Cloud Gaming: Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück

Schwerer Schlag für das Spielestreaming bei Nvidia: World of Warcraft, Call of Duty und alle anderen Games von Activision und Blizzard sind ab sofort nicht mehr über Geforce Now verfügbar. Die Community ist empört - viele geben Nvidia die Schuld.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von World of Warcraft
Artwork von World of Warcraft (Bild: Blizzard)

Nur wenige Tage, nachdem Nvidia die Beta von Geforce Now beendet und die kostenpflichtige Phase gestartet hat, muss der Spielestreamingdienst eine herbe Einschränkung verkraften: World of Warcraft, Overwatch, Call of Duty und alle weiteren Games von Activision und Blizzard sind nicht mehr verfügbar.

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Dazu muss man wissen, dass der Zugriff auf Geforce Now anders funktioniert als etwa bei Google Stadia: Bei Stadia muss der Nutzer das Spiel kaufen, damit er es (hoffentlich dauerhaft) über sein Konto verwenden kann. Geforce Now hingegen wird mit den Konten des Nutzers bei Steam, dem Epic Games Store, Origin und Uplay verknüpft - und bislang eben auch mit Battle.net von Blizzard.

Wenn der Nutzer dann bei Geforce Now ein Spiel etwa mit schicken Raytracing-Effekten verwenden möchte, muss es bei einem der Drittanbieter gekauft sein. Nvidia selbst bietet keine Games an, aber hat Verträge mit den jeweiligen Publishern oder Entwicklern, die der Nutzung ihrer Werke über Geforce Now zugestimmt haben müssen. Diese Zustimmung hat Activision Blizzard nun offensichtlich widerrufen.

Die Gründe dafür sind nicht bekannt. Nvidia schreibt in seinem Forum: "Wir hoffen, mit Activision Blizzard zusammenzuarbeiten, um diese und weitere Spiele in Zukunft wieder zu aktivieren." Zumindest Blizzard untersagt in den Nutzungsbedingungen seiner Games den Zugriff über Spielestreamingdienste.

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Deshalb können Nutzer etwa von Shadow Blade schon seit Jahren kein World of Warcraft in ihrem virtuellen Windows daddeln. Allerdings muss Nvidia bislang eine Erlaubnis auch von Blizzard vorgelegen haben.

Die Community im Forum von Nvidia reagiert mit Empörung auf die Bekanntmachung. Nicht alle, aber ein großer Teil der Spieler gibt dem Grafikkartenhersteller die Schuld: Er hätte eben dafür sorgen müssen, einen gültigen Vertrag mit Activision Blizzard zu haben.

Das mag zwar einfacher gesagt als getan sein, aber verstehen kann man die Spieler: Zumindest einige schreiben, dass sie sich speziell wegen Overwatch oder World of Warcraft bei dem seit kurzem kostenpflichtigen Geforce Now angemeldet haben oder in den vergangenen Monaten eine auch nicht billige Shield-Set-Top-Box gekauft haben. Weder Vertreter von Activision noch von Blizzard haben sich bislang öffentlich in der Sache geäußert.

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Railworkers 14. Feb 2020

Und als nächstes wünscht du dir AOL und Preise nach Datenverbrauch zurück. Nein im...

Luuumumba 13. Feb 2020

Die ganze Firma Activision-Blizzard ist nicht gut für klassisches Gaming, schlimmer ist...

x2k 13. Feb 2020

Das problem ist das diese spiele seitens nvidia nicht laufen werden. Gültigkeit der agbs...

BlindSeer 12. Feb 2020

Jetzt sagt sowas nicht... Ich gehe zu, da kommen wir in Bereiche wo es auch für mich...



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