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GPU: Matrox startet Verkauf der Grafikkarten auf Nvidia-Basis

Die D1450 und D1480 sind für den Betrieb von Videowänden geeignet und basieren auf Quadro-GPUs. Bis zu 64 Bildschirme lassen sich ansteuern.

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Die D1480 (oben) hat vier Displayport-Buchsen, die D1450 hat vier HDMI-Ports.
Die D1480 (oben) hat vier Displayport-Buchsen, die D1450 hat vier HDMI-Ports. (Bild: Matrox/Montage: Golem.de)

Seit vielen Jahren spezialisiert sich Matrox als Grafikkartenhersteller für spezielle Anforderungen. Das Unternehmen hat nun die erste Serie mit Technik der Konkurrenz im Angebot. Die Matrox D1450 und D1480 basieren auf einem nicht näher genannten Nvidia-Quadro-Modell. Die Spezifizierungen ähneln einer Quadro P1000, die auf dem GP107-Chip der vergangenen Pascal-Serie von Nvidia basiert. Vorgestellt wurden die Geräte bereits im Januar 2020.

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Matrox bewirbt die GPUs als Anzeigegeräte für Multimonitor-Setups. Maximal 64 Bildschirme können mit mehreren parallel installierten Grafikkarten angesteuert werden. Damit ließen sich etwa Präsentationsinstallationen auf Schauflächen und große Leinwände aufbauen. Allerdings muss dazu ein dedizierter Multimonitor-Controller bestellt werden. Ab Werk ist das Zusammenschalten von maximal vier GPUs möglich. Das entspricht auch der Spezifikation, die Nvidia für den Mehrkartenbetrieb SLI vorsieht.

Quadro P1000 mit anderem Namen

Die Ähnlichkeit zu Quadro P1000 bestätigt bereits die identische Leistungsaufnahme beider Modelle, die bei 47 Watt liegt. Die Matrox D1450 verwendet dabei vier HDMI-2.0a-Anschlüsse, während die D1480 auf vier Displayport-1.4-Buchsen setzt. Angesteuert werden die Karten per PCIe-3.0-x16-Interface. Für einen Parallelbetrieb ist also ein spezielles Mainboard Pflicht.

Beide Modelle nutzen 4 GByte GDDR5-Grafikspeicher und unterstützen DirectX 12 und OpenGL. Ausgehend von der Leistung der Quadro P1000 ist auch hier davon auszugehen, dass mehr als das Abspielen von Videomaterial mit dieser Grafikkartenserie nicht gut realisierbar ist. Das dürfte auch nicht der Einsatzbereich sein. Das relativ geringe Power-Budget ist wohl eher ein Vorteil, wenn es um den Dauerbetrieb geht.

Preise und Verfügbarkeiten nannte Matrox nicht direkt. Interessierte können sich beim Hersteller per Kontaktformular melden.

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gaym0r 03. Aug 2020 / Themenstart

Schon, aber dann nicht mit 4k, sondern maximal WQHD. (bei 60 Hz)

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