Google: Chromebooks bekommen virtuelle Arbeitsflächen

Nach allen anderen üblichen Betriebssystemen und Desktopumgebungen soll künftig auch Chrome OS mehrere virtuelle Arbeitsflächen unterstützen. Der erste Code dafür ist nun öffentlich, ein Zeitplan aber noch nicht.

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Chromebooks unterstützen künftig virtuelle Desktops.
Chromebooks unterstützen künftig virtuelle Desktops. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit der Aura Shell nutzt Google seit mehreren Jahren für sein Chrome OS eine eigene Desktopumgebung mit Fensterverwaltung, die zumindest in Teilen an klassische Benutzerkonzepte angelehnt ist. Zuvor stellte Chrome OS seine Inhalte nur in der Oberfläche des Browsers dar. Mit Aura wurden auch Elemente wie eine Taskleiste und ein Panel mit Startknöpfen in Chrome OS eingeführt. Künftig unterstützt Aura außerdem virtuelle Arbeitsflächen, worauf das Blog 9to5Google verweist.

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Die Unterstützung von mehreren virtuellen Arbeitsflächen ist in allen weit verbreiteten Betriebssystemen wie Windows und MacOS sowie den verschiedenen Desktopumgebungen für Linux und andere freie Systeme standardmäßig vorhanden. Mit dieser Neuerung rückt Chrome OS wieder ein Stück näher an die Funktionen der Konkurrenz heran.

Bisher existiert für diese Arbeiten lediglich ein Code-Gerüst, wie der zuständige Entwickler Ahmed Fakhry es selbst beschreibt. Denn in den nun verfügbaren Patches fehlt noch die Funktionslogik zur Umsetzung der virtuellen Arbeitsflächen. Umgesetzt wurden bisher lediglich einige Änderungen an der Aura Shell selbst. Dazu gehört eine Schaltfläche, um neue Desktops hinzuzufügen, die zurzeit aber noch nichts macht. Geplant ist darüber hinaus eine Anzeige mit Vorschaubildern der Desktops.

Ein Google-Produktmanager für Chrome OS sagte dem Blog Android Police bereits im vergangenen Herbst, dass das Unternehmen an der Umsetzung dieser Funktion arbeite. Einen konkreten Zeitplan nannten die Beteiligten damals aber nicht. Wann die Funktion stabil veröffentlicht wird, ist weiterhin nicht klar. Als Zusatz zu der Ausrichtung von Chromebooks als Entwicklermaschine mit der Linux-App-Umgebung sind die virtuellen Desktops aber hilfreich.

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