Gerüchte um Apples iPhone verdichten sich
In der Patentschrift(öffnet im neuen Fenster) werden auch Verweise auf frühere Apple-Patente, wie ein neuartiges Eingabegerät , angeführt. Die beschriebene Erfindung ist jedoch im Kern nur eine Gehäusestruktur: Apple will durch den Einsatz des Keramikmaterials "Zirkonia" (Zirkonium-Dioxid) sowohl eine hohe Festigkeit mit einem einteiligen Gehäuse erreichen als auch die Durchlässigkeit für Funkwellen garantieren. Das von Apple "Zirconia" genannte Material ist dabei tatsächlich das als Schmuckstein verwendete "Zirkonia", besitzt aber als einfaches Dioxid eine andere Kristallstruktur. Es ist dann nicht durchsichtig, sondern weiß. Die Bilder der Patentschrift erinnern zudem stark an einen älteren iPod mini mit Einschubgehäuse und Drehrad.
Nicht nur das deutet, zumindest nach Meinung der US-Wirtschaftsagentur Bloomberg, auf ein Gerät namens iPhone hin. Der Dienst zitiert in einer Meldung(öffnet im neuen Fenster) mehrere Analysten, die eine Vorstellung des Geräts auf der Messe "MacWorld" erwarten, die ab 8. Januar 2007 in San Francisco startet. Apples zahlreiche Patentanmeldungen für mobile Geräte kommentiert bei Bloomberg der UBS-Analyst Gene Munster: "Das zeigt, dass sie einen Burggraben aus Patenten um das Design des iPhone ziehen wollen." Apple selbst gibt nie Vorabinformationen zu kommenden Produkten bekannt.