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Corona und Videostreaming: Netflix beendet Drosselung der Bitrate, Amazon nicht

Alle Netflix-Abonnenten in Deutschland werden bald wieder alle Inhalte mit voller Bitrate erhalten. Bei Prime Video bleibt es bei der reduzierten Bitrate.

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Netflix beendet die Drosselung der Bitrate.
Netflix beendet die Drosselung der Bitrate. (Bild: Pixabay/Montage: Golem.de/CC0)

Netflix hat damit begonnen, die Bitrate im Videostreaming in Deutschland, Österreich und der Schweiz wieder schrittweise zu erhöhen. Das erfuhr Golem.de aus dem Umfeld des Streamingdienstes. Bisher steht die volle Bitrate noch nicht für alle Netflix-Abonnenten bereit, aber in den kommenden Tagen soll das Vorhaben abgeschlossen sein.

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Aufgrund der Coronavirus-Pandemie startete zunächst Netflix Mitte März 2020 damit, die Bitrate für das Videostreamingabo zu verringern. Damit kam Netflix dem Wunsch von EU-Kommissar Thierry Breton nach, der Streaminganbieter gebeten hatte, weniger Bandbreite zu verbrauchen.

Dem Beispiel von Netflix folgten weitere Anbieter wie Prime Video. Amazon ändert anders als Netflix aber nichts an der Drosselung. Ein Amazon-Sprecher hat uns bestätigt, dass Amazon weiterhin sorgfältig die Netzwerkkapazitäten in den jeweiligen Ländern überprüfen werde, aber derzeit die Drosselung beibehalten wolle.

Disney+ bisher nur eingeschränkt nutzbar

Da der Start von Disney+ (Test) in die Corona-Zeit fiel, ist Disneys Streamingabo seitdem nur eingeschränkt in Deutschland nutzbar. Derzeit fehlen etwa alle Dolby-Atmos-Tonspuren. Golem.de fragte bei Disney nach, ob für Abonnenten von Disney+ die bisherige Reduzierung der Bitrate für Deutschland ebenfalls aufgehoben werde. Bisher liegt uns noch keine Antwort vor.

Während Amazon, Disney und Netflix die Bitrate verringerten, um weniger Bandbreite zu benötigen, geht Apple mit Apple TV+ einen anderen Weg: Die maximal mögliche Auflösung wurde reduziert, Abonnenten erhalten die Inhalte von Apple TV+ nicht mehr in Full-HD- oder einer höheren Auflösung.

Sorge vor Zusammenbruch der Netze

Abonnenten von Apple TV+, Disney+ sowie Prime Video erhalten Inhalte maximal in 4K-Auflösung, ohne dafür einen Aufpreis bezahlen zu müssen. Anders ist das bei Netflix: Kunden zahlen dort mehr für das Abo, wenn sie eine höhere Videoqualität wünschen. Im Standardabo erhalten sie alle Inhalte nur in Standardauflösung. Wer HD-Auflösung will, muss mehr bezahlen. Noch teurer wird es, wenn die Inhalte in 4K-Auflösung vorliegen sollen.

In Europa wurde befürchtet, dass die verstärkte Arbeit im Homeoffice sowie die Nutzung von Unterhaltungsangeboten die Netze überfordern könnten. Daher gab es die Forderung an Streaminganbieter, den Datenverbrauch durch ihre Dienste zu verringern. Internetanbieter versicherten wiederholt, dass sie den Anstieg schultern könnten. In den zurückliegenden Wochen und Monaten gab es auch keine größeren Probleme mit der Netzanbindung.

Nachtrag vom 15. Mai 2020, 13:12 Uhr

Amazon wird die Bitrate für Prime Video weiterhin reduzieren. Wir haben die Information in den Artikel integriert.

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kayf 18. Mai 2020

Folgendes habe ich festgestellt. Ultra HD 11,44 statt früher 15,26 Nur Ultra HD HDR...

ikhaya 17. Mai 2020

So schlecht dekodiert eine halbwegs moderne CPU/GPU Kombination ohne 4K Display das auch...

Netspy 16. Mai 2020

Schaun wir mal. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Zukunft dich eines bessern belehren...

McWiesel 16. Mai 2020

geizt! Nein, den BD-Markt darf man mittelfristig getrost als tot betrachten. Vielleicht...

mibbio 15. Mai 2020

Zumindest die Anbieter in Deutschland dementierten jegliche Überlastungen oder Engpässe...


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