Nach dem Start von Disney+ gibt es zwar für Netflix und Prime Video mehr Wettbewerb, aber weiterhin erfüllt kein Videostreamingabo all unsere Anforderungen - eine Wunschliste.
Kein Kino, kein Fitnessstudio, kein Theater, keine Bars, kein gar nix. Das Coronavirus hat das Land (und die Welt) lahmgelegt, so dass viele nun zu Hause sitzen: Zeit für Serien-Streaming.
Der Markt für Videostreamingabos in Deutschland ist jetzt anders: Mit dem Start von Disney+ erhalten Amazon Prime Video, Netflix sowie Sky Ticket ganz besondere Konkurrenz.
Das Coronavirus hat weltweit zum Stopp von Film- und Serienproduktionen geführt - Netflix hilft Betroffenen der Filmbranche mit 100 Millionen US-Dollar.
Update Inhalte bei Apple TV+ werden zurzeit in weitaus geringerer Auflösung ausgestrahlt. Apple folgt damit anderen Streaming-Anbietern, doch Youtube können wir weiterhin in 4K sehen.
Der Pay-TV-Sender Sky führt für Sky Ticket neue Regeln für die Nutzung auf mehreren Geräten ein. Im Vergleich zur Konkurrenz bleibt es aber rückständig.
Nach ersten Experimenten mit Android will Netflix den freien Videocodec AV1 künftig auch auf Konsolen wie der PS4 verteilen. Das dürfte eine deutlich bessere Bildqualität liefern.
Apple will weiterhin keine Zahlen zu den Kunden von Apple TV+ nennen. Auf der Jahreshauptversammlung der Aktionäre sprach Tim Cook nur von einem tollen Start des Dienstes. Außerdem ging der Apple-Chef auf das von Warner geplante Special zur Kultserie Friends ein.
Wer mehrere Videostreaming-Dienste abonniert hat, für den ist eine zentrale Suchmaschine hilfreich. Justwatch wird in Berlin entwickelt - und hat der Konkurrenz einiges voraus.
Die Entwickler von Netflix haben ihr Framework Dispatch als Open Source veröffentlicht. Damit will das Team besser auf kritische Situationen vorbereiten, auf die schnell reagiert werden muss.
Um Inhalte besser zu finden, gibt es für Netflix-Kunden eine neue Rubrik. Sowohl für Filme als auch für TV-Serien gibt es einen neuen Top-10-Bereich mit den beliebtesten Titeln. Eine entscheidende Frage dazu bleibt allerdings offen.
Bei einem Netflix-Abo kommen ständig neue Inhalte dazu, dafür verschwinden andere. Netflix informiert Abonnenten darüber nur unzureichend. Hier soll die App WhatsOnFlix? aushelfen, die außerdem eine Suche nach Inhalten mit etlichen Filtermöglichkeiten bietet.
Der Streaminganbieter Netflix will künftig mit dem AV1-Bildformat AVIF experimentieren. Dieses bietet vor allem für HDR und Bilder ohne Farbunterabtastung eine deutlich bessere Qualität als JPEG.
Youtube gehört zu den ältesten Streaming-Apps auf dem Markt - und hat immer noch einen starken Marktvorteil, wie jüngste Nutzerdaten zeigen. Das liegt auch am Geschäftsmodell: Nutzer finden dort sowohl kurze als auch lange Videos, anders als etwa bei Netflix.
Eine ständig anders sortierte Merkliste, ein automatisch startender Stream oder fehlende Markierungen für Aboinhalte: Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den Spaß am Streaming vermiesen - eine Hassliste.
Die Science-Fiction-Serie Altered Carbon geht in die zweite Runde. Noch im Februar können sich Fans auf die düstere Fortsetzung der Geschichte von Takeshi Corvacs freuen - gespielt von Marvel-Schauspieler Anthony Mackie. Der Trailer gibt einen Vorgeschmack.
In Deutschland musste Netflix den Zombiefilm Night of the Living Dead aus dem Abosortiment entfernen. Zudem sind acht weitere Titel in anderen Ländern aufgrund von Regierungsverfügungen aus dem Netflix-Katalog genommen worden.
