Screenhits TV: Eine Oberfläche für Netflix, Disney+ und Prime Video

Für diejenigen mit mehr als einem Videostreaming-Abo: alle Inhalte von Netflix, Disney+ und Prime Video in einer Übersicht.

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Screenhits TV will Netflix, Disney+ und Prime Video unter einer Oberfläche vereinen.
Screenhits TV will Netflix, Disney+ und Prime Video unter einer Oberfläche vereinen. (Bild: Pixabay/CC0)

In Kürze will Screenhits TV mit einem Dienst starten, der mehrere Videostreaming-Abos in einer Oberfläche vereint. Wer also etwa parallel ein Abo für Netflix und Prime Video hat, soll in einer App die Inhalte der betreffenden Anbieter in einer Übersicht erhalten. Der Dienst unterstützt die in Deutschland verfügbaren Anbieter Amazon Prime Video, Netflix sowie Disney+. Ob es auch eine Integration der Inhalte von Sky Ticket geben wird, ist nicht bekannt.

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Screenhits TV hat ausgewählten Medien Pressemitteilungen zum anstehenden Start zugeschickt. Der Dienst soll offenbar vor allem eine Konkurrenz zum Geschäftsmodell klassischer Pay-TV-Abos sein. Mehrere Medien zitieren die gleiche Aussage von CEO Rose Adkins Hulse dazu: "Die neue App trägt dazu bei, das Fernseherlebnis zu rationalisieren, und im Unterschied zu herkömmlichen Kabellösungen können die Kunden ihre Kanäle und Abonnements kuratieren und so nur für Kanäle zahlen, die sie tatsächlich sehen wollen, anstatt monatlich Beiträge für die Kanäle zu leisten, die sie nie sehen."

Bisher ist noch sehr vieles zu Screenhits TV unklar. Die Homepage des Anbieters besteht nur aus einer einzigen Webseite und es gibt keine Kontaktdaten, kein Impressum und auch keine Angaben dazu, welche Personen hinter dem Unternehmen stehen. Derzeit können sich Interessierte dort nur mit ihrer E-Mail-Adresse registrieren. Der Anbieter verspricht, dass die ersten 100.000 Interessenten ein kostenloses Abo für ein Jahr erhalten.

Screenhits TV ist kostenpflichtig

Denn Screenhits TV ist kostenpflichtig. Die Webseite nennt einen Preis ab 1,99 US-Dollar respektive 1,99 Britische Pfund pro Monat. Dafür sollen die Abonnenten ausgewählte TV-Kanäle erhalten, weitere Informationen dazu liegen nicht vor. Bestehende Videostreaming-Abos sollen sich kostenlos integrieren lassen. Ob die monatlichen Gebühren auch dann anfallen, wenn Kunden nur ihre Abos unter einer Oberfläche nutzen wollen, ist nicht bekannt.

Die App soll für Amazons Fire-TV-Sticks und für Samsungs Smart-TVs erscheinen. Außerdem sind Apps für Android und iOS geplant, die auch Googles Chromecast unterstützen werden. Ob es die App gleich zum Start auch für Apple TV und Android TV geben wird, ist nicht bekannt. Die vom Anbieter gemachten Angaben zu den unterstützen Geräten haben viele faktische Fehler, viele Produkte sind falsch bezeichnet. So heißen die Amazon-Geräte nur Fire Sticks, die es aber gar nicht gibt. Und ob demnach tatsächlich ausschließlich Fire-TV-Sticks und keine der größeren Fire-TV-Geräte unterstützt werden, ist unklar.

Vieles bei Screenhits TV ist noch unklar

Vollkommen offen ist derzeit auch noch, welche Funktionen esr von Screenhits TV gibt. Mit der Apple-TV-App gibt es bereits einen Ansatz von Apple, die Inhalte mehrerer Dienste in einer App zu vereinen. Hier macht aber unter anderem Netflix nicht mit. Außerdem zeigt ein Fire-TV-Gerät direkt auf dem Startbildschirm auch Netflix-Inhalte an, dafür fehlen hier die Inhalte von Disney+.

Viele der derzeit offenen Fragen können also erst geklärt werden, wenn Screenhits TV startet. Das soll unter anderem in den USA und Großbritannien Ende Mai 2020 passieren. Außerdem soll der Dienst in anderen Ländern verfügbar gemacht werden, nähere Informationen liegen dazu bislang nicht vor. Es ist also unklar, ob es den Dienst dann auch in Deutschland geben wird.

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berritorre 25. Mai 2020

Wir reden hier von streaming und da gibt es doch wohl noch sehr viele Leute, die das...

berritorre 25. Mai 2020

Ja, "Nice to have", würde mich sicher nicht beschweren, wenn es das geben würde. Aber...

kaBOLTZ 25. Mai 2020

Ja geht mir ähnlich, zumal ich nur für die übersichtliche Darstellung bezahle und trotz...

Silent_GSG9 25. Mai 2020

@don.redhorse Doch das geht schon so lange wie die Apple TV App auf dem Markt ist.

most 25. Mai 2020

Für 3¤ pro 1000000000000 Adressen? Das kann doch kein Geschäftskonzept mehr sein. E...


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