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Netflix und Co.: Polen plant Abgabe für Streaming-Anbieter

Streaming-Anbieter wie Netflix oder Prime Video sollen künftig einen Teil ihrer Umsätze an das staatliche polnische Filminstitut abgeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Unter anderem Netflix könnte in Polen künftig einen Teil seines Umsatzes abgeben müssen.
Unter anderem Netflix könnte in Polen künftig einen Teil seines Umsatzes abgeben müssen. (Bild: OLIVIER DOULIERY/AFP via Getty Images)

Die polnische Regierung plant der Nachrichtenagentur Reuters zufolge die Einführung einer Streaming-Abgabe. Anbieter wie Amazon, Apple und Netflix sollen 1,5 Prozent ihrer Einnahmen abgeben und direkt an das Polnische Filminstitut (PISF) zahlen, das dem Staat untersteht.

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"Es wird sich nicht um eine Steuer handeln", erklärte der polnische Finanzminister Tadeusz Koscinski laut Reuters in einer telefonischen Pressekonferenz mit Journalisten. "Es handelt sich um einen Zuschlag, den der Kulturminister von derartigen Unternehmen verlangt, die dank Polen Profite machen."

Die Abgabe wurde dennoch von polnischen Medien bereits "Netflix-Steuer" getauft. Netflix ist der populärste Videostreaming-Dienst in Polen: Das Unternehmen hat 5,4 Millionen Nutzer, die Gesamteinwohnerzahl Polens liegt bei knapp 38,5 Millionen Menschen.

Serie The Witcher hat Netflix' Popularität gesteigert

Netflix' Popularität in Polen ist unter anderem durch die Verfilmung der Geralt-Saga, auch als Hexer-Saga bekannt, gestiegen. Die der Serie The Witcher zugrundeliegenden Romane stammen vom polnischen Fantasy-Autor Andrzej Sapkowski. Vor der Serie erschienen bereits drei Computerspiele, die den Hexer-Stoff rund um Geralt von Riva behandeln; an einem neuen Teil wird gearbeitet.

Der Vorschlag einer Abgabe für Streaming-Anbieter muss noch vom polnischen Parlament genehmigt werden. Der polnischen Tageszeitung Rzeczpospolita zufolge würde das PISF in diesem Jahr 15 Millionen Zloty durch die Abgabe erhalten, umgerechnet 3,25 Millionen Euro. Im Jahr 2021 würden dann 20 Millionen Zloty anfallen, umgerechnet über 4,3 Millionen Euro. Auch polnische Streaming-Anbieter müssten den Zuschlag wohl zahlen.

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LinuxMcBook 04. Mai 2020

Es geht wohl eher um vergleichweise junge, agile Unternehmen die ihren Startup Charakter...

svnshadow 04. Mai 2020

Naja, schlimmstenfalls heisst es dann "dieser content ist für Polen nicht verfügbar...

.02 Cents 04. Mai 2020

Nichts an dem Artikel deutet darauf hin, dass die Sache _irgendwas_ mit einem Zwang durch...

dx1 03. Mai 2020

Babelsberg ist ein Stadtteil von Potsdam, der Landeshauptstadt von Brandenburg.

LinuxMcBook 03. Mai 2020

Naja mittlerweile hat ja sogar das Verfassungsgericht bestätigt, dass das mit der...


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