Testnetze: Deutsche Telekom bereitet LTE-M vor

Die Deutsche Telekom bereitet die Markteinführung der LTE-M Netztechnologie vor. Das gab das Unternehmen am 22. November 2018 bei der Vorstellung der Finalisten im LTE-M Prototyping Programm in Wien bekannt.(öffnet im neuen Fenster)
Getestet wurden die Prototypen in den LTE-M Testnetzen in Krakau, Berlin, Reutlingen, Rotterdam und Wien. "Der Summit ist der Höhepunkt unserer Prototyping-Arbeit. Bis Mitte 2019 werden wir LTE-M Netze in mehreren europäischen Märkten einführen. Damit können unsere Kunden LTE-M Geräte und Anwendungen entwickeln und testen" , erklärte Ingo Hofacker, verantwortlich für das Internet-der-Dinge-Geschäft der Telekom.
Das britische Startup Neebo stellte bei der Telekom ein Wearable für Babys vor: Es lässt sich am Handgelenk eines Neugeborenen befestigen und überwacht dessen Vitalparameter.
Das niederländische Unternehmen Babbler entwickelte eine Tracking-Technik für die Industrie. Damit sollen sich Frachtcontainer über weite Strecken verfolgen und an einen Sicherheitsalarm anbinden lassen, der bei Diebstahl oder Beschädigung anschlägt.
Die deutsche Firma Inshoerance schuf smarte Einlegesohlen mit Alarmfunktion, die durch Zusammenschlagen der Füße aktiviert wird. Zielgruppe sind Beschäftigte an gefährlichen Einsatzorten oder Personen mit erhöhtem Entführungsrisiko oder alleinlebende Senioren.
eMTC (Enhanced Machine Type Communications) oder LTE-M (Machine Type Communications) ist laut dem Messgerätehersteller Rohde und Schwarz(öffnet im neuen Fenster) Teil von Release 13 und beinhaltet niedrigere Bandbreiten im Uplink und Downlink, niedrigere Datenraten und eine reduzierte Sendeleistung.
Release 13 beinhaltet Narrow Band-IoT, das weniger als 200 kHz des Spektrums belegt und sich In-Band einsetzen lässt, indem freie LTE-Ressourcenblöcke wiederverwendet werden. Es läuft auch im Spektrum zwischen benachbarten LTE-Trägern oder im freien GSM-Spektrum.



