
Nutzer des ersten Shield-Tablets von Nvidia haben sich zu früh auf Android 6.0 gefreut: Aufgrund eines Bugs wurde der Update-Prozess vorerst gestoppt. Auf aktualisierten Geräten ließ sich das WLAN-Modul nicht mehr aktivieren.

Genug Leistung für Bürorechner: Nvidias Geforce GT 710 ist eine Kepler-Grafikkarte mit weniger Power, aber drei Display-Anschlüssen. Einige integrierte Radeon-GPUs dürften allerdings flotter sein.

Dank Patches von Nvidia soll es künftig einfach möglich werden, die signierte Firmware moderner Grafikkarten auch im freien Linux-Treiber Nouveau zu nutzen. Mit dem Entwickler-Board Jetson TX1 kann dies sogar schon getestet werden.

CES 2016 Das Drive PX 2 ist Nvidias Lösung für autonom fahrende Autos. Das Hardwaremodul hat genügend Rechenleistung, um die komplexen Sensordaten auszuwerten und Fahrwege zu berechnen. Wie diese Daten verwertet werden, hat sich Golem.de genauer angeschaut.
Von Tobias Költzsch

Dediziert oder integriert, wie viel Videospeicher, welcher Sockel, vier Intel-Kerne oder lieber acht AMD-Kerne? Rückblick, Überblick plus Ausblick zu CPUs und Grafikkarten der Jahre 2015 bis 2016.
Von Marc Sauter

CES 2016 Eine kleine Box mit genügend Leistung, um autonome Autos zu ermöglichen, hat Nvidia auf der CES-Pressekonferenz gezeigt. Nvidias Drive PX 2 ist ein Hardwaremodul mit einer Leistung von rund 8 Teraflops.

Das Shield Tablet K1 bekommt ein Update auf die aktuelle Android-Version 6.0: Nvidias Aktualisierung bringt neben allgemeinen Systemverbesserungen und Bugfixes unter anderem eine neue Speicherverwaltung sowie eine Verbesserung der Kamera.

Die Internationale Handelskommission der USA hat Nvidias Klage gegen Samsung final abgewiesen. Damit hat sich auch das theoretische Importverbot von Smartphone- und Tablet-Chips erledigt.

Gleicher Name, aber moderner und schneller: Nvidia plant, die Geforce GTX 965M zu aktualisieren. Die überarbeitete Notebook-Grafikeinheit taktet höher und kann H.265 in Hardware encodieren.

Kein Zubehör, aber dafür ein ordentlicher Preis inklusive drei Monaten Spielestreaming: Nvidia legt sein empfehlenswertes, gut ein Jahr altes Gaming-Tablet K1 neu auf.

Zwei GPUs für acht Bildschirme: Nvidia hat eine Grafikkarte vorgestellt, die bis zu 32 echte 4K-Displays mit Inhalten befüllen kann. Wenig überraschend sind Maxwell-Chips verbaut, die H.265-Material decodieren und damit gut für Digital Signage geeignet sind.

Nvidias Maschinenlernen-Spezialist Jonathan Cohen ist zu Apple abgewandert, wo er Gerüchten zufolge am Projekt Titan und damit an Apples Auto mitarbeiten soll. Nvidia ist auch im Automotive-Bereich tätig und entwickelt Technik zur Auswertung von Sensordaten.

Wer künftig beim Erscheinen eines neuen Spiels den dafür optimierten Nvidia-Grafiktreiber herunterladen möchte, muss bei der Geforce Experience angemeldet sein. Reguläre Treiber plant der Grafikkarten-Hersteller nur noch jedes Quartal zu veröffentlichen.

Vierfache Pixelmenge bei gleicher Bildrate: Nvidia hat die Auflösung für Gamestream von 1080p auf Ultra-HD erhöht, auch Twitch und Youtube erhalten eine feinere Darstellung. Ohne Geforce-Karte und ein passendes Shield-Gerät läuft Gamestream aber nicht.

Zwei Patente würden nicht verletzt, ein drittes sei ohnehin ungültig: Nvidia unterliegt vorerst Samsung, möchte den Spruch aber überprüfen lassen. Sollte Nvidia Recht bekommen, wären alle Grafikeinheiten in den Smartphone- und Tablet-Chips von Samsung betroffen, ein Importverbot in die USA drohte.

AMD und Nvidia haben neue Grafikeinheiten für Profi-Notebooks vorgestellt. Technisch ähneln die Modelle stark bisherigen Embedded- sowie Gaming-Modellen. Erste mit den Fire-Pro- und Quadro-Chips ausgestattete mobile Workstations kommen von Dell.

