BREKO findet die "letzte Meile" zu teuer
Die derzeit gültige Entscheidung zu den TAL-Entgelten liege bereits mehr als zwei Jahre zurück und trage den aktuellen Entwicklungen im Preisgefüge nicht mehr Rechnung, hatte der BREKO argumentiert. So sei DSL 2000 im Einkauf schon für 11,89 Euro zu haben, während Teilnehmernetzbetreiber mit 12,48 Euro allein für die Miete der TAL mehr zahlen müssen - von den Kosten zum Betrieb des eigenen Netzes ganz abgesehen.
Der BREKO drängt auf ein monatliches Entgelt von unter 10,- Euro.
Die Bundesnetzagentur erwäge zwar, die Sachlage im Zusammenhang mit den Entgelten für so genanntes Linesharing zu bewerten, also der Anmietung der Breitbandfrequenzen der TAL ohne Sprache, dies aber hält der BREKO für sachfremd, da hierbei die Teilnehmeranschlussgebühr von den Telekom-Endkunden getragen werde und nicht in die Entgeltkalkulation Eingang finde.
Der Verband prüft nun rechtliche Schritte gegen die Entscheidung der Bundesnetzagentur.