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Scroll: Mozilla unterstützt Flatrate-News-App

Firefox-Hersteller Mozilla will stärker mit journalistischen Verlagen zusammenarbeiten und Werbung, die Nutzer trackt, weitgehend eindämmen. Dazu kollaboriert das Unternehmen nun auch mit der Flatrate-News-App Scroll.

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Mozilla will mit Scroll, Verlagen und Firefox-Nutzern nach Alternativen für Werbung suchen.
Mozilla will mit Scroll, Verlagen und Firefox-Nutzern nach Alternativen für Werbung suchen. (Bild: Mathias Appel/CC0 1.0)

Der Browser-Hersteller Mozilla sucht nach Wegen, wie das "kaputte Online-Werbe-Ökosystem" überwunden werden kann. Dabei soll einerseits das Tracking der Nutzer unterbunden werden, andererseits aber auch nach "nachhaltigen Lösungen" für Nutzer und Verlage gleichermaßen gesucht werden. Als Teil dieser Anstrengungen beginnt Mozilla eine Kooperation mit Scroll, wie der Hersteller bekanntgab.

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Für eine monatliche Flatrate will das Unternehmen Scroll mit seiner gleichnamigen App Nutzern Zugang zu werbefreien journalistischen Angeboten bieten. Unterstützt wird Scroll bereits von vielen Verlagen in den USA. Verlagshäuser wie Axel Springer, Bertelsmann oder auch die New York Times beteiligen sich an der Finanzierung von Scroll über Risikokapital.

Laut dem Nieman Lab der Harvard University soll das noch nicht öffentliche Angebot ungefähr 5 US-Dollar im Monat kosten. Geplant ist außerdem, 70 Prozent des Gesamtumsatzes an die Verlage weiterzureichen. Die Ausschüttung an die Verlage soll sich danach richten, wie viel Zeit einzelne Nutzer mit den Angeboten der beteiligten Verlage verbringen. Dieses Flatrate-Modell erinnert stark an die Ideen von Netflix oder Spotify und steht im Gegensatz zu Ideen wie jener von Blendle, wo einzeln für Texte bezahlt werden soll.

Details für Kooperation noch ungewiss

Wie genau die Zusammenarbeit von Mozilla und Scroll aussehen soll, ist derzeit noch nicht ganz klar, wie das Startup in seiner Ankündigung schreibt. Die Kooperation der Unternehmen soll aber von einer interessierten Diskussion nun auf eine formale Ebene angehoben werden und dieser Schritt soll frühzeitig und möglichst transparent kommuniziert werden.

Ziel ist es, die Interessen und Einstellungen von Nutzern zu alternativen Finanzierungsmodellen und werbefreien Angeboten besser zu verstehen. Dazu will Mozilla außerdem kleine Gruppen von Firefox-Nutzern zufällig auswählen, um an Studien teilzunehmen, Feedback zu geben oder auch konkrete Produktideen zu testen.

Mozilla arbeitet seit Jahren daran, einen Trackingschutz in seinen Firefox-Browser zu integrieren und bietet mit Firefox Klar alias Focus sogar einen speziell auf diesen Zweck zugeschnittenen Mobil-Browser an. Im kommenden Sommer will das Unternehmen zusätzlich dazu diesen Trackingschutz standardmäßig für alle Nutzer aktivieren.

Für Verlage oder andere Inhalteanbieter, deren Haupteinnahmequelle aus Werbung besteht, bedeutet das zusätzlich zu schon jetzt genutzten Adblockern wohl weitere Einnahmeverluste. Mit der angekündigten Kooperation mit Scroll, dem Kauf und der Integration von Pocket und weiteren Initiativen sucht Mozilla zusammen mit Verlagen nach anderen Finanzierungsmodellen.

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Herr Unterfahren 27. Feb 2019

Der Dienst klingt auf den ersten Blick gut. Hier müssen die Verlage auch endlich mal was...


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