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Lima-Projekt: Linux-Treiber für alte Mali-GPUs soll eingepflegt werden

Der vor fast zwei Jahren wiederbelebte Linux-Kernel-Treiber Lima für ARMs ältere Mali-GPUs soll nach dem Willen des Hauptentwicklers in den Kernel eingepflegt werden. Noch fehlt es wohl aber am Feinschliff.

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Der Lima-Treiber soll dem Willen des Entwicklers zufolge endlich in den Kernel eingepflegt werden können.
Der Lima-Treiber soll dem Willen des Entwicklers zufolge endlich in den Kernel eingepflegt werden können. (Bild: ravas51, flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Die Mali-GPUs von ARM zählen neben den Adreno-Chips von Qualcomm zu den wohl am weitesten verbreiteten Grafikprozessoren in Embedded-Geräten und Smartphones. Seit mehr als eineinhalb Jahren entsteht unter Führung des Entwicklers Qiang Yu mit einer Neuauflage des Lima-Treiber-Projekts ein freier Treiber für die GPUs Mali-400 und Mali-450. Dieser soll nun endlich in den Hauptzweig des Linux-Kernel eingepflegt werden.

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Laut Aussage des Entwicklers sind die notwendigen Arbeiten zur Unterstützung verschiedener SoCs mit Mali-GPU bereits in den Linux-Kernel integriert worden. Darüber hinaus ist der Kernel-Grafiktreiber selbst inzwischen einigermaßen stabil, ebenso wie die Schnittstelle zu den Userspace-Bestandteilen aus der freien Grafikbibliothek Mesa. Deshalb kann der Lima-Treiber nun auch in den Upstream-Kernel eingepflegt werden.

Der Mesa-Treiber, so die Entwickler, befinde sich zwar immer noch im Entwicklungsstadium und sei damit nicht für den täglichen Einsatz geeignet, einige wichtige Testanwendungen wie Kmscube, Glmark2 oder auch Kodi laufen darauf aber bereits schon. Einige Kritik an dem nun zur Aufnahme vorgeschlagenen Treiber kommt von anderen führenden Linux-Grafiktreiberentwicklern, die vor allem die Wahl bestimmter Schnittstellen in Frage stellen und hierfür Alternativen vorschlagen.

Die Mali-400 ist erstmals im Jahr 2008 erschienen, die Mali-450 im Jahr 2012. Mit Lima ist schon früh ein Linux-Treiber dafür per Reverse Engineering entstanden, der damalige Hauptentwickler Luc Verhaegen hat aber nach einigen Jahren die Arbeit daran eingestellt. Der aktuelle Code unterscheidet sich grundlegend von den Arbeiten Verhaegens, immerhin werden aber die zuvor schon gesammelten Hardware-Informationen wiederverwendet. Mit Panfrost entsteht außerdem ein neuer freier Kernel-Treiber für modernere Mali-GPUs.

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