WIK: Tiefbaukapazitäten reichen nicht für FTTH/B-Ausbau

Ohne alternative Verlegemethoden seien die Gigabitziele der Bundesregierung nicht einmal bis zum Jahr 2025 zu schaffen, sagt die Direktorin des Wissenschaftlichen Instituts für Kommunikation. Der Preisanstieg beim Kabeltiefbau liegt bei 30 Prozent.

Artikel veröffentlicht am ,
Iris Henseler-Unger vom WIK (l.) und Breko-Geschäftsführer Stephan Albers
Iris Henseler-Unger vom WIK (l.) und Breko-Geschäftsführer Stephan Albers (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Bei den jetzigen Tiefbaukapazitäten können bis zum Jahr 2025 nur die Hälfte der Haushalte versorgt werden. Das sagte Iris Henseler-Unger, Direktorin und Geschäftsführerin des Wissenschaftlichen Instituts für Kommunikation (WIK), am 29. November 2018 auf der Breko-Jahrestagung (Bundesverband Breitbandkommunikation) in Berlin. Sie war selbst Vizepräsidentin der Regulierungsbehörde.

Stellenmarkt
  1. Referentin bzw. Referent (m/w/d) für IT und Digitalisierung
    Behörde für Justiz und Verbraucherschutz, Hamburg
  2. IT-Netzwerkadministrator (m/w/d)
    DRK Landesverband Rheinland-Pfalz e.V., Mainz
Detailsuche

Die Bundesregierung will einen Gigabitausbau für alle Haushalte bis zum Jahr 2025. "Wir haben durchschnittlich einen Preisanstieg von 30 Prozent", erklärte Henseler-Unger. Es gebe eine deutliche Preissteigerung in den Gebieten, wo stark gefördert wurde. Es gebe auch Preisanstiege von 50 Prozent.

Die Branche, die Kabelnetztiefbau betreibt, sei mittelständig geprägt. Hier seien sehr kleine Unternehmen unterwegs. Große Baukonzerne wie Hochtief seien hier nicht aktiv.

Die Studie der WIK schlägt vor, dass die Telekommunikationsbetreiber Rahmenverträge statt Einzelverträge mit den Baufirmen abschließen. Dazu seien alternative Verlegemethoden wie Trenching und Luftverkabelung einzusetzen. Luftverkabelung sei im ländlichen Bereich eine sinnvolle Alternative. Auf Seite der Kommunen müsse die Akzeptanz alternativer Verlegemethoden erhöht werden - in der Praxis würden diese von den Kommunen häufig noch abgelehnt oder die Genehmigungsverfahren nähmen sehr viel Zeit in Anspruch.

Golem Akademie
  1. Netzwerktechnik Kompaktkurs
    8.-12. November 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Breko-Geschäftsführer Stephan Albers sagte, die Mitgliedsunternehmen des Verbandes hätten 2,2 Milliarden Euro investiert und 700.000 Anschlüsse gebaut. "Das sind echte Glasfaseranschlüsse", erklärte er Golem.de. In dem Verband sind viele Stadtnetzbetreiber organisiert, größte Mitglieder sind EWE Tel, 1&1 Versatel und Deutsche Glasfaser.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Faksimile 03. Dez 2018

Das ist eben "billig". Man billigt die Nachteile ...

Role88 03. Dez 2018

Bei uns wurde Gas und Glasfaser angeboten. Wird umgesetzt wenn >50% der Haushalte den...

bombinho 30. Nov 2018

Schoen waere es, bei mir hat es Monate gedauert, bis ich wieder einen Anschluss hatte...

bombinho 30. Nov 2018

Da gibt es ein "kleines" Problem. Der Foerderprozess ist langwierig, aufwaendig und...

Faksimile 29. Nov 2018

Und Du kannst genau die 40% geographisch benennen, so daß diese dann den gewünschten...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Waffensystem Spur
Menschen töten, so einfach wie Atmen

Soldaten müssen bald nicht mehr um ihr Leben fürchten. Wozu auch, wenn sie aus sicherer Entfernung Roboter in den Krieg schicken können.
Ein IMHO von Oliver Nickel

Waffensystem Spur: Menschen töten, so einfach wie Atmen
Artikel
  1. OpenBSD, TSMC, Deathloop: Halbleiterwerk für Automotive-Chips in Japan bestätigt
    OpenBSD, TSMC, Deathloop
    Halbleiterwerk für Automotive-Chips in Japan bestätigt

    Sonst noch was? Was am 15. Oktober 2021 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.

  2. Whatsapp: Vater bekommt wegen eines Nacktfotos Ärger mit Polizei
    Whatsapp
    Vater bekommt wegen eines Nacktfotos Ärger mit Polizei

    Ein Vater nutzte ein 15 Jahre altes Nacktfoto seines Sohnes als Statusfoto bei Whatsapp. Nun läuft ein Kinderpornografie-Verfahren.

  3. Pornoplattform: Journalisten wollen Xhamster-Eigentümer gefunden haben
    Pornoplattform
    Journalisten wollen Xhamster-Eigentümer gefunden haben

    Xhamster ist und bleibt Heimat für zahlreiche rechtswidrige Inhalte. Doch ohne zu wissen, wer profitiert, wusste man bisher auch nicht, wer verantwortlich ist.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bis 21% auf Logitech, bis 33% auf Digitus - Cyber Week • Crucial 16GB Kit 3600 69,99€ • Razer Huntsman Mini 79,99€ • Gaming-Möbel günstiger (u. a. DX Racer 1 Chair 201,20€) • Alternate-Deals (u. a. Razer Gaming-Maus 19,99€) • Gamesplanet Anniversary Sale Classic & Retro [Werbung]
    •  /