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Arduino: Die IoT Cloud richtet Arduino-Boards aus der Ferne ein

Die Arduino IoT Cloud ermöglicht es Nutzern, mehrere Sensoren zentral zu verwalten und einzurichten. Die Umgebung macht es auch möglich, Scripts mit anderen Nutzern zu teilen und aus der Ferne zu verteilen. Nicht nur Arduino-Boards, sondern viele andere Linux-Geräte sind damit kompatibel.

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Die Arduino IoT Cloud geht in die offene Betaphase.
Die Arduino IoT Cloud geht in die offene Betaphase. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Arduino hat seine IoT Cloud als öffentliche Betaversion verfügbar gemacht. Es handelt sich dabei um eine vom Hersteller verwaltete Cloud-Infrastruktur, aus der Nutzer Arduino-Platinen als IoT-Sensoren kontrollieren können. In der Cloud-Umgebung lassen sich beispielsweise Funktionsscripts (Sketches) hochladen und auf verschiedene Sensoren aus der Ferne verteilen. "Arduino bietet seinen eine Million Nutzern einen kompletten Ende-zu-Ende-Ansatz für IoT, der Hardware, Firmware, Clouddienste und Wissen beinhaltet", schreibt das Unternehmen in der Ankündigung.

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Es scheint, als können Nutzer ihre vorgefertigten Sketches zudem mit anderen Anwendern teilen, die eine ähnliche Aufgabe bewältigen möchten - etwa das Einrichten eines Temperatursensors. Das erspart Scriptingarbeiten. Geräte authentifizieren sich dabei per X.509-Zertifikat und sind daher von äußeren Einflüssen vorerst isoliert. In der IoT-Cloud registrieren Nutzer ihre Geräte und verwalten diese aus der Ferne. Sensoren senden dazu ihre gemessenen Informationen an die Cloud, diese wertet sie aus und visualisiert sie für die Nutzer.

Eigenschaften lassen sich zudem verwalten und werden dann mit den Sensoren synchronisiert. Das hat den Vorteil, dass Arduino-Boards nicht lokal neu beschrieben werden müssen und das System alle Daten einer IoT-Anlage an einem zentralen Punkt sammelt und aufbereitet. Interaktionen können per REST API, HTTP, MQTT, Kommandozeile, Javascript oder einem anderen Websocket implementiert werden. Die Cloud soll dabei nicht nur mit Arduino-Hardware, sondern generell mit Linux-Geräten kompatibel sein.

Da es sich bei der IoT-Cloud noch um eine Betaversion handelt, freut sich der Hersteller über Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge. Das Produkt kann nach Erstellen eines entsprechenden Accounts ausprobiert werden.



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chefin 08. Feb 2019

genau DANN wird es nix. Je mehr kompromisse man eingehen muss um andere Boards mit...


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