Studie: Marktstruktur der E-Mail-Anbieter in Deutschland
Die vom Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Micus Management Consulting durchgeführte Studie gibt eine umfassende Marktübersicht der diesbezüglichen Anbieter in Deutschland. Die Bundesnetzagentur hofft, so die Struktur des Marktes zu erkennen und einzuschätzen zu können.
Das Hauptaugenmerk der Untersuchung lag auf der Gesellschaftsform, der Anzahl der Kunden sowie den Technikstandorten der Unternehmen, die E-Mail-Accounts der Öffentlichkeit anbieten. Laut Studie handelt es sich um eine sehr wettbewerbsintensive Branche, die auch in den kommenden Jahren weiter überdurchschnittlich wachsen wird. Es gibt zahlreiche Klein- und Kleinstunternehmen und eine geringe Anzahl an großen bis sehr großen E-Mail-Anbietern. 85 Prozent der Unternehmen sind im Besitz eigener Server mit Standorten im In- und Ausland.
Bei Unternehmen, die im Privatkundensegment tätig sind, haben sich insgesamt fast 75 Millionen Kunden registriert. Allerdings müsse davon ausgegangen werden, dass Nutzer im Durchschnitt zwei verschiedene E-Mail-Adressen besitzen, so dass sich die Zahl der 75 Millionen registrierten Kunden entsprechend relativiert. Während 60 Prozent der E-Mail-Anbieter jeweils weniger als 1.000 E-Mail-Kunden bedienen, betreuen etwa zwei Prozent der Unternehmen zwischen 20.000 und 50.000 Kunden sowie weitere zwei Prozent der Unternehmen haben einen Kundenbestand von über 50.000 E-Mail-Nutzern. Der Rest bewegt sich im Mittelfeld. Die zwei Prozent der E-Mail-Anbieter, die jeweils mehr als 50.000 Kunden aufweisen, besitzen zusammen einen Marktanteil von 86 Prozent. Dabei handelt sich um 64 Großunternehmen.
Eine Zusammenfassung der Studie(öffnet im neuen Fenster) kann bei der Bundesnetzagentur heruntergeladen werden.



