Playgiga: Facebook kauft Spielestreaming für 70 Millionen Euro

Nun steigt auch Facebook ins Cloud Gaming ein: Der Konzern kauft Playgiga, das zuvor mit Partnern wie Medion und Telecom Italia zusammengearbeitet hat. Auch Nvidia stellt sich beim Spielestreaming neu auf.

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Artwork von Playgiga
Artwork von Playgiga (Bild: Playgiga)

Für rund 70 Millionen Euro kauft Facebook das spanische Unternehmen Playgiga. Facebook bestätigte die Übernahme im Gespräch mit US-Medien wie CNBC. Über die weiteren Pläne liegen keine Informationen vor. Playgiga wurde 2013 in Madrid gegründet. In der Öffentlichkeit ist die Firma unbekannt, was in diesem Fall Absicht ist: Sie hatte sich auf White-Label-Lösungen spezialisiert, wollte ihre Angebote also unter dem Namen von Internetprovidern oder Medienunternehmen vermarkten.

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In Deutschland arbeitete Playgiga zeitweise mit dem zu Lenovo gehörenden Hardwarehersteller Medion zusammen. In Italien gab es über Telecom Italia auf Basis der Systeme von Playgiga ein Spielestreamingangebot, in Argentinien bei Turner International.

In letzter Zeit allerdings hat es offenbar keine derartigen Kooperationen mehr gegeben. Facebook könnte das Spielestreaming von Playgiga über das Einbinden in die Timeline seines sozialen Netzwerks vermarkten.

Facebook verstärkt gerade sein Engagement im Spielebereich. Ende November 2019 hatte der Konzern das tschechische Entwicklerstudio Beat Games für einen nicht genannten Betrag akquiriert. Beat Games steckt hinter dem für mehrere Virtual-Reality-Plattformen verfügbaren Musikspiel Beat Saber.

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Fast gleichzeitig mit der Übernahme von Playgiga gaben Nvidia (Geforce Now) und der chinesische Technologiekonzern Tencent eine Kooperation bekannt.

Die Firmen wollen Spielestreaming gemeinsam in China anbieten. Das ist einer der potenziell wichtigsten Märkte für diese Technologie, weil es viele Menschen mit mobilen Endgeräten gibt, die zumindest theoretisch ideale Kunden für Cloud Gaming sein müssten.

Gemeinsam wollen Nvidia und Tencent einen Dienst namens Start aufbauen, der technisch anspruchsvolle Blockbuster-PC-Spiele auf "leistungsschwächere Geräte" per Stream überträgt. Außerdem bauen die Firmen ein Labor auf, das an künstlicher Intelligenz für Games, am Optimierungspotenzial an Engines und an Beleuchtungstechnologien wie Raytracing und Light Baking forschen soll.

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