Im Hamburger Hafen ist ein Testlauf des Mobilfunkstandards 5G positiv verlaufen: Man habe einen ersten Eindruck vom Potenzial der Technik bekommen, erklärt die Hafenbehörde in ihrer Zwischenbilanz.
Die Telefónica sieht sich an, ob jemand bereit ist, die Rechenzentren des internationalen Konzerns zu kaufen. Das Unternehmen hat Schulden in Höhe von 42,6 Milliarden Euro.
Geheimdienste in Großbritannien wollen die Netzbetreiber eventuell daran hindern, chinesische Ausrüstung einzusetzen. Dies würde die Errichtung der 5G-Netzwerke erheblich verzögern. Deutschland geht hier einen anderen Weg.
Kommunale Unternehmen, der Buglas und die Internet Economy Foundation (IE.F) fordern lokale und regionale Frequenzen für die Kommunen. So könnten schnell lokale 5G-Netze mit Glasfaser-Anbindung entstehen.
Der schnelle Mobilfunk der fünften Generation soll in näherer Zukunft verfügbar sein. Die Gerätehersteller arbeiten an der Entwicklung entsprechender Smartphones - auch Apple.
Siemens möchte schnell ein 5G-Netz für seinen Innovations- und Zukunftscampus in Siemensstadt. Wenn die Netzbetreiber es nicht bauen, macht der Konzern es selbst.
Vodafone legt Glasfaser in alle Märkte des Großhändlers Metro. Doch im ersten Schritt sind nur Vectoring-Datenraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde bestellt.
Es hat eine Weile gedauert, bis die Bundesregierung eine Anfrage der Grünen zu 5G beantwortet hat. Angaben zur 5G-Abdeckung kann Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, allerdings nicht machen.
Zwischen 300 GHz und 3 THz sind sehr hohe Bandbreiten von mehreren 10 GHz möglich. Doch die Dienste zur Erdbeobachtung und die Radioastronomie dürfen nicht gestört werden. Mit dabei ist die Deutsche Telekom, als einziger Netzbetreiber.
Vodafone baut Docsis 3.1 in großen Schritten aus, wie viel Tiefbau das erfordert, sagt der Betreiber nicht. Doch es gibt ein Bekenntnis zum Wechsel von Koaxialkabel auf Glasfaser.
Vodafone hat seine erste 5G-Basisstation mit einer holographischen Telefonkonferenz in Betrieb genommen. Partner für weitere Tests sind die Deutsche Bahn und Audi. Die Bahn startet eine 5G-Teststrecke im Erzgebirge.
Nach Bayern und Sachsen schaltet Vodafone Docsis 3.1 in einem dritten Bundesland an. Ein Landesminister sieht dies als wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Glasfaser- und Mobilfunk-Infrastruktur.
Es geht los mit der offiziellen Vermessung der Funklöcher in Deutschland durch die Bundesnetzagentur. Wenn sich viele beteiligen, wird der Druck auf die Netzbetreiber erhöht.
Die Telefónica macht weiter Verluste und der Umsatz fällt leicht. Laut Landeschef Markus Haas entwickelt sich das Geschäft durch Verbesserungen im Netz und Services weiter stark.
Von den Telekom-Konzernen erwartet das Bundesfinanzministerium Milliarden Euro aus der Frequenzversteigerung. Die Automobilindustrie will 5G lieber gratis.
Ein 5G-FeMBMS-Sendernetz für die Fernsehverbreitung sorgt für Aufsehen, noch bevor man weiß, ob es funktioniert. Wie Rundfunkübertragung und Mobilfunk zusammenkommen können, wurde auf den Medientagen München besprochen.
Bundesinnenminister Horst Seehofer will die 5G-Auktion verschieben, bis die ländlichen Regionen besser berücksichtigt werden. Er wird von einer Gruppe um den CDU-Abgeordneten Stefan Rouenhoff unterstützt.
Die Grünen haben die Netzversorgung in Deutschland analysiert. Die Partei, die zurzeit in Wählerumfragen stark zugewinnt, fordert den Breitbandausbau auf Kosten der Konzerne und will Glasfaser staatlich durchsetzen.
Festnetz Ein staatliches FTTH-Netzwerk für fast alle in Australien bis 2017 war einst das Ziel. Doch davon ist beim (NBN) National Broadband Network nicht mehr viel übrig geblieben. In Berlin wurde eine Zwischenbilanz gezogen.
Die Pläne für das eigene Glasfasernetz der Deutschen Bahn werden konkret. Über die Finanzierung redet man jetzt mit der Regierung. Das Netz soll schnell gebaut werden.
Festnetz Super Vectoring 35b oder Vectoring Plus läuft stabil, und die neuen Linecards kosten den Netzbetreiber kein Vermögen. Nokia sieht sich als Entwickler der Technologie.
