Windows-Chef findet Macs ganz toll
Jim Allchin, derzeit Group Vice President der Betriebssystemabteilung bei Microsoft , schrieb 2004 an Bill Gates und Steve Ballmer, dass er der Auffassung sei, dass Microsoft nicht mehr auf dem richtigen Weg sei, berichtet Computerworld.com(öffnet im neuen Fenster) . Er sehe das Problem, dass Microsoft sich zu wenig darauf konzentriere, fehlerfreie Software zu entwickeln und für die notwendige Sicherheit zu sorgen. Zudem würden die Interessen der Kunden immer mehr unberücksichtigt gelassen. Es gebe einige gute Funktionen und großartige Visionen, aber der Transfer in entsprechende Produkte gelinge nicht, so Allchin.
Zugleich gab Allchin zu, dass er sich einen Mac kaufen würde, wenn er nicht für Microsoft arbeiten würde. Ende 2006 geht Allchin in den Ruhestand und verlässt Microsoft.
Nachtrag vom 12. Dezember 2006 um 16:15 Uhr:
Per Blog-Eintrag(öffnet im neuen Fenster) hat Jim Allchin die Presseberichte kommentiert und weist darauf hin, dass die Kritikpunkte vor dem Beginn der Arbeiten an Windows Vista gegolten hätten. Seitdem habe Microsoft die Kritikpunkte umgesetzt und Redmond erfülle mit Windows Vista nun die Wünsche der Kunden.