GP107 statt GP108: Geforce MX350 macht günstige Notebooks flotter

Nvidia hat die Geforce MX350 und die Geforce MX330 vorgestellt. Während Letztere nur ein Rebrand der MX250/MX150 ist, weist Erstere den GP107-Chip mit mehr Shader-Einheiten für eine höhere Leistung auf.

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Rendering einer Geforce MX350
Rendering einer Geforce MX350 (Bild: Nvidia)

Es tut sich etwas im Low-End-Segment: Nvidia hat die Geforce MX350 und die Geforce MX330 für günstige Notebooks angekündigt. Beide Grafikeinheiten werden verlötet und sind als leistungsstärkere Alternative zu integrierten GPUs wie den langsamen UHD Graphics von Intel gedacht.

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Nvidia nennt keine Details, bei Notebookcheck gibt es hingegen technische Informationen: Die Geforce MX330 ist eine umbenannte Geforce MX250/MX150, einzig der Chiptakt steigt minimal. Es handelt sich um den GP108-Chip mit 384 Shader-Einheiten bei gut 1,5 GHz und 64 Bit breites Interface mit GDDR5-Speicher. Nvidia legt ein Power-Budget von 25 Watt fest, zumindest die Geforce MX250/MX150 gibt es aber auch als schwächere Low-Power-Version mit 10 Watt und ergo geringerer GPU-Frequenz.

Bei der Geforce MX350 hingegen hat Nvidia die Zeichen der Zeit erkannt - Stichwort Intels DG1 und AMDs Renoir - und nutzt einen schnelleren Chip als bei der Geforce MX330. Statt dem GP108 wird der GP107 eingesetzt, weshalb gleich 640 Shader-Einheiten bei rund 1,4 GHz rechnen. Das Interface ist allerdings weiterhin 64 Bit breit, der GDDR5-Speicher taktet jedoch ein bisschen höher als bei der Geforce MX330.

Weil das Power-Target ebenfalls bei 25 Watt liegt und die Speicherbandbreite die zusätzlichen Shader-Einheiten ausbremst, ist ersten Benchmarks zufolge die Geforce MX350 etwa 15 Prozent schneller als eine Geforce MX250/MX150. Das gilt allerdings nur für 3DMark Fire Strike und 3DMark Time Spy, in Anwendungen oder Spielen könnte der Leistungszuwachs höher ausfallen. Notebooks mit der Geforce MX350 und der Geforce MX330 dürften in den kommenden Wochen erscheinen.

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