Nvidia bringt die Mischung aus Streamingbox und Spielekonsole Shield TV auf den deutschen Markt. Parallel dazu startet Nvidia mit Geforce Now den bisher als Grid bekannten Spielestreamingdienst in Deutschland. Sowohl die Box als auch der Spieledienst hinterließen beim Ausprobieren einen guten Eindruck.
Von Ingo Pakalski

Mehr Desktop-Replacement geht nicht: Nvidias neue Geforce GTX 980 steckt in 17- und 18-Zoll-Notebooks. Technisch entspricht die Grafikkarte ihrem PC-Pendant und ist in Teilbereichen gar besser.

Neuere AMD- und Nvidia-Karten können mit den freien Treibern nun OpenGL 4.1 nutzen. Außerdem unterstützt Mesa 11.0 den neuen AMD-GPU-Kernel-Treiber sowie die Hardwarebeschleunigung von HEVC alias H.265.

AMDs Marketingchef hat angekündigt, dass ein Großteil der DirectX 12 unterstützenden Spiele, die in den nächsten zwei Jahre erscheinen, gemeinsam mit AMD entwickelt werden. Das überrascht angesichts der aktuellen Spielekonsolen mit Radeon-Hardware wenig.

Geht es nach den Entwicklern des ersten DirectX-12-Spiels, so unterstützen Nvidias aktuelle Grafikkarten keine Asynchronous Shader. Je nach Programmierung rechnen Geforce-Chips langsamer, statt wie AMD-Modelle deutlich schneller zu werden. In den aktuellen Konsolen wird Asynchronous Compute daher bereits genutzt.

Ifa 2015 Viel hilft viel: Asus stopft in das GX700-Notebook alles, was in ein 17-Zoll-Gerät passt. Dazu gehören ein Skylake-Prozessor, eine neue Maxwell-Grafikeinheit, Unmengen an DDR4-Speicher und ein 4K-Display. Die Nvidia-GPU wird optional wassergekühlt.

Topaktuelle DX12-Technik für Moba-Spieler: Nvidias Geforce GTX 950 soll die ideale Grafikkarte für Titel wie Dota 2 sein. Die angepriesenen Latenzoptimierungen aber sind eine uralte Idee neu verpackt.

Das erste Spiel mit der neuen DirectX-12-Grafikschnittstelle ist ein Echtzeitstrategietitel: Ashes of the Singularity profitiert unter Windows 10 auf AMD-Grafikkarten deutlich von D3D12, auf Geforce-Modellen wird es teils langsamer als unter der D3D11-Schnittstelle.

Mehr Speicher und eine flachere Bauweise: Die Quadro M4000 ähnelt der Geforce GTX 970 mit beschnittenem Interface, aber doppelt so viel Videospeicher. Die Quadro M5000 ist eine untertaktete Geforce GTX 980. Beide Grafikkarten eignen sich nicht für Berechnungen mit doppelter Präzision, da sie den Maxwell-Chip GM204 nutzen.

Weniger Übelkeit als beim Oculus Rift dank natürlicherem Sehen: Das wollen Forscher der Stanford University und von Nvidia mit einer neuen Technologie für VR-Brillen erreicht haben.

Bei bestimmten Modellen des Shield Tablets von Nvidia kann der Akku anfangen zu brennen. Der Hersteller nimmt die Geräte freiwillig zurück und bietet Ersatz an.

IMHO Seit Jahren lassen AMD und Nvidia ihre Grafikchips im 28-nm-Verfahren fertigen. 2016 endlich wechseln beide auf FinFETs und weil Intel an der 10-nm-Technik knabbert, werden alle eine vergleichbare Fertigung nutzen. Diese Konkurrenz ist gut und spannend.
Von Marc Sauter

IMHO Sakrileg! AMD verwendet in seinem Project-Quantum-System zwei Radeon-R9-Grafikchips und einen Intel-Prozessor. Dafür musste sich der Hersteller schriftlich rechtfertigen - dabei ist die Entscheidung für Intel einfach nur naheliegend.
Von Marc Sauter

Computex 2015 Mehr Geschwindigkeit bei nahezu identischer Bildqualität: Nvidias Gameworks VR für Virtual Reality zerlegt das Bild in Kacheln und berechnet nur die innere mit voller Auflösung. Wir haben uns das Foveated Rendering mit einem Oculus Rift angeschaut.

Computex 2015 Erst für Desktops, nun für unterwegs: Nvidias G-Sync für Notebooks arbeitet mit der optionalen Adaptive-Sync-Erweiterung des Embedded Displayports. Ein spezielles Scaler-Zusatzmodul wie bei externen Displays ist nicht notwendig, was Vor- und Nachteile hat.

Computex 2015 Rund 400 Euro günstiger, quasi genauso schnell und mit immer noch sehr viel Videospeicher: Nvidias Geforce GTX 980 Ti macht die teure Geforce GTX Titan X nahezu obsolet und setzt AMDs kommende Fiji-Grafikkarte unter Druck. Ein kleines Manko aber bleibt.

