Abo
  • Services:

Web-Tool umgeht Zensur

Software verwandelt Rechner in Access-Point

Das Citizen Lab der Universität von Toronto hat eine Software namens psiphon entwickelt, mit der Menschen aus Ländern, in denen Internetzensur stattfindet, diese umgehen können. Die Idee besteht darin, Freiwillige zu finden, die sich psiphon auf den Rechner laden und ihren PC damit in einen Access-Point verwandeln, mit dessen Hilfe Menschen aus zensurverdächtigen Ländern Zugriff auf gesperrte Seiten bekommen.

Artikel veröffentlicht am , yg

Die Software wird auf Rechnern installiert, die nicht im Einflussbereich von Zensur stehen. Diese werden damit zu einem Access Point. Menschen aus Ländern wie China, Iran oder Saudi-Arabien sollen sich dann über eine verschlüsselte Verbindung einloggen und den Rechner als Proxy nutzen können. So erhalten sie Zugang zu gesperrten Newsseiten, Wikipedia oder Blogs. Der eingeloggte Nutzer bekommt dabei eine Oberfläche zu sehen, die ähnlich wie ein Browser funktioniert. Damit kann er sämtliche Websites absurfen, aber auch selbst Blog-Einträge verfassen und veröffentlichen.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Wenn die Nutzer nach der Sitzung die History löschen, soll sich nicht mehr nachweisen lassen, dass der Surfer verbotene Seiten betreten hat. Weiterer Vorteil: Um möglichst viele Menschen mit freien Informationen zu versorgen, werden möglichst viele Rechner in freien Ländern benötigt. Diese breite Streuung auf viele Einzelrechner macht es wiederum schwer, weitere Zensur auszuüben.

Psiphon setzt auf Mundpropaganda. Die Logins werden nicht über öffentliche Kanäle verschickt, sondern in privaten Kreisen unter Freunden, denen man vertraut, weitergegeben. Ab 1. Dezember 2006 soll die Software zum Download zur Verfügung stehen.

Dabei unterscheidet sich das Konzept grundlegend von Anonymisierungsverfahren wie Tor oder JAP, die versuchen, die Spuren der Surfer zu verwischen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

Richard 29. Nov 2006

Die Telekom speichert IP bezogende Daten immer noch. Es gab nur einen Fall bei dem ein...

Unwesen 29. Nov 2006

Wahnsinn, was manche Menschen, die in Deutschland leben für eine Vorstellung vom "was...

Krümelkacker 29. Nov 2006

Bastian Sick darf sich mit mir über die Mund-zu-Mund-Propaganda freuen...

x1XX1x 29. Nov 2006

machen die chinesen das nicht sowieso schon und arbeiten dann mit whitelists?

ollij 29. Nov 2006

Definiere "freies Land" ! Ich kenne keins in (West-) Europa ! Cu Oliver


Folgen Sie uns
       


Touch-Projektoren von Bosch angesehen (CES 2019)

Die Projektoren von Bosch erlauben es, das projizierte Bild als Touch-Oberfläche zu verwenden. Das ergibt einige interessante Anwendungsmöglichkeiten.

Touch-Projektoren von Bosch angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  2. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  3. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar

CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Slighter im Hands on Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
  2. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant
  3. Hypersense-Prototypen ausprobiert Razers Rumpel-Peripherie sorgt für Immersion

Schwerlastverkehr: Oberleitung - aber richtig!
Schwerlastverkehr
Oberleitung - aber richtig!

Der Schwerlast- und Lieferverkehr soll stärker elektrifiziert werden. Dafür sollen kilometerweise Oberleitungen entstehen. Dass Geld auf diese Weise in LKW statt in die Bahn zu stecken, ist aber völlig irrsinnig!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Softwarefehler Lime-Tretroller werfen Fahrer ab
  2. Hyundai Das Elektroauto soll automatisiert parken und laden
  3. Kalifornien Ab 2029 müssen Stadtbusse elektrisch fahren

    •  /