• IT-Karriere:
  • Services:

Sicherheitspatches: Android lässt sich per PNG-Datei übernehmen

Mit dem aktuellen Februar-Update für Android schließt Google eine Sicherheitslücke, durch die Schadcode über eine PNG-Datei eingeschleust werden kann. Das Team hat außerdem weitere kritische Sicherheitslücken behoben.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Android-Update wird für die Pixel-Geräte von Google bereits verteilt.
Das Android-Update wird für die Pixel-Geräte von Google bereits verteilt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Google hat mit dem monatlichen Update für den Februar 2019 mehrere teils kritische Sicherheitslücken in seinem Android-Betriebssystem geschlossen. Gleich mehrere miteinander in Verbindung stehende Sicherheitslücken (CVE-2019-1986, CVE-2019-1987, CVE-2019-1988) in der Implementierung des PNG-Formats im Android-Framework ermöglichen es Angreifern, durch das Einschleusen einer speziell manipulierten Datei Schadcode mit erweiterten Rechten auf den Geräten der Opfer auszuführen.

Stellenmarkt
  1. vitasystems GmbH, Mannheim
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Amstetten (Österreich)

Ebenfalls zum Ausführen von Schadcode eignen sich Lücken (CVE-2017-17760, CVE-2018-5268, CVE-2018-5269) in einem noch nicht näher spezifizierten Teil der Android-Library. Hierzu ist ebenso eine speziell manipulierte Datei notwendig. Die Schadcode lässt sich aber nur mit normalen Rechten ausführen. Zwei weitere Fehler im Bluetooth-Stack von Android, ein Buffer-Overflow (CVE-2019-1991) und eine Use-after-Free-Lücke (CVE-2019-1992) ermöglichen darüber hinaus auch das Ausführen von Schadcode mit erweiterten Rechten.

Weitere Fehler im Android-System (CVE-2019-1993, CVE-2019-1994) machen es Angreifern möglich, sich erweitere Rechte zu beschaffen. Letzteres ist außerdem auch über Fehler im Binder-Driver (CVE-2019-1999, CVE-2019-2000) des Linux-Kernels in Android möglich. Auch mit einem Fehler im Ext4-Treiber (CVE-2018-10879) lassen sich erweiterte Rechte erlangen.

Wie üblich verweist Google auch auf Sicherheitslücken in den Komponenten seiner Zulieferer. Dazu gehören im Februar-Update unter anderem Fehler in der Multimedia-Hardwarebeschleunigung von Nvidia oder Fehler im Modem und dem Bootloader von Qualcomm. Weitere teils kritische Sicherheitslücken finden sich in den proprietären Bestandteilen von Qualcomms Code. Wie üblich verteilt Google das Update bereits für seine Pixel-Geräte. Die Updates für andere Geräte sollten folgen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 119,90€
  2. 88,99€
  3. 27,90€
  4. 349,00€

Anonymer Nutzer 11. Feb 2019

machen die keine backports, wozu dann der nightly build?

deus-ex 11. Feb 2019

Essential? Ist das nicht die Fa. die kein Smartphone mehr machen will? Mal sehen ob du...

0110101111010001 10. Feb 2019

Sicher

mannzi 09. Feb 2019

Das hört sich ja nicht gut an, hast du ne Ahnung wie man das testen kann? Und vlt eine...

Stepinsky 09. Feb 2019

Der Fehler tritt bei der SafetyNet Prüfung auf. SafetyNet prüft auf dem Gerät, ob Dateien...


Folgen Sie uns
       


Parksensor von Bosch ausprobiert

Wenn es darum geht, Autofahrer auf freie Parkplätze zu lotsen, lassen sich die Bosch-Sensoren sinnvoll einsetzen.

Parksensor von Bosch ausprobiert Video aufrufen
Mi Note 10 im Kamera-Test: Der Herausforderer
Mi Note 10 im Kamera-Test
Der Herausforderer

Im ersten Hands on hat Xiaomis Fünf-Kamera-Smartphone Mi Note 10 bereits einen guten ersten Eindruck gemacht, jetzt ist der Vergleich mit anderen Smartphones dran. Dabei zeigt sich, dass es einen neuen, ernstzunehmenden Konkurrenten unter den besten Smartphone-Kameras gibt.
Von Tobias Költzsch

  1. Xiaomi Neues Redmi Note 8T mit Vierfachkamera kostet 200 Euro
  2. Mi Note 10 Xiaomis neues Smartphone mit 108 Megapixeln kostet 550 Euro
  3. Mi Watch Xiaomi bringt Smartwatch mit Apfelgeschmack

Definitive Editon angespielt: Das Age of Empires 2 für Könige
Definitive Editon angespielt
Das Age of Empires 2 für Könige

Die 27 Einzelspielerkampagnen sollen für rund 200 Stunden Beschäftigung sorgen, dazu kommen Verbesserungen bei der Grafik und Bedienung sowie eine von Grund auf neu programmierte Gegner- oder Begleit-KI: Die Definitive Edition von Age of Empires 2 ist erhältlich.

  1. Microsoft Age of Empires 4 schickt Spieler ins Mittelalter

In eigener Sache: Aktiv werden für Golem.de
In eigener Sache
Aktiv werden für Golem.de

Keine Werbung, kein unerwünschtes Tracking - kein Problem! Wer Golem.de-Inhalte pur nutzen möchte, hat neben dem Abo Golem pur jetzt eine weitere Möglichkeit, Golem.de zu unterstützen.

  1. Golem Akademie Von wegen rechtsfreier Raum!
  2. In eigener Sache Wie sich Unternehmen und Behörden für ITler attraktiv machen
  3. In eigener Sache Unser Kubernetes-Workshop kommt auf Touren

    •  /