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Canonical: Ubuntu experimentiert mit ZFS für den Desktop

Die Desktop-Entwickler von Canonical testen offenbar die Verwendung des Dateisystems ZFS für Endnutzer in der Linux-Distribution Ubuntu. Dazu soll wohl auch der Installer angepasst werden. Die Lizenzprobleme von ZFS sind aber weiterhin nicht geklärt.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Dateisystem ZFS landet vielleicht bald auf den Platten der Desktop-Nutzer von Ubuntu.
Das Dateisystem ZFS landet vielleicht bald auf den Platten der Desktop-Nutzer von Ubuntu. (Bild: DijutalTim/Flickr.com/CC-BY 2.0)

In ihren wöchentlichen Updates zu ihren Arbeiten vom 4. Februar 2019 und dem 11. Februar 2019 berichten die Canonical-Entwickler Didier Roche und Jean Baptiste Lallement von Experimenten mit dem Einsatz des Dateisystems ZFS auf dem Ubuntu-Desktop. Auch der Installer soll dafür wohl angepasst werden. Diese Arbeiten sind ein klares Anzeichen dafür, dass Ubuntu-Sponsor Canonical zumindest plant, die Nutzung von ZFS auch abseits von Serverinstallationen standardmäßig anzubieten.

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Mit der Veröffentlichung von Ubuntu 16.04 alias Xenial Xerus hat Canonical begonnen, kompilierte Treiber für das Dateisystem ZFS anzubieten. Das Dateisystem ist ursprünglich bei Sun für Solaris entstanden und bietet einige moderne Funktionen, die sonst nur wenige andere Dateisysteme bieten. Alternativ steht unter Linux das Dateisystem Btrfs bereit, das vor allem von Suse und Facebook unterstützt wird. Darüber hinaus arbeitet Red Hat an einem Aufsatz für XFS, um ähnliche Funktionen zu bieten wie eben ZFS.

Dass ZFS auf Linux bisher aber keinen breiten Einsatz gefunden hat, liegt an den Lizenzbestimmungen der CDDL, denen ZFS unterliegt. Laut Meinung einiger Entwickler und Juristen ist die CDDL aber nicht zur GPL kompatibel, weshalb die ZFS-Treiber nicht in den GPL-lizenzierten Linux-Kernel eingepflegt und auch nicht mit diesem als Binärcode vertrieben werden dürfte. Diese Einschätzung hat den Entwicklern von ZFS für Linux erst vor wenigen Wochen Probleme bereitet, da der ZFS-Treiber künftig nicht mehr auf bestimmte Kernel-Schnittstellen zugreifen darf.

Canonical setzt sich bewusst über die Frage der Kompatibilität hinweg und geht natürlich öffentlich davon aus, dass das Vorgehen nicht gegen das Urheberrecht der Linux-Entwickler verstößt. Ob und inwiefern die Nutzung von ZFS auf dem Ubuntu-Desktop letztlich auch wirklich umgesetzt wird, ist derzeit noch offen. Immerhin fehlt dazu noch eine offizielle Ankündigung.

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schily 15. Feb 2019

Korrekt: Linken baut kein abgeleitetes Werk und der Versuch der GPL den Terminus...

zilti 14. Feb 2019

Besser geworden? Haha. RedHat hat sich ja aus dem Projekt zurückgezogen. Seit dem wird...

schily 13. Feb 2019

sondern allenfalls die einige Neuland Leute noch ungeklärte Lizenz vom Linux Kern...

zilti 13. Feb 2019

Das wurde schon dutzendfach durchgekaut und ist nachweislich falsch.


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