Mozillas Chef Chris Beard hat einem deutschen Medium die Pläne für Zahlungsservices innerhalb von Firefox genannt. Dies soll eine weitere Einkommensquelle sein, denn Mozilla ist stark von den Einnahmen über das Suchgeschäft abhängig.
Der Code-Hoster Github hat den Entwickler-Account zu einem beliebten Indie-Spiel gelöscht. Zwar ist der Code inzwischen wiederhergestellt, eine Stellungnahme oder Informationen bleibt das Unternehmen aber immer noch schuldig.
Das Panfrost-Projekt erstellt einen komplett freien Treiber für Mali-GPUs von ARM. Die Initiatorin kann bei den Linux-Spezialisten von Collabora in Vollzeit an dem Projekt arbeiten.
Das Coreboot-Projekt nutzt das NSA-Werkzeug Ghidra künftig zur Analyse von proprietärer Firmware. Als GSoC-Projekt entstehen dazu verschiedene Plugins für die Open-Source-Software.
Einer der Gründer des Gnome-Projekts übernimmt die Pflege des freien Kompressionsprogramms Bzip2 und erstellt einen Rust-Port. Die Software hat seit neun Jahren keine offizielle neue Veröffentlichung erhalten.
Die Skriptsprachen Python, Ruby und Perl sollen in künftigen Versionen aus MacOS verschwinden. Support für Subversion wird ebenso entfernt wie die Unterstützung für 32-Bit-Anwendungen.
Eine Sicherheitslücke im Exim-Mailserver lässt sich auch übers Netz zur Codeausführung ausnutzen, der Angriff dauert aber in der Standardkonfiguration mehrere Tage. Lokal ist er trivial und emöglicht es Nutzern, Root-Rechte zu erlangen.
Die aktuelle Version 75 des Chrome-Browsers bringt einen Lesemodus ähnlich dem im Firefox. Web-Apps können nun Dateien teilen, die Canvas-Synchronisation kann teilweise ausgesetzt werden, das Javascript-Parsing ist beschleunigt worden und die Mobil-Version bekommt einen besseren Umgang mit Passwörtern.
Die großen Browserhersteller Apple, Google und Mozilla versprechen ihren Nutzern Techniken, die das Tracking im Netz erschweren sollen. Doch das stärkt Werbemonopole im Netz und die Methoden verhindern das Tracking nicht.
Nach iOS und Android stellt Mozilla seine neue Passwortverwaltung nun auch als Addon für die Desktop-Variante des Firefox-Browsers bereit. Nutzer sollen ihre Passwörter so wirklich plattformübergreifend verwalten können.
Bei neuen Nutzern des Firefox-Browsers werden künftig bekannte Cookies zum Third-Party-Tracking automatisch blockiert. Das soll in den kommenden Monaten auch für Nutzer von bestehenden Installationen ausgerollt werden.
In dem Projekt Libre RISC-V soll ein komplett freies SoC mit CPU, VPU und GPU auf Basis des gleichnamigen freien Befehlssatzes entstehen. Das Projekt wird von den Internetpionieren NLNet sowie einer Initiative der EU-Kommission finanziell unterstützt.
In einem als "längst überfällig" bezeichneten Schritt haben die Linux-Entwickler sehr viel alte ISDN-Technik aus dem Kernel entfernt. Ein Teil der Funktion soll aber erhalten bleiben.
Zum Provisionieren seiner Server nutzt Facebook DHCP. Dank eines eigenen Loadbalancers und Servers konnte das Unternehmen die benötigte Hardware bei gleichem Traffic-Aufkommen massiv reduzieren. Die Software dazu ist Open Source.
Im Streit um die HTML- und DOM-Standards zwischen dem W3C und dem Konsortium der großen Browserhersteller (WHATWG), haben sich letztere durchgesetzt. Die WHATWG übernimmt die Pflege und Entwicklung und die Mitglieder des W3C beteiligen sich an der Arbeit.
Die aktuelle Version 0.8 von ZFS on Linux (ZoL) verschlüsselt das Dateisystem nativ. Auch sind verschlüsselte Backups möglich und für SSD-Nutzer gibt es TRIM-Support.
Der Linux-Kernel kann künftig mit den HDR-Metadaten zur Darstellung auf Displays umgehen. Der Code dazu stammt von Intel und ist seit ungefähr zwei Jahren in Arbeit.
