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Ausrüstung: BT entfernt Huawei-Technik aus dem 4G-Kernnetzwerk

Um eine alte Richtlinie umzusetzen, wird die britische BT Group Technik von Huawei aus dem Kernnetz nehmen. Das gefällt nicht jedem: BT Chief Architect Neil McRae hatte erst Ende November 2018 gesagt: "Es gibt momentan nur einen echten 5G-Anbieter, und das ist Huawei - die anderen müssen aufholen."

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Bild zur Ankündigung von BT und Huawei zu gemeinsamer Forschung zu 5G Network Slicing
Bild zur Ankündigung von BT und Huawei zu gemeinsamer Forschung zu 5G Network Slicing (Bild: BT Group)

Der britische Telekommunikationskonzern BT Group wird Huawei-Ausrüstung innerhalb von zwei Jahren aus seinem 4G-Kernnetz entfernen, um seine internen Richtlinien zu erfüllen. Das berichtet die britische Financial Times aus dem Unternehmen. Aus Sicherheitsgründen solle die Ausrüstung nicht im Kernbereich arbeiten.

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Der Mobilfunkbetreiber EE (ehemals Everything Everywhere) gehört seit Januar 2016 zu BT. Die Enhanced-Packet-Core-Technologie von Huawei wird im Kernnetzwerk von EE verwendet, das Millionen von 4G-Kunden mit dem Internet verbindet. Ein Sprecher von BT sagte, das Unternehmen extrahiere nun Huawei-Geräte "aus dem Kern unserer 3G- und 4G-Netzwerke als Teil unserer seit 2006 geltenden Prinzipien der Netzwerkarchitektur".

Sowohl die USA als auch Australien hindern ihre Netzwerkbetreiber direkt oder indirekt daran, die Technik von chinesischen Ausrüstern wie Huawei einzusetzen, um die nächste Generation des Mobilfunknetzes aufzubauen und zu testen. Der neuseeländische Geheimdienst GCSB untersagt den Netzbetreibern des Landes die Nutzung von 5G-Produkten Huaweis. Der Netzbetreiber Spark wollte die Huawei-Technik in seinen Funkzellen einsetzen, für das 5G Radio Access Network (RAN).

BT: Huawei von 5G-Kernnetz ausgeschlossen

BT hat Huawei dem Bericht zufolge von der Ausschreibung von Aufträgen zur Lieferung von Ausrüstungen für das 5G-Kernnetz ausgeschlossen. Es wird jedoch weiterhin Technik des Ausrüsters zum Beispiel an Mobilfunkstationen einsetzen. Ein BT-Sprecher sagte der FT, Huawei sei nach wie vor "ein wichtiger Ausrüster und ein geschätzter Innovationspartner". BT Chief Architect Neil McRae sagte auf einem Huawei Event im November 2018 in London: "Es gibt momentan nur einen echten 5G-Anbieter, und das ist Huawei - die anderen müssen aufholen."

Auch die Konkurrenz produziert in China: Ericsson verfügt nach eigenen Angaben in China über mehrere Joint-Venture-Unternehmen, darunter Produktionsfirmen. Auch Nokia produziert in China.

Huawei erklärte, seit fast 15 Jahren mit BT zusammenzuarbeiten. Seit Beginn dieser Partnerschaft verfolge BT das Prinzip verschiedener Anbieter für verschiedene Netzwerkebenen. Diese Vereinbarung bleibe auch heute noch in Kraft. "Seit der Übernahme von EE im Jahr 2016 hat die BT-Gruppe die übernommene Netzwerkarchitektur von EE aktiv an diese langjährige Vereinbarung angepasst. Dies ist eine normale und zu erwartende Maßnahme, die wir verstehen und voll unterstützen", sagte ein Sprecher.

"Cybersicherheit sollte nicht politisiert werden, und die Anbieter von Technologie sollten je nach Herkunftsland nicht unterschiedlich behandelt werden. Die IKT-Lieferkette ist heute stark globalisiert", erklärte der Sprecher. Die Beschränkung eines Anbieters trage nicht dazu bei, dass die Branche Cybersicherheitsbedrohungen besser erkennen und bekämpfen könne.

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Trockenobst 06. Dez 2018

Letsencrypt, rumgeheule wegen encrypteden Phones, Facebook kommt aus den Schlagzeilen...

flauschi123 06. Dez 2018

China ist ein autokratischer Staat mit tiefem Einfluss in die Wirtschaft. Ich finde es...

marvin_42 05. Dez 2018

Noch nicht? Dann fällt US-Technologie ebenfalls aus. Zurück zu UMTS? Oder doch lieber...


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