Vodafone: Kabelfernsehkunden werden aussterben

Vodafone sieht bei jungen Menschen wenig Interesse, Kabelfernsehen zu abonnieren. Ein deutscher Netflix-Manager sprach über den Streaminganbieter.

Artikel veröffentlicht am ,
Auf dem Anga-Panel Streamingdienste im Wettbewerb
Auf dem Anga-Panel Streamingdienste im Wettbewerb (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Abonnenten für Kabelfernsehen wachsen nicht mehr nach. "Bei der jungen Generation ist eine Nachfrage nach dem klassischen Kabel-TV-Produkt nicht mehr gegeben." Das sagte Rolf Wierig, Vice President Entertainment Products Consumer bei Vodafone Deutschland, am 21. Januar 2020 auf dem Anga-Symposium Digital in Berlin. "Wir haben nicht das Gefühl, dass mit ihnen das Kabelkundenendgeschäft funktioniert."

Stellenmarkt
  1. Datenschutzkoordinator (m/w/d)
    S-Kreditpartner GmbH, Berlin
  2. Inhouse Consultant Reporting (w/m/d)
    Schwarz Produktion Stiftung & Co. KG, Weißenfels
Detailsuche

Doch so, wie sich bei Wierig die Vorliebe für einen bestimmten bayrischen Radiosender wieder neu entwickelt habe, könne sich dies auch bei jungen Generationen "noch ändern". Das müsse Vodafone beobachten und "diesen Transformationsprozess begleiten", erklärte Wierig.

Für Vodafone ist der Geschäftsbereich sehr wichtig: "Wir haben 14 Millionen TV-Anschlusskunden", sagte Wierig.

Für den früheren hochrangigen Unitymedia-Manager Wolf Osthaus wurde bei Netflix die Position Director Public Policy für die DACH-Region extra geschaffen. Er sagte, es sei "nicht sicher, dass immer alles auf einer Plattform sein muss." Für Netflix stehe Content vorne und die Bereitschaft, dafür ins Risiko zu gehen.

Golem Akademie
  1. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14.–15. Oktober 2021, Virtuell
  2. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27.–28. Januar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Netflix gebe Künstlern die Freiheiten, Dinge zu testen und auszuprobieren. So entstünden Wettbewerb und Partnerschaften.

"Netflix hat keinerlei Pläne in Richtung Werbung", betonte Osthaus. "Das wäre nicht zum Vorteil unserer Nutzer. Die Bereitschaft für gute Inhalte zu zahlen, hat sich entwickelt, was die schwierige Entwicklung von Sky zeigt. Wir haben nicht den Anspruch, dass man auf Netflix alles finden könnte." Live TV und anderes machten andere Leute, und das sei auch gut so.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


MickeyKay 27. Jan 2020

Nein, nicht nur ein Komma. Innerhalb einer Diskussion sollten alle Beteiligten das...

MickeyKay 24. Jan 2020

Amazon unterscheidet zwischen "Original" und "Exclusive". Bei Netflix heißen auch die...

MickeyKay 24. Jan 2020

Klar, aber es war ja auch nur ein Beispiel. Es sollte klar sein, dass ich das allgemein...

solary 23. Jan 2020

Die Privaten waren in SD noch nie verschlüsselt, nur in HD+, weil die ihr HD-Werbemüll...

schnedan 22. Jan 2020

Keine Angst sobald aus Umweltschutzgründen bei IP Broadcast die Energiekosten realistisch...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Giga Factory Berlin
Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste

Tesla kann die Milliarde Euro Förderung für die Akkufabrik Grünheide nicht beantragen - weil es sonst zu Verzögerungen beim Einsatz neuer Technik käme.

Giga Factory Berlin: Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste
Artikel
  1. Nachhaltigkeit: Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner
    Nachhaltigkeit
    Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner

    Kawasaki will elektrische Antriebe für seine Fahrzeuge entwickeln, 2022 sollen drei Elektromotorräder erscheinen.

  2. Doppelbildschirm: Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg
    Doppelbildschirm
    Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg

    Das Kickstarter-Projekt Slidenjoy kann nach 6 Jahren seinen Doppelbildschirm Slide für Notebooks ausliefern.

  3. Elektroauto: Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um
    Elektroauto
    Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um

    Tesla hat in China damit begonnen, den Ryzen von AMD in das Model Y zu verbauen. Käufer berichten von einem viel flüssigerem Scrolling.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • WD Blue SN550 2 TB ab 149€ • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops • Cooler Master V850 Platinum 189,90€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /