Coronavirus: Nvidia will sich auf dem MWC nicht anstecken lassen

Neben einigen anderen Ausstellern auf der Messe MWC 2020 wird auch Nvidia wegen des Coronavirus nicht daran teilnehmen. Dem Unternehmen ist die Sicherheit der eigenen Mitarbeiter wichtiger. Das chinesische Unternehmen ZTE hat sich hingegen wohl umentschieden.

Artikel veröffentlicht am ,
Auch Nvidia wird wegen des Coronavirus nicht am MWC 2020 teilnehmen.
Auch Nvidia wird wegen des Coronavirus nicht am MWC 2020 teilnehmen. (Bild: Nvidia/Montage: Golem.de)

Der Mobile World Congress ist für viele Unternehmen wegen des Coronavirus zu gefährlich. Auch der GPU-Hersteller Nvidia hat angekündigt, keine Mitarbeiter auf die Messe in Barcelona zu schicken. "Die Sicherheit unserer Kollegen, Partner und Kunden zu gewährleisten, ist unsere größte Anstrengung", erklärt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Nvidia wollte sich auf der Messe wohl mit dem Motto Nvidia in 5G auf den neuen Telekommunikationsstandard konzentrieren.

Stellenmarkt
  1. Hackers wanted - Software Engineers with Machine Learning Background (m/f/d)
    freiheit.com technologies gmbh, Hamburg
  2. Teamleiter Echtzeit-Software C++ / Linux (m/w/d)
    Ipetronik, Bergkirchen bei München
Detailsuche

Das Unternehmen ist nicht das einzige, das dem MWC 2020 fernbleibt. Der Telekommunikationskonzern Ericsson hat ebenfalls aus Vorsicht gegenüber dem Coronavirus abgesagt. Das Unternehmen ist normalerweise einer der größeren Aussteller auf der Messe und hat jedes Jahr einige Tausend Besucher. Der südkoreanische Konzern LG hat ebenfalls bekannt gegeben, wegen des Virus nicht nach Barcelona zu reisen. Auf der Messe wollte LG neue Produkte zeigen.

ZTE und Huawei kommen

Es sah ursprünglich so aus, als wolle der chinesische Smartphonehersteller ZTE ebenfalls die Teilnahme an der Messe absagen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in China, der Ausbruchsquelle des Coronavirus, will jedoch wie zuvor geplant weiterhin zum MWC 2020 erscheinen. Das gilt auch für den chinesischen Konzern Huawei, dessen Mitarbeiter 14 Tage vor dem Event einreisen und unter Beobachtung dort arbeiten. Das soll sicherstellen, dass Huawei-Messeteilnehmer nicht mit dem Virus infiziert sind. Eine ähnliche Herangehensweise hat auch ZTE auf Twitter beschrieben.

Das Coronavirus hat nach Beobachtungen eine Inkubationszeit von etwa zwei Wochen. Dabei können Infizierte keine Symptome zeigen und andere Menschen trotzdem anstecken. Die Sterblichkeitsrate des Coronavirus soll bei etwa 2 Prozent liegen. Es ist nicht ganz klar, wie sich die Krankheit ausbreitet, nur dass es wohl recht einfach ist, sie zu verbreiten. Die US-Zeitung Washington Post zieht die Schätzung eines nicht genannten Experten heran. "Obwohl 2.000 Fälle gemeldet wurden, könnten 100.000 Personen wahrscheinlich bereits krank sein", heißt es. Eine Messe wie der MWC ist durch seine internationalen Gäste auf recht engem Raum eine Möglichkeit für das Virus, sich schnell zu verbreiten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ryzen 7950X/7700X im Test
Brachialer Beginn einer neuen AMD-Ära

Nie waren die Ryzen-CPUs besser: extrem schnell, DDR5-Speicher, PCIe Gen5, integrierte Grafik. Der (thermische) Preis dafür ist jedoch hoch.
Ein Test von Marc Sauter und Martin Böckmann

Ryzen 7950X/7700X im Test: Brachialer Beginn einer neuen AMD-Ära
Artikel
  1. US-Whistleblower: Putin verleiht Snowden die russische Staatsbürgerschaft
    US-Whistleblower
    Putin verleiht Snowden die russische Staatsbürgerschaft

    US-Whistleblower Edward Snowden ist nun auch russischer Staatsbürger. Für den Krieg gegen die Ukraine kann er aber vorerst nicht eingezogen werden.

  2. Rechenzentren: IT des Bundes ignoriert eigene umweltpolitische Vorgaben
    Rechenzentren
    IT des Bundes ignoriert eigene umweltpolitische Vorgaben

    Bei 184 Rechenzentren und einem hohen Einkaufsvolumen für Technik hat die Bundes-IT eine große Bedeutung. Doch die Abwärme und erneuerbare Energien werden viel zu wenig genutzt.

  3. Revision CFI 1202A: Die neue PS5 hat einen 6-nm-Chip
    Revision CFI 1202A
    Die neue PS5 hat einen 6-nm-Chip

    Sony hat damit begonnen, eine neue Revision der PS5 auszuliefern. Sowohl für Kunden als auch für den Hersteller bietet das Modell Vorteile.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Verkauf bei MMS • CyberWeek: PC-Zubehör, Werkzeug & Co. • Günstig wie nie: Gigabyte RX 6900 XT 864,15€, MSI RTX 3090 1.159€, Fractal Design RGB Tower 129,90€ • MindStar (Palit RTX 3070 549€) • Thrustmaster T300 RS GT 299,99€ • Alternate (iPad Air (2022) 256GB 949,90€) [Werbung]
    •  /