Notebook-Grafik: Nvidia macht Geforce RTX Mobile auch Super

Es gibt mehr Shader-Einheiten und clevere Verbesserungen für Notebooks.

Artikel veröffentlicht am ,
ROG Zephyrus S GX701 mit Geforce RTX Super
ROG Zephyrus S GX701 mit Geforce RTX Super (Bild: Asus)

Nvidia hat die Geforce RTX 2080 Super und die Geforce RTX 2070 Super für Notebooks angekündigt. Die beiden dedizierten Grafikeinheiten haben verglichen mit den bisherigen Versionen ohne Super-Zusatz zusätzliche Rechenkerne, an den sonstigen Spezifikationen ändert sich wenig. Interessanter sind Änderungen wie Dynamic Power und G-Sync für Optimus. Beide Techniken funktionieren mit allen damit ausgerüsteten Laptops, egal ob eine Geforce RTX (Super) oder eine Geforce GTX darin steckt.

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Dynamic Power erinnert stark an das, was AMD als Smart Shift bezeichnet: Statt Prozessor und dedizierte Grafikeinheit mit festen und voneinander unabhängigen Power-Targets laufen zu lassen, kann das Power-Budget verschoben werden. Wenn die CPU typische 45 Watt aufweist und die GPU auf 80 Watt kommt, kann bei wenig Last auf dem Prozessor die Grafikeinheit bis zu 15 Watt für 10 Prozent mehr Fps erhalten. Einzige Einschränkung ist, dass es sich um eine Geforce mit Max-Q, also ein von Haus aus reduziertes Power-Target handelt.

Für G-Sync für Optimus vorneweg ein paar Hintergrundinformationen: Per G-Sync wird die Frequenz des Displays an die Bildrate der Geforce angepasst, für jeden Frame neu. Das verhindert Tearing und Stottern und erhöht zudem die Akkulaufzeit. Bei Optimus wiederum wird im Leerlauf die dedizierte Grafikeinheit schlafen gelegt und die integrierte - zumeist eine HD Graphics von Intel - verwendet. Weil in diesem Fall aber der Framebuffer der iGPU genutzt wird, klappt G-Sync nicht mehr. Daher hat Nvidia mit Herstellern von Timing-Controllern (TCON) zusammengearbeitet, um einen Custom-Switch zu entwickeln, der G-Sync und Optimus ermöglicht. Die Hardware eignet sich für Panels mit 4K und 60 Hz.

  • Präsentation zu den Geforce RTX Super Mobile (Bild: Nvidia)
  • Präsentation zu den Geforce RTX Super Mobile (Bild: Nvidia)
  • Präsentation zu den Geforce RTX Super Mobile (Bild: Nvidia)
  • Präsentation zu den Geforce RTX Super Mobile (Bild: Nvidia)
  • Präsentation zu den Geforce RTX Super Mobile (Bild: Nvidia)
Präsentation zu den Geforce RTX Super Mobile (Bild: Nvidia)

Neben den Geforce RTX Super hat Nvidia noch die Geforce GTX 1650 Ti vorgestellt: Die hat weiterhin 1.024 Shader-Einheiten wie die reguläre Geforce GTX 1650 für Notebooks, der Chip taktet aber ein bisschen höher und er wird mit GDDR6- statt GDDR5-Speicher kombiniert. Zudem gestattet Nvidia nun 35 bis 55 Watt anstelle von 30 bis 50 Watt. Obacht beim Notebook-Kauf: Die normale Geforce GTX 1650 darf wegen GDDR5-Knappheit nun auch mit schnellerem GDDR6-Speicher angeboten werden.

Geräte mit den RTX Super und der GTX 1650 Ti kommen von diversen Herstellern wie Acer, Asus, Gigabyte, Lenovo, MSI, Razer und Schenker.

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