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FTTB: Unitymedia baut zusammen mit Anwohnern Glasfaser aus

Nachdem Unitymedia ein Dorf in Nordrhein-Westfalen nicht ausbauen wollte, haben die Anwohner einen Verein gegründet und selbst den Tiefbau begonnen. Unitymedia wurde dann doch noch zum Partner.

Artikel veröffentlicht am ,
Eigener Tiefbau kommt billiger.
Eigener Tiefbau kommt billiger. (Bild: Unitymedia)

In dem Ort Erftstadt-Scheuren im Rhein-Erft-Kreis in Nordrhein-Westfalen haben die Anwohner Unitymedia dazu gebracht, ihr kleines Dorf mit Glasfaser zu versorgen. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger (nicht online) berichtet, haben sie selbst den Tiefbau übernommen und die unterirdischen Leerrohre verlegt.

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Der Kabelnetzbetreiber hat die benachbarten Stadtteile Borr und Niederberg mit Glasfaser angeschlossen. Unitymedia hat dort über 800.000 Euro investiert und rund 9,5 Kilometer Leitungen im Tiefbau verlegt. Öffentliche Förderung gab es nach Unternehmensangaben nicht.

In Scheuren mit rund 40 Haushalten wollte Unitymedia nicht ausbauen, weil sich dies nicht lohne. Der Anwohner Frank Müssig gründete den Verein Scheuren online e.V., der selbst mit eigenen Geräten und Maschinen den Tiefbau übernahm und die Leerrohre verlegte.

Jeder der 23 ansässigen Grundstückseigner hat 1.500 Euro für den Glasfaserausbau investiert. In der Zeit von April bis zum Mai 2018 haben die Anwohner an Samstagen rund 4.000 Stunden dafür gearbeitet. "Wir haben mit einem Traktor die Strecken abgefahren und mit GPS vermessen", sagte Müssig. "Über den Verein haben wir dann den Selbstausbau vorangetrieben, das Leerrohrnetz in Scheuren in Eigenregie ausgebaut und schließlich an Unitymedia verkauft."

Die Tiefbauphase ist abgeschlossen. Nun sei die Verbindung zum bestehenden Unitymedia-Netz hergestellt worden, erklärte das Unternehmen. 80 Prozent der Haushalte, die an das Unitymedia-Netz angeschlossen worden seien, hätten sich für einen Internetzugang mit bis zu 400 MBit/s entschieden. "Dort hatten die Anwohner zuvor teilweise nur Datenraten von 1 MBit/s", sagte Unitymedia-Sprecher Helge Buchheister Golem.de auf Anfrage.



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Ainsley 26. Nov 2018

Ich habe auch nichts geschrieben, was darauf deuten würde.

Gormenghast 21. Nov 2018

Was soll der Blödsinn? Die 100 Mrd. DM wurden über viele Jahre hinweg abgeschrieben und...

Glitti 21. Nov 2018

Danke für den Hinweis! Jetzt sehe ich gerade dass die Connectbox keine Portweiterleitung...

shokked 20. Nov 2018

Huch, da habe ich tatsächlich vergessen dass ich nicht 24/7 arbeite - sorry! Danke für...


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