Spionagevorwürfe: Telefónica nennt Huawei bei 5G "zuverlässig"

Nach der Telekom hat auch die Telefónica Huawei ihr Vertrauen ausgesprochen. Netztechnologie von externen Dienstleistern werde im Vorfeld ausführlichen Tests unterzogen, auch zu Sicherheitsstandards.

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Telefónica und Huawei in ihrem 5G Joint Innovation-Lab in Madrid
Telefónica und Huawei in ihrem 5G Joint Innovation-Lab in Madrid (Bild: Telefonica)

Die spanische Telefónica Deutschland nennt den chinesischen Netzausrüster Huawei "anerkannt und zuverlässig". Unternehmenssprecher Klaus Schulze-Löwenberg sagte Golem.de auf Anfrage: "Wir arbeiten im Netzbereich grundsätzlich mit mehreren Dienstleistern zusammen und setzen hierbei ausschließlich auf anerkannte und zuverlässige Telekommunikationsausrüster, darunter auch Huawei." Zuvor hatte bereits die Deutsche Telekom Huawei ihr Vertrauen erklärt.

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Auch im Hinblick auf Zukunftstechnologien wie 5G pflege Telefónica Deutschland Kooperationen mit mehreren Dienstleistern oder Ausrüstern. "Mit Huawei bereiten wir zum Beispiel im Rahmen des gemeinsamen Projekts Techcity München den Einsatz von 5G vor", erklärte Schulze-Löwenberg. "Wir beobachten die aktuelle Diskussion sehr genau, bitten aber um Verständnis, dass wir uns hinsichtlich irgendwelcher spekulativer Szenarien nicht äußern möchten." Spekulativ wohl deshalb, weil die Süddeutsche Zeitung berichtete, dass die USA der deutschen Regierung keine Belege für ihre Anschuldigungen vorlegen können: "Alle Bitten an die USA, die vorliegenden Informationen über eventuelle Sicherheitslücken zu teilen, blieben erfolglos." Das lässt laut den Quellen von Golem.de vermuten, dass es keine Belege gibt, sondern die USA ihren Handelskrieg gegen China weiter eskalieren wollen.

Generell unterziehe der international tätige Konzern "Netztechnologie von externen Dienstleistern im Vorfeld ihrer Inbetriebnahme ausführlichen Tests, auch explizit in Hinblick auf die Erfüllung unserer hohen Sicherheitsstandards. Zudem sichern wir sämtliche Systeme durch aktuelle Technologien und Sicherheitsvorkehrungen ab - zum Beispiel Firewalls, Border Gateways et cetera. Zudem stellen wir durch ein kontinuierliches Monitoring sicher, dass ein möglicherweise auffälliges Verhalten der Systeme sofort angezeigt wird", sagte Schulze-Löwenberg. Darüber hinaus setze sich Telefónica zusammen mit weiteren führenden Unternehmen im Rahmen des weltweiten Cybersecurity Tech Accords für einen stärkeren Schutz gegen mögliche Cyberangriffe ein.

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schnedan 12. Dez 2018

ja ich lese die Antworten, nur noch mal zum Verständnis: Wenn ich bei z.B. L3 einen Port...

Richard Wahner 05. Dez 2018

Die Snowdon-Ära ist vorbei, die der NSA lange nicht, dies nur mal am Rande. Ingenieure...

/mecki78 05. Dez 2018

Und wie denkst du testet die Telekom oder Vodafone Huawei Hardware? Natürlich in...

allegoric 05. Dez 2018

...über Ihren Partner sagen, der sie ausrüstet. Das ist doch naheliegend. Und wie soll...

Sharra 05. Dez 2018

Der wirkliche "Witz" daran ist ja, dass die USA permanent in Richtung China schreien...


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