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National Roaming: United-Internet-Chef Dommermuth resigniert bei 5G

Ohne einen Zwang zu National Roaming will United Internet nun doch keinen zweistelligen Milliardenbetrag in ein 5G-Netz investieren. "Es sieht momentan nicht besonders gut aus", meinte Ralph Dommermuth.

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5G-Antennen der Telekom in Berlin
5G-Antennen der Telekom in Berlin (Bild: Deutsche Telekom)

United Internet erwägt, nicht in die Auktion für den neuen Mobilfunkstandard 5G einzusteigen. Die Bundesnetzagentur mache neuen Anbietern den Einstieg in den Markt schwer, sagte Konzernchef Ralph Dommermuth dem Handelsblatt. "Es sieht momentan nicht besonders gut aus."

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Er werde aber die finalen Bedingungen abwarten, die am 26. November 2018 beschlossen werden. Die Auflagen der Netzagentur sehen keine Pflicht zum National Roaming vor, das Neueinsteigern pauschal ermöglichen würde, die Netze der drei Betreiber gegen Miete zu nutzen, nur Verhandlungen sind obligatorisch. Wie diese genau ablaufen sollen, ist bislang aber offen.

Das kritisierte Dommermuth: "Ohne ein klares Regelwerk gibt es keine Chancengleichheit", sagt er. "Denn auf welcher Basis sollen ansonsten Preisverhandlungen zwischen uns und dem Oligopol der drei größten europäischen Telekommunikationsgesellschaften laufen?"

Was kostet 5G?

Die Netzbetreiber müssen mit "geeigneten Diensteanbietern", also Mobilfunkprovidern (MVNO - Mobile Virtual Network Operator), "über die Mitnutzung von Funkkapazitäten verhandeln." Einen Zwang zur Öffnung gibt es jedoch nicht. "Rechtlich ist es nicht möglich, die Netzbetreiber zu verpflichten, ihre Netze anderen Anbietern zur Verfügung zu stellen", hatte Jochen Homann, Chef der Bundesnetzagentur, gesagt. Für einen Neueinsteiger sollen gesonderte Versorgungsauflagen gelten, die noch nicht weiter ausgeführt wurden.

Ein breites 5G-Netz in Deutschland bei 3,5 GHz würde laut Angaben der Telefónica pro Netzbetreiber 76 Milliarden Euro kosten und über 200.000 neue Mobilfunkstandorte in Deutschland erfordern. Andere Berechnungen gehen bei einem flächendeckenden Ausbau von rund 190.000 neuen Sites pro Betreiber und Kosten von unter 30 Milliarden Euro aus.



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SanderK 20. Nov 2018

Ich muss echt Glück haben. Hier in der Gegend, Umkreis von 100 km. Geht O2 gut! Meist...

wire-less 20. Nov 2018

Aber bei der Neuvergabe von Frequenzen kann man schon Bedingungen definieren. Der...

brainDotExe 19. Nov 2018

Wie soll man sich denn technisch in Frequenzen einmieten?

theFiend 19. Nov 2018

Telefon, Bahn, Straße, Strom, Kanalisation, Wohnen... in vielen dieser Bereiche zog sich...

M.P. 19. Nov 2018

und O2 kaufen, wenn sie wirklich Interesse hätten ...


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