Abo
  • IT-Karriere:

BREKO findet die "letzte Meile" zu teuer

Verband scheitert mit seinem Antrag bei der Bundesnetzagentur

Angesichts der Rabatte, die die Telekom Resellern wie United Internet und Freenet gewährt, hatte der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) bei der Bundesnetzagentur eine vorzeitige Neuregelung der Mietpreise für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) beantragt. Anbieter mit eigener Infrastruktur seien ob der vergleichsweise hohen TAL-Miete gegenüber den Telekom-Resellern im Nachteil, so die Argumentation. Doch die Bundesnetzagentur sieht dies anders.

Artikel veröffentlicht am ,

Die derzeit gültige Entscheidung zu den TAL-Entgelten liege bereits mehr als zwei Jahre zurück und trage den aktuellen Entwicklungen im Preisgefüge nicht mehr Rechnung, hatte der BREKO argumentiert. So sei DSL 2000 im Einkauf schon für 11,89 Euro zu haben, während Teilnehmernetzbetreiber mit 12,48 Euro allein für die Miete der TAL mehr zahlen müssen - von den Kosten zum Betrieb des eigenen Netzes ganz abgesehen.

Stellenmarkt
  1. Versicherungskammer Bayern, Saarbrücken
  2. SSI SCHÄFER Automation GmbH, Giebelstadt

Der BREKO drängt auf ein monatliches Entgelt von unter 10,- Euro.

Die Bundesnetzagentur erwäge zwar, die Sachlage im Zusammenhang mit den Entgelten für so genanntes Linesharing zu bewerten, also der Anmietung der Breitbandfrequenzen der TAL ohne Sprache, dies aber hält der BREKO für sachfremd, da hierbei die Teilnehmeranschlussgebühr von den Telekom-Endkunden getragen werde und nicht in die Entgeltkalkulation Eingang finde.

Der Verband prüft nun rechtliche Schritte gegen die Entscheidung der Bundesnetzagentur.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: NBBX570
  2. (u. a. beide Spiele zu Ryzen 9 3000 oder 7 3800X Series, eines davon zu Ryzen 7 3700X/5 3600X/7...

MartinP 06. Dez 2006

Ich denke, der Einheitspreis ist schon durch den festgelegten Preis der REGTP gegeben...

Sentino 06. Dez 2006

Man Unterscheidet Vollanschluss-Mieter und Reseller. Ein Vollanschluss-Mieter wie z.B...

Sentino 06. Dez 2006

Ziemlich Of Topic oder ? Es geht hier um die Leitungsmiete und nich darum wer wie...


Folgen Sie uns
       


Transparenter OLED-Screen von Panasonic angesehen (Ifa 2019)

Der transparente OLED-Fernseher von Panasonic rückt immer näher. Auf der Ifa 2019 steht ein Prototyp, der schon jetzt Einrichtungsideen in den Kopf ruft.

Transparenter OLED-Screen von Panasonic angesehen (Ifa 2019) Video aufrufen
WLAN-Kameras ausgeknipst: Wer hat die Winkekatze geklaut?
WLAN-Kameras ausgeknipst
Wer hat die Winkekatze geklaut?

Weg ist die Winkekatze - und keine unserer vier Überwachungskameras hat den Dieb gesehen. Denn WLAN-Cams von Abus, Nest, Yi Technology und Arlo lassen sich ganz einfach ausschalten.
Von Moritz Tremmel

  1. Wi-Fi 6 Router und Clients für den neuen WLAN-Standard
  2. Wi-Fi 6 und 802.11ax Was bringt der neue WLAN-Standard?
  3. Brandenburg Vodafone errichtet 1.200 kostenlose WLAN-Hotspots

Linux-Kernel: Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen
Linux-Kernel
Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Bisher gilt Google als positive Ausnahme von der schlechten Update-Politik im Android-Ökosystem. Doch eine aktuelle Sicherheitslücke zeigt, dass auch Google die Updates nicht im Griff hat. Das ist selbst verschuldet und könnte vermieden werden.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Kernel Linux bekommt Unterstützung für USB 4
  2. Kernel Vorschau auf Linux 5.4 bringt viele Security-Funktionen
  3. Linux Lockdown-Patches im Kernel aufgenommen

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /