger ohne Angabe von Gründen näher zu untersuchen oder ganz zu beschlagnahmen. Dies berichtet die Berliner Zeitung unter Berufung auf einen Bericht des Congressional Research Service an den US-Kongress. Auch in Asien ist dies möglich.

Mannesmann-Verfahren ohne Urteil zu Ende

Angeklagte zahlen rund 5,8 Millionen Euro. Ohne Urteil ging heute in Düsseldorf das "Mannesmann-Verfahren" zu Ende. Das Düsseldorfer Landgericht hat das Verfahren wie erwartet vorläufig eingestellt, nachdem sich die Angeklagten zuvor mit der Staatsanwaltschaft geeinigt hatten.

Umfrage: Bürger geben "Killerspielen" Mitschuld

Knapp 60 Prozent der Befragten für ein Verbot von Killerspielen. Die große Mehrheit der Bundesbürger ist der Meinung, dass so genannte "Killerspiele" für die zunehmende Gewalt an Schulen mitverantwortlich sind. Das zumindest ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Hamburger Magazins Stern.

Web-Tool umgeht Zensur

Software verwandelt Rechner in Access-Point. Das Citizen Lab der Universität von Toronto hat eine Software namens psiphon entwickelt, mit der Menschen aus Ländern, in denen Internetzensur stattfindet, diese umgehen können. Die Idee besteht darin, Freiwillige zu finden, die sich psiphon auf den Rechner laden und ihren PC damit in einen Access-Point verwandeln, mit dessen Hilfe Menschen aus zensurverdächtigen Ländern Zugriff auf gesperrte Seiten bekommen.