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EU-Frequenz-Harmonisierung für kleine drahtlose Geräte

Damit der Garagentoröffner im Ausland nicht aus dem Tritt kommt. Die EU-Kommission will eine europaweite Harmonisierung der Frequenzbänder vorantreiben, die von drahtlosen Geräten des täglichen Gebrauchs genutzt werden. Dazu gehören so banale Dinge wie Garagentoröffner, Alarmanlagen, Baby-Überwachung, schnurlose Kopfhörer, aber auch RFID-Etiketten.
/ Andreas Donath
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Nach der Angleichung(öffnet im neuen Fenster) können Verbraucher und Hersteller überall in der EU dieselben Geräte mit geringer Reichweite benutzen bzw. verkaufen. Die EU-Kommissarin Viviane Reding erklärte: "Wir alle, ob jung oder alt, kommen regelmäßig mit drahtlosen Geräten kurzer Reichweite wie Garagentüröffnern, Baby-Monitoren, Alarmanlagen bis hin zu medizinischen Implantaten in Berührung. Die jetzt erlassenen Entscheidungen der Kommission werden dazu beitragen, einen einheitlichen Binnenmarkt für diese Funkgeräte zu schaffen und ihre Akzeptanz wie auch diesen so wichtigen Wirtschaftszweig zu fördern, so dass alle Menschen in Europa davon profitieren können."

Nach Meinung der Kommission soll die Harmonisierung die Nachfrage beleben und die Produktionskosten der Hersteller senken. Die Entscheidungen zur Harmonisierung wurden in Abstimmung mit den Frequenzexperten der EU-Mitgliedsstaaten ausgearbeitet. Sie enthalten EU-weit geltende harmonisierte Bedingungen für die Nutzung des Frequenzspektrums für eine Vielzahl an Niedrigfrequenz-Sendern mit kurzer Reichweite, während sich die eine Harmonisierungsmaßnahme auf die RFID-Technik bezieht.


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