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RFID-Sender in Auto-Kennzeichen zur (Diebstahl-) Überwachung

Malaysia führt funkende Kennzeichen ein. In Malaysia werden jeden Tag rund 30 Fahrzeuge gestohlen, die meisten davon aus dem gehobenen Preissegment. Mit RFID-Tags in den Kennzeichen neu zugelassener Fahrzeuge will das Land die Fahrzeuge nun automatisch erfassen. Wie die New Strait Times aus Malaysia berichtet, sollen dazu die winzigen Mikrosender in versiegelte Kennzeichen eingebettet werden. Sie enthalten Informationen über den Halter und das Fahrzeug.
/ Andreas Donath
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Die Funkkennzeichen sind mit einer eigenen Batterie ausgestattet, womit sie ungefähr zehn Jahre lang arbeiten können. Im Gegensatz zu RFID-Tags in und an Handelsprodukten sollen die malaysischen Kennzeichen aktiv senden und das auf wesentlich größere Entfernungen, so dass sie beispielsweise von Autobahnbrücken oder Barken am Fahrbahnrand ausgelesen werden können.

Die Polizei will mit Hilfe von Hand-Scannern gestohlene Fahrzeuge an Straßenkreuzungen und Ampeln identifizieren, so das Blatt. Die so genannten e- Plates sollen zunächst einmal nur in Neufahrzeugen eingesetzt werden, in einer zweiten Stufe werden alle Kennzeichen umgerüstet.

Nur staatlich autorisierte Mechaniker werden künftig die e-Plates installieren dürfen. Die Versiegelung auf dem Mikrochip wird zerstört, wenn versucht wird, das Kennzeichen auszutauschen, so die Verkehrsbehörde des Landes.


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