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Qualcomm: 5G startet 2019 mit Snapdragon-Smartphones

Kommendes Jahr erscheinen die ersten 5G-Smartphones, unter anderem von Samsung. In ihnen steckt zumeist der Snapdragon 855 von Qualcomm mit integriertem LTE, der daher ein zusätzliches 5G-Modem benötigt.

Artikel veröffentlicht am ,
Qualcomms Cristiano Amon erläutert 5G.
Qualcomms Cristiano Amon erläutert 5G. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Qualcomm hat auf dem Tech Summit auf Hawaii primär über 5G gesprochen und erste Geräte mit dem neuen Mobilfunkstandard präsentiert: Die Fusion aus System-on-a-Chip und 5G-Modem heißt Snapdragon 855 Mobile Platform und soll ab 2019 in allerhand Smartphones eingesetzt werden. Motorola präsentierte live den 5G-Mod für das Moto Z3 und auch Samsung zeigte einen Prototyp im Ultra Wide Band alias mmWave - ohne aber einen Namen zu nennen.

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Zum Snapdragon 855 ließ sich Qualcomm vorerst keine Details abseits der bekannten entlocken, die ausführliche Vorstellung erfolgt morgen. Das in 7 nm gefertigte SoC soll jedoch die dreifache AI-Geschwindigkeit des Snapdragon 845 aufweisen und doppelt so schnell sein wie der 7-nm-Chip der Android-Konkurrenz, sprich Huaweis Kirin 980, und auch flotter als ein weiteres 7-nm-Design, also Apples A12 Bionic. Weitere Neuerungen sind ein 3D-Ultraschall-Fingerabdrucksensor für unter dem Display und Computer-Vision-Hardware für Fotos.

  • Qualcomm stellt den Snapdragon 855 vor. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Das SoC wird mit einem 5G-Modem gekoppelt. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Ein Snapdragon 855, genauer das Package (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • 5G hat viele Herausforderungen, beispielsweise den Platzbedarf für die Antennen. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Qualcomms Cristiano Amon mit einem 5G-Smartphone (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Nahezu alle großen Provider unterstützen 5G und arbeiten an entsprechenden Netzen. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Geräte wird es von Partnern wie Asus, Google und Xiaomi geben. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Ein noch namenloses 5G-Smartphone von Samsung (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Qualcomm stellt den Snapdragon 855 vor. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Für eine 5G-Verbindung ist zusätzlich der Snapdragon X50 notwendig, ein NSA-Modem (Non Standalone). Denn der Snapdragon 855 hat zwar ein Multimode-Baseband für bis zu 4G, aber eben nicht für 5G - der Snapdragon X50 wiederum ist alleine nicht lauffähig. Für Hersteller wie Samsung ist das eine Herausforderung, weil mehr Bauteile auf der Platine und auch die Antennen aufwendig im Gehäuse untergebracht werden müssen. Geräte von allerhand Partnern von Asus über Google bis Xiaomi erwartet Qualcomm für das erste Halbjahr 2019, zumindest in einigen Ländern steht dann auch bereits die 5G-Infrastruktur schon.

In Südkorea etwa wurden entsprechende Basisstationen bereits Anfang Dezember 2018 für die Öffentlichkeit freigeschaltet, in Nordamerika haben AT&T und Verizon ihre Netze für Demos bereitgestellt und in Deutschland testet die Deutsche Telekom seit Monaten in Berlin ihre 5G-Systeme. Weltweit betrachtet ist das zweite Halbjahr 2019 der Zeitpunkt, an dem der neue Mobilfunkstandard praktisch startet.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Qualcomm am Snapdragon Tech Summit auf Maui teilgenommen, die Reisekosten wurden anteilig von Qualcomm bezahlt. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.



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SanderK 05. Dez 2018 / Themenstart

Das hat System ^^ Später können sie dann ganz Glaubhaft abstreiten und wenn es doch...

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