Der Streaminganbieter Netflix nutzt für ausgewählte Inhalte künftig den neuen freien Video-Codec AV1 in seiner Android-App. Als Decoder nutzt das Unternehmen dazu Dav1d aus dem Videolan-Projekt.
Netflix hat die Geschäftszahlen für das zurückliegende Quartal veröffentlicht. Der Anbieter konnte den Umsatz steigern und legte bei Abonnentenzahlen erneut zu. Bei den Zuschauerzahlen wählt Netflix ein neues Verfahren und schönt so seine Zahlen.
In diesem Jahr wird sich der Video-Streaming-Markt in Deutschland stark verändern. Der Start von Disney+ setzt Netflix, Amazon und Sky gehörig unter Druck. Die ganz großen Umwälzungen geschehen vorerst aber woanders.
Erst kurz vor Jahresende wurde die Fantasyserie The Witcher veröffentlicht. Sie hat es in Deutschland auf den ersten Platz der meistgesehenen Sendungen auf Netflix geschafft - und ist in den Top Ten nicht die einzige Sendung mit einem Bezug zu Gaming.
Fast fünf Jahre nach der Erstveröffentlichung hat die Anzahl der aktiven PC-Spieler von The Witcher 3 eine neue Höchstmarke erreicht - so gut wie sicher wegen der Serie, über deren zweite Staffel es erste Basisinfos gibt.
Netflix war die Aktie mit der besten Performance des vergangenen Jahrzehnts und erzielte einen Zuwachs von mehr als 4.000 Prozent. Aus einer Anlage von 1 Million US-Dollar wären 43 Millionen geworden.
Fast gleichzeitig mit dem Start der Netflix-Serie einigen sich das Entwicklerstudio von The Witcher 3 und Schriftsteller Andrzej Sapkowski im Streit um Lizenzrechte und Geld. Die geforderten 14 Millionen Euro bekommt der Autor wohl nicht, die Chancen auf ein weiteres Spiel dürften trotzdem steigen.
Nicht so aufwendig und episch wie Game of Thrones, aber trotzdem sehenswert: Die Netflix-Serie The Witcher bietet neben guten Darstellern, spektakulären Schwertkämpfen und einer gelungenen Handlung auch hübsche Verweise auf das Computerspiel.
93Kommentare/Eine Rezension von Peter Steinlechner
Netflix steht in den USA unter Konkurrenzdruck und betont darum sein Wachstum im Ausland. Das ist allerdings in Europa, Lateinamerika und Asien sehr beachtlich.
Netflix hat Zuschauerzahlen zu The Irishman veröffentlicht: Demnach haben weltweit knapp 26,5 Millionen Abonnenten den Film von Martin Scorsese in der ersten Woche gesehen. Zudem testet Netflix Abos mit längerer Laufzeit.
Die Konkurrenz bei den Streaming-Anbietern wird zunehmen und die Kaufkraft der Nutzer ist begrenzt. Laut einer Umfrage gibt es für viele Kunden eine Obergrenze.
Nach der Ankündigung auf der CES 2019 geht Plex' kostenloser Videostreaming-Dienst an den Start: Ohne monatliche Zahlungen können Nutzer Filme und Serien schauen, die Finanzierung erfolgt durch Werbeeinblendungen. In Deutschland ist die Auswahl noch ausbaufähig.
Netflix verhindert die dauerhafte Schließung eines New Yorker Traditionskinos, indem der Streaminganbieter dieses anmietet und betreibt. Netflix will in dem Kino unter anderem selbst produzierte Filme zeigen.
Bisher müssen Nutzer von Amazons Streamingservice Prime Video selbst die nächste Folge einer Serie herunterladen - Netflix macht das automatisch. In Zukunft könnte auch die Prime-Video-App für Android die Funktion bekommen, ebenso wie die Möglichkeit, seinen Lieblingsschauspielern zu folgen.
ARD und ZDF machen Schritte um ihre Mediatheken enger zu verbinden. Die ersten Maßnahmen wie eine Weiterleitung bei der Suche und ein gemeinsames Login sind nur der Anfang.
Disney+ hat direkt nach dem Start 10 Millionen Abonnenten gewonnen. Analysten hatten so viele Kunden erst nach einem Jahr erwartet. Noch ist aber unklar, ob sie dem Dienst treu bleiben werden.