Abo
  • IT-Karriere:

Document Foundation: Libreoffice 6.2 bringt offiziell neues Design

Mit dem Projekt Muffin arbeitet die Libreoffice-Community seit mehr als zwei Jahren an einer neuen Oberfläche. Nach langen Experimenten ist die sogenannte Notebookbar nun offiziell stabil verfügbar.

Artikel veröffentlicht am ,
Libreoffice steht in Version 6.2 bereit.
Libreoffice steht in Version 6.2 bereit. (Bild: Pixabay)

Die gemeinnützige Document Foundation hat Version 6.2 ihrer freien Officesuite Libreoffice veröffentlicht. Als größte Neuerung zählen die Entwickler die neu gestaltete Oberfläche auf, die als "radikaler neuer Ansatz" beschrieben wird. Die Arbeiten daran hat das Team bereits Ende des Jahres 2016 unter dem Projektnamen Muffin angekündigt.

Stellenmarkt
  1. Biotrics Bioimplants GmbH, Berlin
  2. Lebensversicherung von 1871 a. G. München, München

Die Konzeptidee ist dabei, für die Nutzer verschiedene Optionen für die Oberfläche bereitzustellen, um die verfügbare Anzeige möglichst gut auszufüllen. Deshalb wird das Ergebnis des Projekts Muffin auch schlicht als Notebookbar bezeichnet, es liefert die Möglichkeit, das Menü etwa in verschiedenen Reitern zu gruppieren. Eine der nun vorhandenen Darstellungsoptionen ist an das sogenannte Ribbon-Design von Microsofts Office-Suite angelehnt, was Nutzern eine gewisse Vertrautheit bieten solle, wie es in der Ankündigung heißt.

  • Die neuen Designs in Libreoffice (Bild: Document Foundation)
  • Die neuen Designs in Libreoffice (Bild: Document Foundation)
Die neuen Designs in Libreoffice (Bild: Document Foundation)

Zusätzlich zu dem nun offiziell verfügbaren neuen Aussehen hat das Libreoffice-Team das Filtern von Schlüsselworten in der Hilfe verbessert, die verschiedenen Kontextmenüs aufgeräumt und außerdem die Aufzeichnung von Änderungen bei einer besonders großen Anzahl dieser beschleunigt. In Tabellen können nun zudem reguläre Ausdrücke zum Abgleich und dem Ersetzen von Inhalten verwendet werden.

Wie üblich betonen die Entwickler, die Interoperabilität zu proprietären Dateiformaten auch mit der aktuellen Version 6.2 verbessert zu haben. Das gelte insbesondere für Diagramme und Animationen sowie für "Funktionen zur Dokumentensicherheit mit agiler Verschlüsselung und HMAC-Verifizierung". Eine Liste weiterer Neuerungen findet sich in den offiziellen Release Notes. Die Version 6.2 von Libreoffice steht für Windows, MacOS und Linux zum Download bereit.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 41,80€ inkl. Rabattgutschein (Bestpreis!)
  2. 79€
  3. 189€

FreiGeistler 16. Feb 2019

Weil es Dinge enthält, die nicht dem wackligen, unter Korruptionsvorwürfen...

Ach 13. Feb 2019

Wenns ja nur der ziemlich kontraintuitive Menüpunkt "Barrierefreiheit" wäre, unter dem...

igor37 13. Feb 2019

Die Standard-Oberfläche ist identisch, man kann optional eben auf die "Notebookbar...

Cerdo 13. Feb 2019

Ich hab Office-Programme fast nie im Vollbild. Meistens belegen die genau die Hälfte...

Spiritogre 13. Feb 2019

Wenn man nur einfache Dokumente ohne spezielle Features und Formatierungen hat, dann...


Folgen Sie uns
       


Golem.de probiert 5G in Berlin aus - Bericht

Wir probieren 5G in Berlin-Adlershof aus.

Golem.de probiert 5G in Berlin aus - Bericht Video aufrufen
Party like it's 1999: Die 510 letzten Tage von Sega
Party like it's 1999
Die 510 letzten Tage von Sega

Golem retro_ Am 9.9.1999 kam in den USA mit der Sega Dreamcast die letzte Spielkonsole der 90er Jahre auf den Markt. Es sollte auch die letzte Spielkonsole von Sega werden. Aber das wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Von Martin Wolf


    FX Tec Pro 1 im Hands on: Starkes Tastatur-Smartphone für 650 Euro
    FX Tec Pro 1 im Hands on
    Starkes Tastatur-Smartphone für 650 Euro

    Ifa 2019 Smartphones mit physischer Tastatur sind oft klobig - anders das Pro 1 des Startups FX Tec. Das Gerät bietet eine umfangreiche Tastatur mit gutem Druckpunkt und stabilem Slide-Mechanismus - wie es in einem ersten Kurztest beweist. Zusammengeklappt ist das Smartphone überraschend dünn.
    Ein Hands on von Tobias Költzsch

    1. Galaxy A90 5G Samsung präsentiert 5G-Smartphone für 750 Euro
    2. Huami Neue Amazfit-Smartwatches kommen nach Deutschland
    3. The Wall Luxury Samsungs Micro-LED-Display kostet 450.000 Euro

    IT-Studium: Kein Abitur? Kein Problem!
    IT-Studium
    Kein Abitur? Kein Problem!

    Martin Fricke studiert Informatik, obwohl er kein Abitur hat. Das darf er, weil Universitäten Berufserfahrung für die Zulassung anerkennen. Davon profitieren Menschen wie Unternehmen gleichermaßen.
    Von Tarek Barkouni

    1. IT Welches Informatikstudium passt zu mir?
    2. Bitkom Nur jeder siebte Bewerber für IT-Jobs ist weiblich

      •  /