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Besuch bei Justwatch: Größte Streaming-Suchmaschine ohne echte Konkurrenz

Wer mehrere Videostreaming-Dienste abonniert hat, für den ist eine zentrale Suchmaschine hilfreich. Justwatch wird in Berlin entwickelt - und hat der Konkurrenz einiges voraus.

Ein Bericht von veröffentlicht am
Justwatch betreibt international eine Suchmaschine für Videostreaming und kommt aus Berlin.
Justwatch betreibt international eine Suchmaschine für Videostreaming und kommt aus Berlin. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Vor allem in Deutschland wird sich der Markt für Videostreaming-Abos ändern, wenn Disney+ hierzulande im März 2020 startet. Damit werden Suchmaschinen für Streamingdienste immer wichtiger. Denn wer parallel mehr als ein Abo hat, braucht einen besseren Überblick und möchte wahrscheinlich zentral an einer Stelle suchen, ob ein Film oder eine Serie über ein aktives Abo angeschaut werden kann.

Inhalt:
  1. Besuch bei Justwatch: Größte Streaming-Suchmaschine ohne echte Konkurrenz
  2. Mehr als eine App für die Streamingsuche
  3. Besondere Herausforderungen
  4. Bestehende Funktionen werden verbessert

Bei Videostreaming-Abos ist es üblich, dass nahezu täglich neues Material dazukommt und andere Inhalte verschwinden. Der Abo-Kunde kann sich nicht darauf verlassen, dass er einen Film, den er vor zwei Monaten angeschaut hat, später wieder ansehen kann. Wie lange ein Film oder eine Serie im Abo bleibt, ist von vielen Faktoren abhängig. Es wird für Kunden also immer schwerer, sich zu informieren - vor allem, wenn sie mehr als einen Anbieter nutzen.

Genau diesem Problem widmen sich Streamingsuchen wie Justwatch, das von dem gleichnamigen deutschen Unternehmen stammt. In den vergangenen fünf Jahren konnte Justwatch wachsen und beschäftigt nach einigen Büroumzügen innerhalb Berlins mittlerweile fast 60 Menschen.

Justwatch agiert weltweit

Dabei sind die Berliner anders vorgegangen als die Konkurrenz: Sie haben als Kunden nicht nur die Abonnenten der Streamingdienste, sondern auch die andere Seite, also die Hollywoodstudios und Streaminganbieter, in deren Auftrag sie Filmtrailer verteilen. Damit hat sich das Unternehmen einen Vorteil erarbeitet, der für andere Anbieter nur schwer einzuholen ist, weil dadurch ein großer Mitarbeiterstamm finanzierbar ist.

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Justwatch ist einer der ganz wenigen Anbieter, die in mehreren Ländern aktiv sind und jeweils alle wichtigen Streamingangebote dort abdecken. Zwar gibt es etwa mit Wer streamt es des Funke Zeitschriften Verlags eine Suchmaschine für den hiesigen Markt, der immerhin 32 Anbieter hierzulande kennt. Allerdings ist das Angebot nicht international verfügbar und vor allem die beliebten Amazon-Channels sowie die Mediatheken fehlen.

Die Justwatch-App des Berliner Unternehmens gibt es hingegen in mehr als 35 Ländern, in sein deutsches Angebot hat es 46 Dienste integriert, einschließlich der Amazon Channels und einiger Mediatheken. Sowohl Justwatch als auch Wer streamt es decken nicht nur Abodienste ab, sondern liefern auch Daten zu Leih- und Kaufinhalten.

  • Justwatch-Chef David Croyé (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Blick in das Justwatch-Büro in Berlin(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Blick in das Justwatch-Büro in Berlin(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Justwatch gibt es für verschiedene Geräte (Bild: Justwatch)
Justwatch-Chef David Croyé (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ansonsten ist der Markt der Streaming-Suchmaschinen von einzelnen Apps etwa für Netflix geprägt, mit denen sich der Inhalt eines Dienstes besser erkunden lassen soll. Dazu gehört etwa WhatsOnFlix, das von einem einzelnen Entwickler angeboten wird.

Während viele der Streaming-Such-Apps von kleinen Teams von unter zehn Leuten erstellt werden, arbeiten für Justwatch derzeit 55 Personen. Das Unternehmen will in den nächsten Jahren weiter wachsen. Dieses Wachstum basiert auf dem speziellen Geschäftskonzept.

"Wir sind von den Nutzerzahlen jetzt schon mit Abstand der größte Anbieter weltweit, was Streaming-Aggregatoren oder Streamingsuche angeht", sagte der Mitgründer und CEO von Justwatch, David Croyé, im Gespräch mit Golem.de. Stand Ende Februar hat das Unternehmen nach eigenen Angaben monatlich 15 Millionen Nutzer weltweit.

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Mehr als eine App für die Streamingsuche 
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AntonZietz 10. Mär 2020

Mehr ist es auch nicht. Noch ein Crawler und fertig. Steht im Impressum: "This product...

MacG 04. Mär 2020

das nennt sich Cookies ;-) Damit kann man den Usern dann alles unterjubeln. Passiert auch...

MacG 04. Mär 2020

Als Producer der Doku "Ice of Chernobyl" habe ich dazu eine andere Meinung. Größe mag ja...

gaym0r 04. Mär 2020

Hahaha :D

amagol 28. Feb 2020

Zumindest wenn der Film auf Netflix ist, wird mir das auch in der Amazon Sprachsuche...


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