Gemeinsam mit einem Partner hat Google einen einheitlichen Codec zur Texturkomprimierung offengelegt. Das soll die Übertragung von Bildern und vor allem Texturen im Web für 3D-Anwendungen deutlich beschleunigen.
Im ersten Jahr nach Inkrafttreten der DSGVO haben Nutzer von ihrem Beschwerderecht intensiv Gebrauch gemacht. Die Zahl der gemeldeten Datenpannen ist ebenfalls sehr hoch, vor allem in Deutschland. Auch die Internetbank N26 soll nun ein Bußgeld zahlen.
Die Funktion zur Sicherheitswarnung von Github wird so erweitert, dass die Plattform auch direkt die Patches zum Einpflegen bereitstellt. Entwickler können Lücken und deren Lösung zudem in geschlossenen Gruppen betreuen.
Kleine Open-Source-Teams oder auch einzelne Entwickler können auf der Plattform Github künftig direkt von ihren Nutzern finanziert werden. Zum Start unterstützt Github die Initiative selbst mit zusätzlichen Spenden und übernimmt die Zahlungsabwicklung.
Während sich Unix in den 1970er Jahren an westlichen Universitäten verbreitete, war die DDR durch Embargos von der Entwicklung abgeschnitten - offiziell zumindest. Als es das Betriebssystem hinter den Eisernen Vorhang schaffte, traf es schnell auf Begeisterte.
Der Kleinrechner Raspberry Pi lässt sich zwar relativ einfach übertakten, für die CPU-Frequenz sorgt bisher jedoch hauptsächlich die Firmware. Der Linux-Kernel bekommt jetzt aber Treiber, um die CPU-Frequenz selbst zu steuern.
Die aktuelle Version 67 von Mozillas Browser Firefox soll dank einiger Tricks schneller sein als bisher. Dazu gehören eine bessere Verwaltung der Tabs, das priorisierte Laden von Inhalten oder auch testweise der Webrender.
Mit dem Support-Ende von Windows 7 Anfang des kommenden Jahres will die Regierung Südkoreas auf ein System mit Linux-Basis wechseln. Einem Medienbericht zufolge soll die Verwaltung so unabhängiger von einem Hersteller werden.
Microsofts Kubernetes-Dienst im hauseigenen Cloud-Angebot Azure unterstützt nun die Verwendung von Windows-Server-Containern. Diese können damit parallel zu Linux-Containern betrieben werden: mit den gleichen bekannten Werkzeugen und im gleichen Cluster.
Das Teilen von Dateien über föderierte Server ist mit der aktuellen Version 10.2 von Owncloud zuverlässiger und stärker am Nutzer ausgerichtet. Die Version veröffentlicht außerdem die Privatsphäreoptionen der Nutzer und bietet weitere Enterprise-Funktionen.
In einer Kooperation arbeiten Mozilla, Cloudflare, Facebook und Bloomberg an dem Projekt BinaryAST. Damit soll Javascript schon in einer aufbereiteten Form zum Browser gelangen und so schneller von der Engine ausgeführt werden können.
Eigentlich sollte die Pflege für Linux 3.18 längst enden. Weil immer noch sehr viele Android-Geräte den mehr als vier Jahre alten Kernel verwenden, wird diese Version jedoch im Android-Repository weiter gepflegt.
Es erinnert an Pokémon Go, soll aber komplexer werden: Das zu Microsoft gehörende Entwicklerstudio Mojang hat Minecraft Earth vorgestellt. Das Mobile Game setzt auf Augmented Reality - und natürlich auf Klötzchen.
Das auf Sicherheit fokussierte Betriebssystemprojekt OpenBSD unterstützt nun auch die Nutzung der freien VPN-Technik Wireguard. Noch fehlt eine Implementierung im Kernel, die viel Aufwand bedeuten würde.
Build 2019 Wie sieht die Zukunft des Edge-Browsers aus und was will Microsoft zum Chromium-Projekt beitragen? Im Gespräch mit Golem.de gibt das Unternehmen die vage Aussicht auf einen Release für Linux und Verbesserungen in Google Chrome. Bis dahin steht viel Arbeit an.
