Document Foundation: Libreoffice 6.2 bringt offiziell neues Design

Die gemeinnützige Document Foundation hat Version 6.2 ihrer freien Officesuite Libreoffice veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) . Als größte Neuerung zählen die Entwickler die neu gestaltete Oberfläche auf, die als "radikaler neuer Ansatz" beschrieben wird. Die Arbeiten daran hat das Team bereits Ende des Jahres 2016 unter dem Projektnamen Muffin angekündigt .
Die Konzeptidee ist dabei, für die Nutzer verschiedene Optionen für die Oberfläche bereitzustellen, um die verfügbare Anzeige möglichst gut auszufüllen. Deshalb wird das Ergebnis des Projekts Muffin auch schlicht als Notebookbar bezeichnet, es liefert die Möglichkeit, das Menü etwa in verschiedenen Reitern zu gruppieren. Eine der nun vorhandenen Darstellungsoptionen ist an das sogenannte Ribbon-Design von Microsofts Office-Suite angelehnt, was Nutzern eine gewisse Vertrautheit bieten solle, wie es in der Ankündigung heißt.


Zusätzlich zu dem nun offiziell verfügbaren neuen Aussehen hat das Libreoffice-Team das Filtern von Schlüsselworten in der Hilfe verbessert, die verschiedenen Kontextmenüs aufgeräumt und außerdem die Aufzeichnung von Änderungen bei einer besonders großen Anzahl dieser beschleunigt. In Tabellen können nun zudem reguläre Ausdrücke zum Abgleich und dem Ersetzen von Inhalten verwendet werden.
Wie üblich betonen die Entwickler, die Interoperabilität zu proprietären Dateiformaten auch mit der aktuellen Version 6.2 verbessert zu haben. Das gelte insbesondere für Diagramme und Animationen sowie für "Funktionen zur Dokumentensicherheit mit agiler Verschlüsselung und HMAC-Verifizierung" . Eine Liste weiterer Neuerungen findet sich in den offiziellen Release Notes(öffnet im neuen Fenster) . Die Version 6.2 von Libreoffice steht für Windows, MacOS und Linux zum Download bereit.
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