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Apple TV+: Tim Cook ist von Abozahlen begeistert

Apple will weiterhin keine Zahlen zu den Kunden von Apple TV+ nennen. Auf der Jahreshauptversammlung der Aktionäre sprach Tim Cook nur von einem tollen Start des Dienstes. Außerdem ging der Apple-Chef auf das von Warner geplante Special zur Kultserie Friends ein.

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Apple-Chef Tim Cook nennt aber weiter keine Abozahlen zu Apple TV+.
Apple-Chef Tim Cook nennt aber weiter keine Abozahlen zu Apple TV+. (Bild: Mandel Ngan/AFP via Getty Images)

Apple TV+ hat einen "schwungvollen Start" bezüglich der Abonnentenzahlen hingelegt. Das sagte der Apple-CEO Tim Cook laut CNBC auf der Jahreshauptversammlung der Aktionäre, ohne Zahlen zu nennen. Schon bei der Veröffentlichung der zurückliegenden Quartalsergebnisse hatte Apple keine Abonnentenzahlen genannt. Es bleibt also weiter unklar, wie viele Zuschauer der Dienst weltweit hat.

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Außerdem betonte Cook abermals, dass es auf Apple TV+ ausschließlich Eigenproduktionen geben werde. Eine Lizenzierung von Inhalten anderer Anbieter werde es im Rahmen eines Abos von Apple TV+ weiterhin nicht geben. Auch das Aufwärmen alter Inhalte spiele für Apple keine Rolle. Dies fühle sich nicht "wie Apple an", sagte Cook und nahm Bezug auf Warner Media, das kürzlich ein Special der Kultserie Friends angekündigt hatte.

Warner Media will dieses Jahr mit HBO Max einen neuen Streaming-Abo-Dienst starten und das Special von Friends wird es dann wohl nur dort zu sehen geben. Die Comedy-Serie Friends rund um die Charaktere Rachel, Ross, Chandler, Monica, Joey und Phoebe lief von 1994 bis 2004. Alle sechs Darsteller sollen für ein Special nach mehr als 15 Jahren noch einmal zusammenkommen. In Deutschland können alle Folgen von Friends derzeit bei Amazon Prime Video angeschaut werden, nachdem es die Serie zuvor lange Zeit bei Netflix im Abo gab.

Apple TV+ weiterhin nur mit wenigen Inhalten

Auch einige Monate nach dem Start von Apple TV+ erhalten Abonnenten nur vergleichsweise wenige Inhalte. Bei der Menge an Titeln wird Apples Dienst noch lange brauchen, um halbwegs mit der Konkurrenz von Prime Video, Netflix oder Sky Ticket mithalten zu können. Aktuell können Abonnenten von Apple TV+ aus 15 Inhalten wählen, der Großteil davon sind Serien, von denen es bislang nur eine Staffel gibt. Kunden von Netflix, Prime Video oder Sky Ticket können aus mehreren Hundert oder sogar aus mehr als 1.000 Serien wählen, die dann zum Großteil aus mehreren Staffeln bestehen.

Anfang des Jahres wurde bekannt, dass der ehemalige HBO-Chef Richard Plepler für Apple arbeitet. Mit seiner eigenen Produktionsfirma soll er in den nächsten fünf Jahren Inhalte für Apple TV+ produzieren. Plepler arbeitete 25 Jahre lang bei HBO, sechs Jahre davon leitete er den Pay-TV-Sender, bei dem er unter anderem für die Erfolgsserie Game of Thrones sowie für Boardwalk Empire, True Blood, The Newsroom sowie Strike Back verantwortlich war.

Aber erstmal gab es für Apple bei der geplanten Aufstockung der Inhalte von Apple TV+ einen Rückschlag. Eine Dokumentation zu sexuellen Übergriffen in der Musikindustrie wird nicht auf Apple TV+ erscheinen. Nach Auffassung der Produzentin Oprah Winfrey benötige der neue Film in der jetzigen Form noch Nacharbeit. Aus diesem Grund habe sie sich von dem Projekt zurückgezogen, hieß es. Damit geht einher, dass die Dokumentation nicht bei Apple TV+ erscheinen wird.

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Deff-Zero 28. Feb 2020

Aber Apple bucht auch pro Abo die 50 Dollar Jahresgebühr von den Hardwareverkäufen in...

Deff-Zero 28. Feb 2020

Wieso? Apple weiß doch seit Jahren nicht mehr wohin mit dem Geld. Die können es sich...

tomate.salat.inc 28. Feb 2020

Denn ich bezweifle, dass Apple sich für die Anzahl aktiver Abos schämen müsste. Viele...

schap23 28. Feb 2020

Darin gleicht er seinem Freund Donald. Alles, was einer von Beiden anpackt, wird zu Gold...

himbuin 28. Feb 2020

Das frage ich mich auch... Ein Abo ist per se ja erstmal nichts schlechtes. Erst dann...


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