Um den Anmeldeprozess für Nextcloud-Instanzen über Fido2 einfacher und sicherer zu machen, will der Hersteller der Kollaborationsplattform mit dem Hersteller der Nitrokeys zusammenarbeiten.
Geht es nach dem Willen von Intels Open-Source-Entwicklern, sollen Cloud-Server künftig eine moderne Firmware statt UEFI verwenden - sowie einen Hypervisor, der in Rust geschrieben wurde.
Mit den Bordmitteln der Betriebssysteme ist es fast unmöglich, Details zu Ladevorgängen per USB PD zu erfahren. Google baut dafür aber einen eigenen Controller und nun auch einen Logging-Treiber für den Linux-Kernel.
Aufgrund seiner Architektur wird das Windows-Subsystem für Linux (WSL) in Version 2 den Einsatz anderer Virtualisierungsprodukte stark erschweren. Weitere Unterschiede sorgen wohl auch dafür, dass das WSL 1 mittelfristig erhalten bleiben soll.
Die Entwickler des Linux-Kernels wollen den alten Code für die IDE-Schnittstelle zum Ansteuern von Festplatten endlich loswerden. Ersatz dafür gibt es schon längst - mit einem modernen Treiber.
Die HTTP-Bibliothek des Curl-Projekts gilt als wahrscheinlich am weitesten verbreitete dieser Art überhaupt. Für Embedded-Geräte erstellt der Hauptentwickler nun Tiny-Curl, das mit nur rund 100 KByte weniger als ein Viertel so groß ist wie übliche Pakete.
Mit den Iframes können Web-Inhalte in andere Teile einer Webseite eingebettet werden. Google möchte mit den Portals einen Ersatz dafür schaffen. Sie sollen zudem "aktiviert" werden können, um einfachere Übergänge zu gestalten.
Der Code-Hoster Github bietet Open-Source-Projekten und Kunden künftig eigene Paketquellen für Sprachen und Programmierumgebungen. Diese Registrys werden für viele übliche Clients wie NPM, Maven und andere angeboten.
Build 2019 Das Windows Subsystem für Linux nutzt in Version 2 einen echten Linux-Kernel. Microsoft erklärt Details zum Hypervisor und Tricks zur Speicher- und Dateiverwaltung, die für Windows-Container entstanden sind.
Nach DXVK nun D9VK: Das steht für D3D9 to Vulkan und beschreibt einen Wrapper, der Aufrufe von Microsofts DirectX- für die offene Vulkan-Grafikschnittstelle übersetzt. So laufen ältere Windows-Spiele unter Linux deutlich flüssiger als mit der bisherigen OpenGL-Implementierung von Lutris oder Wine.
Firefox-Hersteller Mozilla bittet für die Probleme mit den deaktivierten Addons um Entschuldigung. Der Technikchef gibt zudem einen Einblick in die Lösung des Problems und verspricht, die Abläufe zu verbessern.
Der Linux-Distributor Red Hat und Windows-Hersteller Microsoft kooperieren bei zweien ihrer wichtigsten Enterprise-Angebote und bringen Openshift in die Azure-Cloud. Die Container-Plattform bringt in Version 4 außerdem einige Neuerungen mit.
Die Entwickler von Wireguard haben eine erste Testversion ihrer VPN-Technik nun auch für Windows veröffentlicht. Noch fehlen zwar viele, vor allem sicherheitsrelevante Funktionen, die Software soll nun aber durch die Experimente der Nutzer verbessert werden.
Update Ein Zeichen mehr: Für Japan wurde Unicode in einer neuen Version veröffentlicht. Das Land braucht dieses Zeichen dringend, da eine neue Kaiserära erstmals in das IT-Zeitalter fällt. Wer will kann in seinem Browser mit diesem Artikel auch schon testen, ob das Zeichen unterstützt wird.
Google I/O 2019 Das UI-Toolkit Flutter soll zusätzlich zu mobilen Plattformen künftig auch im Web und auf Desktops laufen. Möglich machen das Entwicklungen an Browsern und den Systemen, bis zur vollen Unterstützung dauert es wohl aber noch.
Programmierer schlagen sich ständig mit der Syntax und Semantik von Programmiersprachen herum. Der US-Amerikaner Mike Stipicevic hat aus der Not eine Tugend gemacht und nutzt sein Wissen über obskure Grammatiken, um Deutsch zu lernen.