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Notebooks werden bei USA-Einreise gefilzt

Verschlüsselung kein Allheilmittel. US-amerikanische Zoll- und Einwanderungsbeamte haben das Recht, Notebooks sowie andere Datenträger ohne Angabe von Gründen näher zu untersuchen oder ganz zu beschlagnahmen. Dies berichtet die Berliner Zeitung unter Berufung auf einen Bericht des Congressional Research Service an den US-Kongress. Auch in Asien ist dies möglich.
/ Julius Stiebert
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Erstmals machte die Association of Corporate Travel Executives (ACTE) auf das Problem aufmerksam und fasste den aktuellen Stand verschärfter Zollkontrollen in einem Whitepaper(öffnet im neuen Fenster) aus dem Oktober 2006 zusammen. Die US-Behörden haben demnach das Recht, Notebooks und Datenträger zu untersuchen und zu beschlagnahmen - Gründe müssen sie nicht nennen. Die ACTE-Mitglieder fürchten dabei nicht nur, Daten zu verlieren, sondern auch Wirtschaftsspionage.

Gegenüber der Berliner Zeitung(öffnet im neuen Fenster) sagte ein Sprecher des Landesamtes für Verfassungsschutz Baden-Württemberg, dass das Problem bereits seit längerem bekannt sei. So komme es auch in Asien immer wieder zu solchen Fällen. Etwa 20 Minuten dauere es, bis der Computer zurückgegeben wird, die Daten wurden dann bereits kopiert. Der Verfassungsschutz rät daher, sensible Daten nicht mitzunehmen oder sie zu verschlüsseln.

Letzteres ist allerdings kein Allheilmittel, da dies unter Umständen in den Landesgesetzen bereits berücksichtigt wird. Dann muss der Schlüssel zur Decodierung herausgerückt werden, im Extremfall müsste das Notebook ansonsten komplett zerstört werden. Das Fraunhofer Institut für Chemische Technologie entwickelt laut Berliner Zeitung entsprechende Techniken, die beispielsweise bei Eingabe eines falschen Passwortes die Daten restlos vernichten, so dass auch Datenrettungsfirmen keine Chance mehr haben.


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