• IT-Karriere:
  • Services:

MBBF: LTE wird der Basislayer von 5G

Mit dem Rollout von 5G verliert 4G nicht an Bedeutung. Die Netze werden verschmelzen. Für die Telefónica Deutschland bleibt LTE sogar unerlässlich.

Artikel veröffentlicht am ,
Jaime Lluch, Director Radio und Backhaul Engineering bei der Telefónica Deutschland
Jaime Lluch, Director Radio und Backhaul Engineering bei der Telefónica Deutschland (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

LTE wird eine wichtige Grundlage und Bestandteil von 5G sein und für lange Zeit bleiben. Das sagte Steve Holmes, Head of RAN Access Design at BT EE am 20. November 2018 in London auf dem MBBF 2018 von Huawei. "Wir nutzen beide Netze zusammen, um die Datenübertragungsrate zu liefern. 4G wird der Basislayer sein. Wir werden mit Single RAN dynamisches 4G- und 5G-Spektrum-Sharing einsetzen."

Stellenmarkt
  1. Freiburger Stadtbau GmbH, Freiburg
  2. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bonn

Der Mobilfunkbetreiber EE (ehemals Everything Everywhere) gehört seit Januar 2016 zu dem britischen Telekommunikationskonzern BT Group. Die Deutsche Telekom hatte ihren Anteil an EE in die britische BT eingebracht und so 12 Prozent der Aktien an BT erhalten. Damit ist die Telekom größter Einzelaktionär.

Will Zhang, President Strategy Department bei dem Mobilfunkausrüster Huawei, betonte: "4G ist ein fundamentaler Bestandteil von 5G."

Jaime Lluch, Director Radio und Backhaul Engineering bei der Telefónica Deutschland, sagte, dass 4G sogar noch an Bedeutung gewinnen werde. "Wir lassen unser 4G Netzwerk mittelfristig weiter wachsen, während 5G ausgerollt wird." Dabei werde 4G "das wichtigste Netzwerk bleiben".

Telefónica Deutschland gab zudem bekannt, in den ersten neun Monaten dieses Jahres das O2-Netz um rund 5.000 LTE-Stationen erweitert zu haben. Cayetano Carbajo Martín, Chief Technology Officer (CTO) des Netzbetreibers sagte: "Wir haben so viele neue LTE-Stationen errichtet wie kein anderer Netzbetreiber in Deutschland. Im Schnitt haben wir in diesem Jahr mehr als 120 LTE-Aufrüstungen pro Woche vorgenommen."

Im Jahr 2019 könne man sich deutlich stärker auf den flächendeckenden LTE-Netzausbau konzentrieren. Zudem werde man sich gezielt damit beschäftigen, die Netzversorgung entlang von Autobahnen und Zugstrecken zu verbessern. Hier sei die Telefónica noch nicht am Ziel.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Huawei an dem MBBF 2018 in London teilgenommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

firebird02 22. Nov 2018

Das stimmt wohl, Ich bin übrigens O2 Kunde.

subjord 21. Nov 2018

Genau, die müssten ja als Erstes eh nur ein paar Hubs in den Städtezentren ausbauen...


Folgen Sie uns
       


Unix: Ein Betriebssystem in 8 KByte
Unix
Ein Betriebssystem in 8 KByte

Zwei junge Programmierer entwarfen nahezu im Alleingang ein Betriebssystem und die Sprache C. Zum 50. Jubiläum von Unix werfen wir einen Blick zurück auf die Anfangstage.
Von Martin Wolf


    Telekom, Vodafone: Wenn LTE schneller als 5G ist
    Telekom, Vodafone
    Wenn LTE schneller als 5G ist

    Dynamic Spectrum Sharing erlaubt 5G und LTE in alten Frequenzbereichen von 3G und DVB-T. Doch wenn man hier nur LTE einsetzen würde, wäre die Datenrate höher.
    Ein Bericht von Achim Sawall

    1. Telekom Große Nachfrage nach Campusnetzen bei der Industrie
    2. Redbox Vodafone stellt komplettes 5G-Netz in einer Box vor
    3. 5G N1 Telekom erweitert massiv das 5G-Netz mit Telefónica-Spektrum

    IT-Fachkräftemangel: Es müssen nicht immer Informatiker sein
    IT-Fachkräftemangel
    Es müssen nicht immer Informatiker sein

    Die Corona-Pandemie scheint der Digitalisierung tatsächlich einen Schub zu geben. Aber woher sollen die dafür nötigen ITler kommen?
    Ein Interview von Peter Ilg

    1. Headhunter "Wegen der Krise verlassen mehr IT-Profis ihre Komfortzone"
    2. IT-Ausbildungsberufe Endlich "supermodern"
    3. Remote Recruiting Personal finden aus der Ferne

      •  /