Abo
  • Services:

Mozilla: Firefox bekommt strikte Seitenisolierung wie Chrome

Browserhersteller Mozilla will die Multiprozessarchitektur im Firefox so strikt umsetzen wie im Chrome-Browser und eine starke Seitenisolierung liefern. Künftig soll jeder Iframe seinen eigenen Prozess bekommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mozilla will die Prozesse im Firefox in ihre kleinsten Bestandteile aufspalten.
Mozilla will die Prozesse im Firefox in ihre kleinsten Bestandteile aufspalten. (Bild: Andrew and Annemarie, flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Sicherheitslücken wie Spectre und Meltdown im vergangenen Jahr hätten gezeigt, welche kritischen Probleme es mit sich bringen kann, wenn sich verschiedene Programme und Codebestandteile Prozesse und damit eben auch Speicherbereiche teilen, schreibt die Mozilla-Entwicklerin Nika Layzell in ihrem Blog. Um diese Probleme grundlegend anzugehen und so weit wie möglich zu beheben, soll der Firefox-Browser künftig eine strikte Seitenisolierung bieten.

Stellenmarkt
  1. XENON Automatisierungstechnik GmbH, Dresden
  2. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr

Aufbauend auf der bisherigen Multiprozessarchitektur mit dem Codenamen Electrolysis, die UI- von Inhalte-Prozessen trennt, will Mozilla mit dem Projekt Fission, also Kernspaltung, die Inhalte-Prozesse noch weiter auftrennen. Dazu sollen auf einer Webseite eingebettete Iframes, die von einer anderen Domain stammen, künftig einen anderen Prozess erhalten als die eigentliche Webseite.

Layzell, die die technische Leitung des Projektes übernimmt, bezeichnet diese Aufgabe selbst als "massiv". Im vergangenen Jahr haben die Entwickler demnach bereits die grundlegende Infrastruktur dafür erstellt und nun soll also der Rest des Browsers folgen. Dazu müssten viele verschiedene Teams zusammenarbeiten.

Als ersten Meilenstein wollen die Beteiligten bereits bis Ende Februar dieses Jahres die Grundlagen für einen Out-of-Process-Iframe umsetzen. Die größte Herausforderung werde langfristig wohl sein, die gesamte Interprozesskommunikation im Firefox auf das neue System und die neuen Schnittstellen umzustellen. Die Chrome-Entwickler haben mehrere Jahre an ihrer Implementierung gefeilt, bevor diese zum Standard werden konnte. Es bleibt abzuwarten, wie lang die Mozilla-Entwickler dafür benötigen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 40,99€
  2. (u. a. Fernseher ab 127,90€)
  3. ab 23,99€
  4. ab 899,00€ (jetzt vorbestellbar!)

FreiGeistler 08. Feb 2019 / Themenstart

... damit er Office365 & co ein paar % schneller ausführen kann. ... Ach so, deshalb hat...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Honor View 20 - Test

Das View 20 von Honor ist ein interessantes Smartphone: Für unter 600 Euro bekommen Käufer hochwertige Hardware im Oberklassebereich und eine der besten Kameras am Markt.

Honor View 20 - Test Video aufrufen
Varjo VR-Headset im Hands on: Schärfer geht Virtual Reality kaum
Varjo VR-Headset im Hands on
Schärfer geht Virtual Reality kaum

Das VR-Headset mit dem scharfen Sichtfeld ist fertig: Das Varjo VR-1 hat ein hochauflösendes zweites Display, das ins Blickzentrum des Nutzers gespiegelt wird. Zwar sind nicht alle geplanten Funktionen rechtzeitig fertig geworden, die erreichte Bildschärfe und das Eyetracking sind aber beeindruckend - wie auch der Preis.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Und täglich grüßt das Murmeltier Sony bringt VR-Spiel zu Kultfilm mit Bill Murray
  2. Steam Hardware Virtual Reality wächst langsam - aber stetig
  3. AntVR Stirnband soll Motion Sickness in VR verhindern

Carsharing: Regierung will Mobilitätsdienste per Gesetz stärken
Carsharing
Regierung will Mobilitätsdienste per Gesetz stärken

Die digitalen Plattformen für Carsharing und Carpooling sollen Rechtssicherheit bekommen. BMW, Daimler und VW sowie Uber & Co. stehen in den Startlöchern.
Ein Bericht von Daniel Delhaes und Markus Fasse

  1. Lobbyregister EU-Parlament verordnet sich mehr Transparenz
  2. Contract for the web Bundesregierung unterstützt Rechtsanspruch auf Internet
  3. Initiative D21 E-Government-Nutzung in Deutschland ist rückläufig

Emotionen erkennen: Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
Emotionen erkennen
Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn

Wer lächelt, ist froh - zumindest in der Interpretation eines Computers. Die gängigen Systeme zur Emotionserkennung interpretieren den Gesichtsausdruck als internes Gefühl. Die interne Gefühlswelt ist jedoch sehr viel komplexer. Ein Projekt des DFKI entwickelt ein System, das Gefühle besser erkennen soll.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  2. Magnetfeld Wenn der Nordpol wandern geht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

    •  /