Erst zoffen sich die Grafikkartenhersteller AMD und Nvidia wegen Project Cars, jetzt streiten sich die Firmen wegen The Witcher 3 - für das der Hersteller CD Projekt Red immerhin einen PC-Patch und erste Erweiterungen veröffentlicht hat.

Besitzer einer Radeon-Grafikkarte haben wenig Freude an Project Cars, denn die Bildrate liegt drastisch unter der von Geforce-Modellen. Die Slightly Mad Studios sehen die Schuld nicht bei sich, kennen das Problem aber genauso wie AMD seit Jahren - dennoch haben beide wenig getan.

Nutzt eine Malware den Prozessor einer Grafikkarte, ist sie nicht nur schwerer aufzuspüren, sondern kann auch die höhere Rechenleistung der GPU nutzen. Jellyfish will zeigen, dass solcher Schadcode funktioniert.

Kein Erfolg im Smartphone-Markt: Nvidia plant, seine Tochterfirma Icera oder deren Mobilfunk-Modem-Technik verkaufen zu wollen. Vorerst soll das Geschäft aber noch weiterlaufen.

Der neue Linux-Treiber von AMD soll sowohl als Basis für den freien Code wie auch für den proprietären Catalyst dienen. Das Entwickler-Team zeigt nun erstmals den freien Code und nennt die Unterschiede zum alten Treiber.

Die Entwickler des freien Nouveau-Treibers kritisieren, neue Nvidia-Grafikkarten seien Open-Source-unfreundlich. Behindert werden die Arbeiten der Linux-Entwickler demnach durch die signierte Firmware für die GPUs.

Nvidia gegen Samsung und Qualcomm: Sechs der sieben Ansprüche sind anerkannt worden - die Klage für die Patente, die darauf basieren, findet also statt. Bei einem anderen Rechtsstreit, ebenfalls mit Samsung, musste Nvidia hingegen vorerst zurückstecken.

Was die Geforce Titan X für Spieler ist, heißt im Workstation-Segment Quadro M6000: Nvidias Profi-Grafikkarte mit Maxwell-Technik ist ein bisschen langsamer als das Spieler-Modell, aber besser gekühlt.

Auf Maxwell folgt Pascal: Nvidias neue Architektur wird mit 32 GByte gestapeltem Videospeicher mit hoher Datentransferrate kombiniert, für die übernächste Generation namens Volta sind 64 GByte geplant.

Extremer Preis, extreme Leistung: Die neu vorgestellte Geforce GTX Titan X ist die aktuell flotteste Grafikkarte mit einem Chip. Der GM200 ist der bisher größte je gebaute Grafikprozessor, allerdings wird die GPU von Nvidia unnötig ausgebremst.

Neuer Name und etwas flotter, aber gleiche Technik: Nvidias kleine Notebook-Grafikchips der Geforce-GTX-900-Reihe entsprechen bis auf höhere Taktraten den Vorgängern. Insbesondere die Geforce GTX 960M dürfte künftige Steam Machines antreiben.

GDC 2015 Nvidia stellt den Quellcode seines PhysX-SDKs auf Github bereit. Der Code steht für Windows, Linux, OS X sowie Android bereit und Nvidia will sogar Verbesserungen von Dritten übernehmen. Frei ist die Software allerdings nicht.

GDC 2015 12 GByte Videospeicher, 8 Milliarden Transistoren und rund 7 Teraflops Rechenleistung: Nvidias neue Grafikkarte Geforce GTX Titan X basiert auf dem bisher größten Chip mit Maxwell-Architektur.

GDC 2015 Eine Set-Top-Box zum Filmegucken und eine Android-basierte Konsole soll das Shield von Nvidia mit Tegra-X1 sein. Die eigentliche Besonderheit des Geräts könnte aber das zusätzliche Streamingangebot sein.

Apple hat nun auch in Deutschland sein kostenloses Reparaturprogramm für Besitzer des Macbook Pro mit Grafikproblemen gestartet. Wer sein Notebook schon früher auf eigene Rechnung reparieren ließ, wird entschädigt.

Funkmast-Analyse statt Rechenzentrum: Nvidia und Integrated Device Technology setzen auf Tegra-Chips, um den Datenververkehr im mobilen Internet in Echtzeit zu analysieren. So sollen Smartphone- oder Wearable-Nutzer schneller an Informationen gelangen.

Die Spieler hätten begeistert sein sollen: Nvidia-Chef Huang beschreibt die Geforce GTX 970 dank Maxwell-Technik als Grafikkarte mit zusätzlichem Speicherpolster statt als beschnittenes Modell - einzig die Kommunikation sei schlecht gewesen. In den USA droht derweil eine Sammelklage zu diesem Thema.

Der chinesische Spielepublisher Snail Games hat große Pläne: Anfang 2016 will er seine Android-basierte 4K-Konsole Obox auch in Europa veröffentlichen. Ausführliche technische Details zur Hardware liegen bereits vor.