Festnetz Das wachsende Datenvolumen setzt alle Netzbetreiber unter Druck, schneller neue Technik bereitzustellen. Hier seien die Ausrüster zwar innovativ, aber zu langsam, meint die Deutsche Telekom.
Festnetz Gigabit für Haushalte anzubieten, ist laut Nokia bei Weitem nicht ausreichend. Es gehe darum, so viel MBit/s wie möglich zu so vielen Menschen wie möglich zu bringen.
Laut Regierungskreisen sollen zwischen 4 und 10 Milliarden Euro aus der Versteigerung der 5G-Lizenzen erlöst werden. Die Bundesnetzagentur steht vor einer schwierigen Aufgabe.
Mit Blick auf das automatisierte und vernetzte Fahren macht sich der
designierte Daimler-Chef Ola Källenius für ein grenzüberschreitendes,
anbieterneutrales und zuverlässiges Mobilfunknetz mit über 500 MBit/s
auf allen Straßen stark.
Sipgates neues Produkt Clinq will Tischtelefone und Telefonanlagen ablösen. Alles läuft über den Browser und ein Headset. Eine Umleitung auf das Handy ist möglich.
Festnetz Google hält in Berlin eine flammende Rede für den Gigabit-Ausbau. Auf die Frage, warum dann Google Fiber nicht mehr ausgebaut wird, gab es nur eine ausweichende Antwort.
Die Telefónica baut selbst keine Glasfaser aus. Der Mobilfunkbetreiber hat jedoch massive Befürchtungen für ein Zusammengehen von Unitymedia und Vodafone formuliert.
Festnetz Die Telefónica ist sich vor ihren Feldtests zu 5G Fixed Wireless Access in Deutschland schon sicher, dass die Technik eingesetzt wird. Damit kehrt der Betreiber zu eigenen Festnetzzugängen zurück, wenn auch nur auf der letzten Meile.
Eine SIM-Karte, die mobiles Internet nur über den Anonymisierungsdienst Tor zulässt? Bei einem kleinen britischen Provider befindet sich Onion Routed 3G im Betatest. Ganz einfach ist es nicht.
Vodafone treibt den Ausbau mit Docsis 3.1 weiter voran. Auf Bayern folgt Sachsen. Der deutschlandweite Ausbau ist ein Milliarden-Euro-Projekt. Leipzig bekommt einen kräftigen Preisnachlass.
Der Kabelnetz-Bereich der Deutschen Telekom ist weiter aktiv mit seiner besonderen doppelten Verlegeform. Eine große Partnerschaft wurde jetzt für Neubauten geschlossen.
Zwischen den Netzen von Vodafone und Telefónica Deutschland kann jetzt auch im GSM- und im UMTS-Netz mit HD Voice telefoniert werden. Die technischen Schnittstellen sind geschaffen.
Bei einem geheimen Treffen haben drei Unionsminister die Bundesnetzagentur unter Druck gesetzt, damit die Vergabebedingungen für 5G geändert werden. Doch die Auflagen sind sinnvoll.
Die Telekom hat ihr Mobilfunknetz erneut etwas verbessert. Neue Standorte sollen Funklöcher schließen und die Datentransferrate erhöhen. Doch es gibt Kritik am Mobilfunkausbau in Deutschland.
Die Telekom lässt sich nicht für das Verfehlen des Ziels der Bundesregierung verantwortlich machen, im ländlichen Bereich 100 Prozent mit 50 MBit/s zu versorgen. Die Telekom sieht sich "nicht als einziger Anbieter in der Pflicht."
Nicht nur die Telekom hat beim Vectoring-Ausbau der Kabelverzweiger am Straßenrand den Zuschlag erhalten. Auch Netcologne aus Köln beginne nun und verlege dabei 25 km Glasfaserleitungen, erklärt Geschäftsführer Timo von Lepel.
Die Finnen haben es laut Hannes Ametsreiter bei der 5G-Auktion richtig gemacht, weil nur 77,6 Millionen Euro Erlös erzielt wurden. Der Vodafone-Deutschland-Chef tritt für einheitliche Vergaberegeln in der EU ein.
Laut einer neuen VATM-Studie hat der Vectoringausbau die Versorgung auf dem Lande kaum verbessert. Auch das neue Gigabit-Ziel der Bundesregierung konnte nicht erreicht werden.
Anders als Trump und dessen Verbündeter Australien setzt die Bundesregierung darauf, sich genau anzuschauen, ob die Netzwerkausrüster die Anforderungen an die IT-Sicherheit erfüllen. Der Quellcode von Huawei steht dem BSI zur Verfügung, die Telekom überwacht bei Tests alle abgehenden Datenströme konstant.