Openchain: Microsoft tritt Kooperation für Open-Source-Einhaltung bei

In großen Unternehmen wird mitunter sehr viel verschiedene Open-Source-Software eingesetzt und wiederverwendet. Um hier einen besseren Überblick zu behalten, gibt es das Openchain-Projekt der Linux-Foundation, dem Microsoft nun beitritt.

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Microsoft will die Prozesse zum Einhalten der Open-Source-Lizenzen verbessern.
Microsoft will die Prozesse zum Einhalten der Open-Source-Lizenzen verbessern. (Bild: Rufus46, Wikimedia Commons/CC-BY-SA 3.0)

Das Openchain-Projekt soll eigenen Angaben zufolge das Vertrauen in die Verwendung von Open-Source-Software erhöhen, indem die notwendigen Schritte zur korrekten Einhaltung der Lizenzen einfacher und konsistenter werden. Gedacht ist dies vor allem für Unternehmen, die selbst Open-Souce-Software von externen Projekten nutzen oder wiederverwenden wollen. Wie das Openchain-Projekt mitteilt, ist nun auch Microsoft Mitglied in diesem Kollaborationsprojekt der Linux Foundation.

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Erst im vergangenen Monat sind auch andere sehr große IT-Unternehmen wie Google und Facebook dem Openchain-Projekt beigetreten. Im Rahmen der Kooperation von Openchain entstehen Spezifikationen und Lehrmaterial, was unternehmensintern genutzt werden kann, um den Überblick über die Lieferkette (Supply Chain) an Software zu behalten und somit die Lizenz der genutzten Projekte einzuhalten.

Das Projekt selbst ist aus der Erfahrung heraus entstanden, dass Unternehmen sowieso interne Prozesse zum Einhalten der Lizenzen benötigen und sich diese Arbeit in vielen Dingen eben nur wenig voneinander unterscheidet. Openchain dient hier also einerseits zur Konsolidierung; andererseits entstehen daraus Anleitungen, Trainingsmaterialien und viele weitere Kleinigkeiten, die Unternehmen frei verwenden können, um sich ihren eigenen Compliance-Prozess zu gestalten.

Durch diese Standardisierung werden darüber hinaus die Beschaffung von Open-Source-Software sowie die Zusammenarbeit mit den Zulieferern eben dieser Software vereinfacht. Microsoft möchte seine bisherige Erfahrung in diesem Bereich nutzen, um gemeinsam mit den Kooperationspartnern die Standards von Openchain mitzugestalten, wie es in der Ankündigung heißt.

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