Abo
  • IT-Karriere:

5G: Telekom hält Spionagevorwürfe gegen Huawei für unbegründet

Der Ausruf der USA an die Verbündeten, Huawei auszuschließen, ist für die Telekom sachlich unbegründet. Zudem können die US-Geheimdienste Deutschlands Regierung keinerlei Belege vorlegen.

Artikel veröffentlicht am ,
Huawei-Technik: 5G-Testnetz der Telekom in Berlin
Huawei-Technik: 5G-Testnetz der Telekom in Berlin (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Die Deutsche Telekom hält die von der US-Regierung vorgebrachten Spionagevorwürfe gegen den chinesischen Telekommunikationsausrüster Huawei für unbegründet. "Sämtliche Netzelemente werden vor Einsatz im Rahmen eines Privacy and Security Assessment intensiv geprüft und deren Verhalten im laufenden Betrieb analysiert", sagte Thomas Tschersich, Leiter Cybersicherheit bei der Deutschen Telekom, im Gespräch mit der Tageszeitung Die Welt.

Stellenmarkt
  1. Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Berlin
  2. SSI SCHÄFER Automation GmbH, Giebelstadt

Um völlig sicherzugehen, würden abgehende Datenströme konstant überwacht. "Stellen wir Auffälligkeiten fest, nehmen wir fragliche Geräte solange vom Netz, bis eine Untersuchung abgeschlossen ist", erklärte Tschersich weiter. Vor diesem Hintergrund sei es zumindest unwahrscheinlich, dass Netzwerkkomponenten unbemerkt Daten nach China ableiten könnten.

Für den 5G-Netzausbau will sich die Telekom nicht auf einen einzelnen Hersteller verlassen, sondern eine Mischinfrastruktur aufbauen. Neben Huawei beteiligen sich auch Ericsson, Nokia und Cisco. Das ist jedoch bei allen Netzbetreibern üblich, und nicht erst seit 5G. Huawei ist der einzige der drei großen Ausrüster, der alle drei Mobilfunkbetreiber in Deutschland beliefert.

Keine Belege gegen Huawei

Die Telekom warnt davor, Huawei vom Netzausbau in Deutschland zu verbannen. "Mit Blick auf zeitnahe Ausbau- und Investitionsbedarfe wird man es sich in Deutschland nur schwer leisten können, leistungsstarke Zulieferer auszuschließen", sagte Tschersich. Erkenntnisse des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) oder der Sicherheitsbehörden gegen Huawei lägen dem Konzern nicht vor.

Die Süddeutsche Zeitung berichtete in der vergangenen Woche, dass die USA der deutschen Regierung keine Belege für ihre Anschuldigungen vorlegen können: "Alle Bitten an die USA, die vorliegenden Informationen über eventuelle Sicherheitslücken zu teilen, blieben erfolglos." Das lässt vermuten, dass es keine Belege gibt, sondern die USA ihren Handelskrieg gegen China weiter eskalieren wollen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 64,90€ (Bestpreis!)

bombinho 04. Dez 2018

Ja, ein Smilie waere hilfreich gewesen. ;)

bombinho 04. Dez 2018

Und dann kommt ja noch hinzu, dass diese Stationen ja teilweise gar nicht vollstaendig...

Anonymer Nutzer 04. Dez 2018

reine außendarstellung, es ist immer schlimmer, der nutzt bestimmt fremde binaries aus...

Eswil 04. Dez 2018

Naja, ich habe das schlechte Gefühl ja nicht wegen der Medien sondern wegen Putins...

bitfrickler 04. Dez 2018

Richtig! Der US-Regierung!


Folgen Sie uns
       


Samsungs 49-Zoll-QLED-Gaming-Monitor - Test

Der Samsung CRG9 ist nicht nur durch sein 32:9-Format beeindruckend. Auch die hohe Bildfrequenz und sehr gute Helligkeit ermöglichen ein sehr immersives Gaming und viel Platz für Multitasking.

Samsungs 49-Zoll-QLED-Gaming-Monitor - Test Video aufrufen
WLAN-Kameras ausgeknipst: Wer hat die Winkekatze geklaut?
WLAN-Kameras ausgeknipst
Wer hat die Winkekatze geklaut?

Weg ist die Winkekatze - und keine unserer vier Überwachungskameras hat den Dieb gesehen. Denn WLAN-Cams von Abus, Nest, Yi Technology und Arlo lassen sich ganz einfach ausschalten.
Von Moritz Tremmel

  1. Wi-Fi 6 Router und Clients für den neuen WLAN-Standard
  2. Wi-Fi 6 und 802.11ax Was bringt der neue WLAN-Standard?
  3. Brandenburg Vodafone errichtet 1.200 kostenlose WLAN-Hotspots

Minecraft Earth angespielt: Die Invasion der Klötzchen
Minecraft Earth angespielt
Die Invasion der Klötzchen

Kämpfe mit Skeletten im Stadtpark, Begegnungen mit Schweinchen im Einkaufszentrum: Golem.de hat Minecraft Earth ausprobiert. Trotz Sammelaspekten hat das AR-Spiel ein ganz anderes Konzept als Pokémon Go - aber spannend ist es ebenfalls.
Von Peter Steinlechner

  1. Microsoft Minecraft hat 112 Millionen Spieler im Monat
  2. Machine Learning Facebooks KI-Assistent hilft beim Bau von Minecraft-Werken
  3. Nvidia Minecraft bekommt Raytracing statt Super-Duper-Grafik

Banken: Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT
Banken
Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT

Ob Deutsche Bank, Commerzbank oder DKB: Immer wieder wackeln Server und Anwendungen bei großen Finanzinstituten. Viele Kernbanksysteme sind zu alt für aktuelle Anforderungen. Die Branche sucht nach Auswegen.
Eine Analyse von Manuel Heckel

  1. Bafin Kunden beklagen mehr Störungen beim Online-Banking
  2. PSD2 Giropay soll bald nahezu allen Kunden zur Verfügung stehen
  3. Klarna Der Schrecken der traditionellen Banken

    •  /