• IT-Karriere:
  • Services:

Strato: Filter erkennt Bilder-Spam

Kooperation mit der Humboldt-Universität

Der Internetdienstleister Strato verwendet so genanntes Fingerprinting, um zuverlässig auch Spam-Botschaften zu erkennen, die statt mit Text mit Bildern versehen sind. Das von der Berliner Humboldt-Universität entwickelte Verfahren erkennt gleichartige Bilder in E-Mail-Nachrichten und merkt so anhand der für Spam-Botschaften großen Menge, dass es sich hierbei um nicht erwünschte E-Mail-Werbung handelt und sortiert diese entsprechend aus.

Artikel veröffentlicht am ,

Professor Tobias Scheffer von der Humboldt-Universität Berlin erklärt: "Das Hauptproblem mit Bilder-Spam ist, dass ihn die meisten herkömmlichen Filter nicht erkennen. Sie untersuchen nur die Textbestandteile der E-Mails, können aber die in Bildern - zumeist GIF-Anhängen - enthaltenen Texte nicht auswerten." Bereits seit dem Jahr 2005 kooperieren der Experte für maschinelles Lernen und sein Team vom Institut für Informatik bei der Analyse und Bekämpfung von Spam mit Strato.

Inhalt:
  1. Strato: Filter erkennt Bilder-Spam
  2. Strato: Filter erkennt Bilder-Spam

René Wienholtz, Strato-Rechenzentrumsvorstand, meint dazu: "Dass es momentan kaum effektive Filter gegen Bilder-Spam gibt, nutzen die Spam-Versender natürlich aus und verschicken derzeit noch mehr Werbemails als sonst." Dadurch soll die monatelang recht konstante Spam-Quote von 75 bis 80 Prozent aller E-Mails auf mittlerweile 90 Prozent angestiegen sein.

Um dem Einhalt zu gebieten, hat HU-Professor Scheffer zusammen mit Strato das so genannte Fingerprinting entwickelt. Der Name rührt daher, dass die Bilder jeder Spam-Welle einen individuellen Finderabdruck besitzen, anhand dessen sie identifiziert werden können. Die Fingerprinting-Methode erkennt, ob auf einen Schlag Bilder mit sehr ähnlichen Eigenschaften in großen Mengen versendet werden - ein deutliches Zeichen für Bilder-Spam. Entsprechende Fingerprints lassen sich zum Beispiel aus der Farbverteilung erzeugen, aber auch der Aufbau der Einzelgrafiken oder deren Struktur verrät oft den gemeinsamen Absender oder identischen Inhalt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Strato: Filter erkennt Bilder-Spam 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 33,99€
  2. 6,99€
  3. (u. a. Mega-Man 11 für 11,99€, Lost Planet 3 für 3,99€, Barotrauma für 11€)

noplease 15. Dez 2006

Grundsätzlich ist die neue Methode ein guter Ansatz. Von "noch gezielter" ist man...

hmmmmm 14. Dez 2006

Hi, wir verwenden seit etwa 2 monaten Ironports. (www.ironport.com) Die Filterleistung...

RicoS 14. Dez 2006

Im schwäbischen Dialekt ja!

@ 14. Dez 2006

Nicht der Inhalt der Bilder wird erkannt, sondern lediglich deren gehäuftes Auftreten als...

RicoS 14. Dez 2006

Diese Technik erkennt gleichartige Bilder also Bilder mit geringen Differenzen! Es kommt...


Folgen Sie uns
       


Immortals Fenyx Rising - Fazit

Im Video zeigt Golem.de das Actionspiel Immortals Fenyx Rising.

Immortals Fenyx Rising - Fazit Video aufrufen
Moodle: Was den Lernraum Berlin in die Knie zwang
Moodle
Was den Lernraum Berlin in die Knie zwang

Eine übermäßig große Datenbank und schlecht optimierte Abfragen in Moodle führten zu Ausfällen in der Online-Lernsoftware.
Eine Recherche von Hanno Böck


    Azure Active Directory: Weniger Verzeichnisdienst, mehr Tresor
    Azure Active Directory
    Weniger Verzeichnisdienst, mehr Tresor

    Microsofts bekannten Verzeichnisdienst Active Directory gibt es inzwischen auch in der Cloud des Herstellers. Golem.de zeigt, wie er dort funktioniert.
    Von Martin Loschwitz

    1. Microsoft Neue Datenschutzregeln für Sprachsteuerung
    2. Microsoft Betrüger erbeuten 20.000 Euro von Rentnerin
    3. Windows 10 20H2 Microsoft hebt Update-Sperre für einige Windows-PCs auf

    20 Jahre Wikipedia: Verlässliches Wissen rettet noch nicht die Welt
    20 Jahre Wikipedia
    Verlässliches Wissen rettet noch nicht die Welt

    Noch nie war es so einfach, per Wikipedia an enzyklopädisches Wissen zu gelangen. Doch scheint es viele Menschen gar nicht mehr zu interessieren.
    Ein IMHO von Friedhelm Greis

    1. Desktop-Version Wikipedia überarbeitet "klobiges" Design

      •  /