Abo
  • IT-Karriere:

Huawei: Wie 5G-Aufbau mit weniger neuen Antennen funktionieren soll

Die Anzahl der neuen Antennenstandorte ist ein Kernthema bei 5G. Hier will Huawei eine Lösung haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Auf dem MBBF 2018 von Huawei in London
Auf dem MBBF 2018 von Huawei in London (Bild: Huawei)

Ein Problem bei 5G, das gelöst werden muss, ist die geringe Reichweite bei 3,5 GHz, wodurch sehr viele neue Sites notwendig werden. Das sagte Ryan Ding, President der Carrier Business Group, am 21. November 2018 in London auf dem MBBF 2018 von Huawei. Laut Ding ist eine Lösung hier Uplink-Downlink-Entkopplung. Im Downlink setzt man weiterhin auf Massive-MIMO bei 3,5 GHz. Der Uplink aber erfolgt beispielsweise bei 1.800 MHz.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, verschiedene Standorte
  2. mWGmy World Germany GmbH, Köln

"Dadurch ist eine Abdeckung und Reichweite wie bei 1.800 MHz erreichbar. Dann müssen weniger Sites neu gebaut werden", erklärte Ding. Huawei arbeitet daran, dass dies in den 5G-Standard aufgenommen wird. Das Thema ist jedoch nicht ganz neu und wurde bereits auf dem Mobile World Congress in Barcelona im Winter 2018 diskutiert.

Ein breites 5G-Netz in Deutschland bei 3,5 GHz würde laut Angaben der Telefónica pro Netzbetreiber über 200.000 neue Mobilfunkstandorte in Deutschland erfordern. Andere Berechnungen gehen bei einem flächendeckenden Ausbau von rund 190.000 neuen Sites pro Betreiber aus.

Weitere Probleme bei 5G seien die schwierige Installation von Massive MIMO und das Platzproblem an den vorhandenen Mobilfunkstandorten. Ding sagte: "Existierende Sites sind stark überfachtet. 70 Prozent haben nicht genug Platz für Massive MIMO."

Hier will der Ausrüster in mehrere Richtungen Lösungen anbieten: abgesetzte Standorte und Antennenintegration. Auf der Ausstellung zeigte Huawei eine Dachkanteninstallation, um Massive MIMO leichter zu ermöglichen.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Huawei an dem MBBF 2018 in London teilgenommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 2,20€
  2. 0,49€
  3. (-67%) 3,30€

Kafka 03. Dez 2018

Wo derzeit je Antenne 3 Strahlenkeulen (je eine je 120 Grad) den Mobilfunk verteilen...

HarryG 21. Nov 2018

Alles andere scheint Augenwischerei zu sein https://www.youtube.com/watch?v=7HNSYZ1Xadg

tg-- 21. Nov 2018

Die Idee hier ist, dass bestehende LTE-Netze (wird in Zukunft einfach in 5G umbenannt...

tg-- 21. Nov 2018

Bei WLAN existieren die enormen Leistungsdiskrepanzen die man im Mobilfunk hat nicht...


Folgen Sie uns
       


Ghost Recon Breakpoint - Fazit

Das Actionspiel Ghost Recon Breakpoint von Ubisoft schickt Spieler als Elitesoldat Nomad auf eine fiktive Pazifikinsel.

Ghost Recon Breakpoint - Fazit Video aufrufen
Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

Linux-Kernel: Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen
Linux-Kernel
Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Bisher gilt Google als positive Ausnahme von der schlechten Update-Politik im Android-Ökosystem. Doch eine aktuelle Sicherheitslücke zeigt, dass auch Google die Updates nicht im Griff hat. Das ist selbst verschuldet und könnte vermieden werden.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Kernel Linux bekommt Unterstützung für USB 4
  2. Kernel Vorschau auf Linux 5.4 bringt viele Security-Funktionen
  3. Linux Lockdown-Patches im Kernel aufgenommen

SSD-Kompendium: AHCI, M.2, NVMe, PCIe, Sata, U.2 - ein Überblick
SSD-Kompendium
AHCI, M.2, NVMe, PCIe, Sata, U.2 - ein Überblick

Heutige SSDs gibt es in allerhand Formfaktoren mit diversen Anbindungen und Protokollen, selbst der verwendete Speicher ist längst nicht mehr zwingend NAND-Flash. Wir erläutern die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Solid State Drives.
Von Marc Sauter

  1. PM1733 Samsungs PCIe-Gen4-SSD macht die 8 GByte/s voll
  2. PS5018-E18 Phisons PCIe-Gen4-SSD-Controller liefert 7 GByte/s
  3. Ultrastar SN640 Western Digital bringt SSD mit 31 TByte im E1.L-Ruler-Format

    •  /